Computer

Neue BitTorrent-App kreuzt sich mit Cloud-Speicher

Es gibt eine neue App zum Teilen beliebiger Daten, die über BitTorrent läuft. Damit könnte sie eine echte Alternative zu Diensten wie Dropbox und anderen Speichersystemen darstellen, die in der Cloud arbeiten.
Nutzer können Videos, Fotos in Archiv-Dateien und alle anderen Arten großer Datenmengen in die Cloud hochladen und sie dann teilen – selbst wenn man offline ist. Die “Share”-App zum Teilen wurde am Donnerstag wieder zurückgezogen und wieder in den Status einer Beta-Version, zu deren Test man eingeladen werden muss, versetzt, bevor sie darauf wieder der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde.
Share verbindet die Vorteile von BitTorrent und der Speicherung in der Cloud in einer einzigen App, wie die Share-Entwickler anführen. BitTorrent ist von seinen Ursprüngen her egal welche Art von Dateien die Nutzer teilen wollen, auch wenn die Beliebtheit der Piraterie über den Dienst nur im letzten Jahr hunderte Gerichtsverfahren nachsichgezogen hat.
BitTorrent funktioniert über das sogennante “Seeding”, bei dem ein Nutzer eine Datei auf seinem Server bereithält und eine “Tracker”-Datei veröffentlicht. Die Original-Datei wird dann in kleinere Daten-Stücke zerstückelt, die von den verschiedenen Interessenten an der Datei herungergeladen werden. Je mehr Interessenten anfangen dieselbe Datei herunterzuladen, desto schneller wird der Download, da die Teil-Dateien von mehreren Quellen gleichzeitig heruntergeladen werden können.
Das Problem bei BitTorrent war immer, dass eine Datei ohne die ursprüngliche Seed-Datei und 100 Prozent der Einzelteile nicht komplett verteilt werden kann und aus dem System verschwindet. Share bietet nun die Möglichkeit eine Kopie in die Cloud hochzuladen, sodass die ursprüngliche Seed-Datei immer vorhanden ist, auch wenn die Original-Datei oder ihr Server offline sind.
Eine Sprecherin der Entwickler sagte, “Die Download-Geschwindigkeit erhöht sich mit der Anzahl der Teilnehmer. Zuerst hat man zwei Seed-Dateien – das Original und die Kopie in der Cloud. Je mehr Leute herunterladen und die Datei wieder bereitstellen, desto schneller werden die Downloads für jeden Einzelnen.”

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Microsoft verschenkt Windows Phones zum Schutz gegen Android

Microsoft will von den kürzlich aufgetauchten Berichten über Schadsoftware im Android Market profitieren, indem sie Windows Phones an fünf Android-Nutzer verschenken, die ihre schlimmsten Horror-Stories im Zusammenhang mit Schadsoftware teilen. Ben Rudolph, der Zuständige für Windows Phone bei Microsoft, kündigte den Wettbewerb auf Twitter mit dem hashtag #droidrage an. Microsoft folgte Rudolph und veröffentlichte den Wettbewerb auf seinem offiziellen Twitter-Account.
Google hat kürzlich 22 schädliche Apps aus dem Android Market entfernt, die sich als Versionen beliebter Programme wie “Cut the Rope” und “Angry Birds” getarnt hatten. Die Apps enthielten Schadsoftware, die SMS an teure Telefonnummern sendet.
Der sogenannte RuFraud-Betrug zielte auf Europa ab und betraf keine Android-Smartphones in Nordamerika. Lookout Security, das Unternehmen, das Google als erstes auf den Betrug aufmerksam machte, sagt, dass es seitdem fünf weitere RuFraud-Apps im Android Market entdeckt hat. Damit liegt die Anzahl bisher gefundener schädlicher Apps bei 27.
Microsofts #droidrage-Kampagne hat schon eine Reihe von Antwort-Tweets von betroffenen Android-Nutzern motiviert. “Hatte Kosten für 100,00 auf meiner Telefonrechnung [...] eine App hatte teure SMS verschickt,” schreibt ein SMS-Nutzer.
“Hab meiner Mutter ein Droid als ihr erstes Smartphone geschenkt. Malware lässt ihr Handy die ganze Zeit abstürzen. Sie wünscht sich sie hätte es nie bekommen,” sagte ein anderer. Die Geschichten, die erzählt werden, um eins der Windows Phones zu ergattern, ähneln sich.
Microsoft versucht einen Zeitpunkt für sich zu nutzen, zu dem Googles Betriebssystem mit einem besonders schlechten Image zu ringen hat, da sich die Bedenken bezüglich der Schadprogramme auf Android häufen. Lookout Mobile Security berichtete kürzlich, dass ein Android-Nutzer in den USA eine Chance von 40 Prozent hat auf einen schädlichen Link zu klicken. Weltweit liegt die Wahrscheinlichkeit laut Lookout bei 36 Prozent.
Das Antivirus-Unternehmen McAfee berichtete im November, dass Schadprogramme auf Android im dritten Quartal 2011 im Vergleich zum vorhergehenden um 37 Prozent gestiegen sind. Im November kam auch ein reißerischer Bericht von Juniper Networks auf, der behauptete, dass Schadprogramme auf Android seit Juli um 472 Prozent gestiegen seien.

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Microsoft veröffentlicht erstes iOS-Spiel und kostenloses SkyDrive

Microsoft hat am Dienstag zwei neue Apps für das iPhone veröffentlicht. “Kinectimals” ist das erste iOS-Spiel des Unternehmens und SkyDrive bietet Nutzern die Möglichkeit auf Speicherplatz in der Cloud zuzugreifen.

Kinectimals

Microsoft führte die Marke “Kinectimals” 2010 zusammen mit dem Start der Kinect für die Xbox 360 ein. Die iOS-Version von “Kinectimals” ist Microsofts erstes Spiel für die mobile Plattform von Apple.
Das Unternehmen hat allerdings kürzlich auch andere iOS-Apps mit Spielbezug veröffentlicht. Eine bietet die Möglichkeit sich mit dem Xbox Live Online-Dienst zu verbinden und eine andere gehört zur Spielserie “Halo”. Aber “Halo Waypoint” ist kein eigenständiges Spiel.
“Kinectimals” ist eine Universal App, läuft also sowohl auf dem iPhone als auch auf dem iPad. Das Spiel ist ist für Eur 2,39 im App Store zu haben. Insofern man mindestens iOS 4.2 installiert hat, kann man nach dem Download der 178 MB auf Englisch, Deutsch, Japanisch und Koreanisch spielen.
“In diesem unwiderstehlichen, mobilen Abenteuer besuchst du mit deinem Handy die Insel Lemuria. Dort kannst du mit deinem eigenen Jungen Spielen und dich um es kümmern – du wirst dich sofort verlieben!” teilt die offizielle Beschreibung mit. “Nimm dein Haustier immer mit! Wenn du bereits Kinectimals für Kinect auf Xbox 360 gespielt hast, wird dein Handy zum Schlüssel für fünf neue Jungen auf deiner Konsole. Das Handy-Spiel selbst bietet dir die typische Kinectimals-Grafik, zauberhafte Animationen und breandneue Möglichkeiten, mit deinem Jungen zu spielen!”

SkyDrive

Am Dienstag kam auch “SkyDrive” heraus, das dem Nutzer Zugriff auf Microsofts kostenlosen Speicherplatz in der Cloud erlaubt. Über SkyDrive können Nutzer 25 Gigabyte an Daten hochladen, während eine einzelne Datei maximal 100 Megabyte groß sein darf.
Die kostenlose App ist mit dem iPhone, dem iPod touch und dem iPad kompatibel. Es wird iOS 4.0 benötigt. Laut Microsoft hat die Software folgende Fähigkeiten:

  • Zugriff auf sämtliche Inhalte in SkyDrive inklusiver solcher, die mit einem geteilt wurden
  • Kürzlich verwendete Dokumente aufrufen
  • Foto- und Video-Upload direkt vom Smartphone
  • Teilen von Links auf beliebige Dateien über Email
  • Anlegen von Ordnern, löschen von Dateien und Ordnern.
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Kommt bald der Kinect-Fernseher?

In letzter Zeit haben wir viel über einen potentiellen Apple-Fernseher gehört. Die neusten Gerüchte lassen vermuten, dass das Gerät nächstes Jahr oder Anfang 2013 erscheinen soll und es unter anderem Zugriff auf Apps und iCloud bieten könnte.
Aber was wäre, wenn nicht nur Apple darüber nachdenken würde ernsthaft darüber nachdenken würde in den Markt für Fernsehgeräte vorzustoßen? Was wäre, wenn Microsoft seinen Bewegungssensor Kinect als Waffe gegen Samsung und andere Hersteller von Fernsehern einsetzen würde?
Auch in dieser Richtung werden in letzter Zeit Gerüchte laut. Schließlich hat Microsoft mit der Xbox 360 großen Erfolg im Wohnzimmer.
Microsoft macht seine Absichten zumindest in einem Teilbereich schon sehr deutlich. Die Xbox 360 wird gerade sehr interessant für diejenigen, die Fernsehprogramme empfangen wollen. Wenn man die Kinect mit auf den Plan ruft, wird schnell klar, dass dieses Zusatzgerät nicht unbedingt auf die Anwendung im Zusammenhang mit Spielen beschränkt bleiben muss. Ganz im Gegenteil: Es ist höchst wahrscheinlich, dass Microsoft die Kinect von seinen Wurzeln im Spielebereich lösen will, um jede Form von Unterhaltung damit zu erreichen.
Gleichzeitig ist die Kinect nur der erste Schritt in Microsofts Plänen mit der Bewegungssteuerung. Im Moment ist es noch ein separates Gerät, das man an die Xbox 360 anschließen muss, damit es funktioniert. Aber was würde Microsoft daran hindern das Gerät im Zuge weiterer Verbesserung in andere Geräte wie die Xbox 720 oder ein Fernsehgerät zu integrieren?
Ein Microsoft-Fernseher könnte ein sehr interessantes Gerät sein. Nutzer könnten ihren Fernseher auf ganz neue Art und Weise steuern. Man könnte den Armt bewegen, um den Kanal zu wechseln, ein Signal geben, um die Lautstärke hoch zu regeln oder einfach “Ruhe” sagen, um den Ton abzuschalten.
Vor allem wäre es spannend beide Kontrahenten, Apple und Microsoft, mit innovativen Fernseher-Modellen zu sehen – Microsoft mit intuitiver Steuerung über Kinect und Apple mit Konzentration auf Siri und Apps.
Beide hätten gute Chancen andere TV-Geräte-Hersteller mit diesen Technologien auszustechen und bessere Video- und Audio-Qualität zu liefern. Die Zukunft dieses Marktes könnte für den Konsumenten also recht rosig aussehen.

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Facebook und Skype bauen Zusammenarbeit aus

Facebook und Skype haben am Donnerstag eine engere Verzahnung der beiden Plattformen angekündigt, sodass in Zukunft Anrufe Facebook-zu-Facebook über Skype möglich werden.
Das Feature kommt mit den Updates Skype 5.4 Beta für den Mac und Skype 5.7 Beta für Windows. Um diese Anrufmöglichkeit zu nutzen, muss die eigene Skype-Installation mit dem eigenen Facebook-Konto über den Facebook-Button im Skype-Dashboard verbunden werden. Damit erscheint die Freundesliste innerhalb von Skype und man kann einen Anruf starten, den ein Freund aus Facebook heraus beantworten kann.
“Dieses neue Feature erlaubt es soziale Bindungen mit Facebook-Freunden aufrecht zu erhalten und ergänzt Eigenschaften, die schon früher angekündigt wurden, wie die Anzeige der Information, ob die Facebook-Freunde online sind, die Sichtbarkeit entsprechender Status-Updates und die Möglichkeit ihnen allen Direktnachrichten aus Skype heraus zu schicken,” sagte der Vizepräsident der Produktentwicklung von Skype, Rick Oserloh, in einem Blog-Eintrag.
Skype teilte auch mit, dass das heutige Update flüssigeres Rendering des Videobildes auf dem Mac und gemeinsame Benutzung des Bildschirms für Premium-Nutzer unter Windows enthält. Letzteres ist für den Mac schon vorher verfügbar gewesen. Chats zwischen zwei Einzelpersonen werden auch erlauben Bildschirminhalte über den Video-Stream zu teilen.
Facebook und Skype haben über die Jahre schon bezüglich verschiedener Features zusammengearbeitet, aber festigten ihre Partnerschaft über den Sommer hinweg, als Facebook Video-Anrufe einführte und Skype damit in die Facebook-Schnittstelle integrierte.
Schon damals sagte der CEO von Skype, Tony Bates, dass die Zusammenarbeit dem Unternehmen helfe sein Ziel von einer Milliarde Nutzern zu errechen. Das bekräftigte Skype nun erneut.
“Das Soziale gehen wir über die persönlichen Beziehungen zwischen Menschen an. Wir befinden uns auf der Mission über eine Milliarde Menschen miteinander zu vernetzen und unsere fortlaufende Partnerschaft mit Facebook bringt uns diesem Ziel einen Schritt näher,” schrieb Osterloh.
Habt Ihr Skype und Facebook schon vernetzt, um mit Euren Facebook-Freunden Video-Telefonate abzuhalten? Welches System bevorzugt Ihr? Skype/Facebook oder Google Hangout? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.

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