Sony: Teile von PSN im Lauf der Woche wieder online

Datum: Autor: Pacco Kategorie: Netzwerk, Playstation 3, Sony PSP, Spielekonsolen

Sony hat am Sonntag mitgeteilt, dass Teile seines PlayStation Network diese Woche wieder online gehen würden, nachdem Hacker in das Netzwerk eingedrungen waren, persönliche Nutzerdaten gestohlen und das katastrophale Abschalten des Systems verursacht hatten.
Allerdings kündigte der japanische Elektronik- und Entertainment-Konzern auch an, dass der komplette Neustart des Verbunds von 77 Millionen Spielern auf der ganzen Welt noch bis Ende des Monats dauern könnte.
Zum ersten Mal entschuldigte sich Sony dabei auch bei seinen Nutzern.
Das Versagen der Sicherheitsmechanismen eines zentralen Dienstes hat Sonys Bestrebungen ein Netzwerk aufzubauen, das seinen Park von verschiedenen Geräten mit sämtlichen Arten von Medien versorgt, einen empfindlichen Schlag versetzt. Sony ist bezüglich solcher Dienste im Vergleich zu Konkurrenten wie Apple und seinem iTunes und App Store schon im Hintertreffen.
Außerdem stellt sich die Öffentlichkeit die Frage, ob Sony seine Nutzer über den Einbruch in sein System schnell genug informiert hat. Das PlayStation Network ging am 20. April offline, aber Sony vermeldete den Verlust vertraulicher Daten erst eine volle Woche später.
Nach Angaben von Sony hat sich eine “unauthorisierte Person” in die Sony-Server gehackt und persönliche Daten inklusive der Namen, Adressen und Passwörtern von PlayStation- und Qriocity-Nutzern gestohlen.
Auch besonders heikle Informationen wie Kreditkartennummern sollen möglicherweise in falsche Hände geraten sein. Das Unternehmen hält seine Kunden an, aufmerksam zu sein und auf Unwesen zu achten, das mit den Daten getrieben werden könnte.
Im Gegensatz zu den Benutzernamen und Passwörtern zum Login in das Netzwerk sollen die Kreditkartendaten, die von ungefähr 10 Millionen Nutzern vorlagen, verschlüsselt gewesen sein. Bisher gäbe es keine Hinweise darauf, dass diese Daten eingesehen worden seien.
Sony gibt zu, dass die Veröffentlichung von Informationen über den Vorfall langsam vonstatten gegangen sei, verteidigt sich aber damit, dass die Vorgänge einer genauen Untersuchung großer Datenmengen bedurft hätten. Zur Entschädigung wolle das Unternehmen kostenlose Inhalte und andere Geschenke für seine Kunden bereithalten.

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