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Sonys PlayStation Network wieder komplett online

Nachdem der Playstation Store seit über einem Monat nicht verfügbar war, ist er jetzt wieder online, wie Sony am Mittwochabend verkündete.
Gleichzeitig hat Sony ein “riesiges Programm” neuer Spiele, Demos, Add-ons, Themes, Avatare und Videos zum Download versprochen. Oben drauf gibt’s noch neue Trial-Versionen, komplett kostenlose Versionen von Spielen und noch einiges mehr an Vergünstigungen.
“Der PlayStation Store ist zurück im Netz und wir bedanken uns für Ihre Geduld”, sagte Sony.
Eins ist immernoch nicht online. Das ist Sonys Paket, das es den Nutzern zukommen lassen will, um sie angesichts des langen Ausfalls des Spielenetzwerks zu besänftigen. Das PlayStation Network war nach einer groß angelegten Attacke von Hackern offline gegangen und Sony nahm sich die Zeit die entsprechenden Sicherheitslücken gewissenhaft zu stopfen, um ähnliche Vorfälle in der Zukunft zu verhindern. Zur Wiedergutmachung will das Unternehmen noch mehr kostenlose Spiele, Filme und virtuelle Gegenstände spendieren.
Das nächste Update für den PlayStation Store und PlayStation Plus soll im Laufe des Freitags über die Bühne gehen. Sony hat außerdem einige besondere Veröffentlichungen zur Gaming-Konferenz E3 angekündigt, die nächste Woche in Los Angeles losgeht.
Abonnenten von PlayStation Plus können sich auf zusätzliche Trial-Versionen zu “Tom Clancy’s Rainbow Six Vegas 2” und “Dante’s Inferno” freuen. Außdem gibt es fast ein Dutzend Spiele in der Vollversion, die “PlayStation Plus”-Kunden kostenlos bekommen.
Zwischenzeitlich wird Sony sich vor der US-Regierung bezüglich des Hacks seines Systems erklären müssen. Sony teilt die Ansicht der US-Regierung, dass Unternehmen ihre Kunden schnell und zuverlässig über den etwaigen Verlust sensibler Daten informieren müssen.
Der Kongress kritisiert hauptsächlich Sonys Reaktion auf den Hack. Die Politik interessiert sich dafür warum das Unternehmen so lange dafür brauchte seine Kunden zu informieren.
Sony meint, dass sein Vorgehen den PlayStation Blog als Kommunikationskanal zu wählen, um die Nutzer über den Vorfall in Kenntnis zu setzen, richtig war. Dieser Blog wäre der schnellste und direkteste Weg, um die Nachricht in der Community zu verbreiten.

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Sony: Teile von PSN im Lauf der Woche wieder online

Sony hat am Sonntag mitgeteilt, dass Teile seines PlayStation Network diese Woche wieder online gehen würden, nachdem Hacker in das Netzwerk eingedrungen waren, persönliche Nutzerdaten gestohlen und das katastrophale Abschalten des Systems verursacht hatten.
Allerdings kündigte der japanische Elektronik- und Entertainment-Konzern auch an, dass der komplette Neustart des Verbunds von 77 Millionen Spielern auf der ganzen Welt noch bis Ende des Monats dauern könnte.
Zum ersten Mal entschuldigte sich Sony dabei auch bei seinen Nutzern.
Das Versagen der Sicherheitsmechanismen eines zentralen Dienstes hat Sonys Bestrebungen ein Netzwerk aufzubauen, das seinen Park von verschiedenen Geräten mit sämtlichen Arten von Medien versorgt, einen empfindlichen Schlag versetzt. Sony ist bezüglich solcher Dienste im Vergleich zu Konkurrenten wie Apple und seinem iTunes und App Store schon im Hintertreffen.
Außerdem stellt sich die Öffentlichkeit die Frage, ob Sony seine Nutzer über den Einbruch in sein System schnell genug informiert hat. Das PlayStation Network ging am 20. April offline, aber Sony vermeldete den Verlust vertraulicher Daten erst eine volle Woche später.
Nach Angaben von Sony hat sich eine “unauthorisierte Person” in die Sony-Server gehackt und persönliche Daten inklusive der Namen, Adressen und Passwörtern von PlayStation- und Qriocity-Nutzern gestohlen.
Auch besonders heikle Informationen wie Kreditkartennummern sollen möglicherweise in falsche Hände geraten sein. Das Unternehmen hält seine Kunden an, aufmerksam zu sein und auf Unwesen zu achten, das mit den Daten getrieben werden könnte.
Im Gegensatz zu den Benutzernamen und Passwörtern zum Login in das Netzwerk sollen die Kreditkartendaten, die von ungefähr 10 Millionen Nutzern vorlagen, verschlüsselt gewesen sein. Bisher gäbe es keine Hinweise darauf, dass diese Daten eingesehen worden seien.
Sony gibt zu, dass die Veröffentlichung von Informationen über den Vorfall langsam vonstatten gegangen sei, verteidigt sich aber damit, dass die Vorgänge einer genauen Untersuchung großer Datenmengen bedurft hätten. Zur Entschädigung wolle das Unternehmen kostenlose Inhalte und andere Geschenke für seine Kunden bereithalten.

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Sony PlayStation Network immer noch down

Ein verlängertes Feiertagswochenende ohne sich mit der Familie in Mortal Kombat oder Portal 2 zu messen? Füng lange Tage totaler ununterbrochener Leere? Ja. Sony’s Playstation Network war am Montag immer noch nicht verfügbar.
Und es gibt praktisch keine Neuigkeiten darüber was überhaupt passiert ist. Sony behauptet, dass der Ausfall insofern auf die Kappe des Unternehmens geht, als dass es das PlayStation Network vorsorglich heruntergefahren hatte, nachdem Hacker eingedrungen waren. Das impliziert, dass das PSN andernfalls auch hätte weiterlaufen können. Sony fuhr freiwillig alles herunter, um sicherzustellen, dass auch in Zukunft alles funktioniert.
Das sind schon dramatische Ereignisse. Damit gibt Sony zu, dass das PlayStation Network eklatante Sicherheitsmängel hatte. Was sonst könnte den fünftgrößten Medienkonzern der Welt dazu bewegen das Netzwerk für 70 Millionen PSN-Kunden ohne Vorwarnung lahmzulegen und es mehrere Tage offline zu lassen?
Sonys letzte Mitteilung zu dem Thema ist vom Samstag und wiederholt nur, dass der Betrieb beider Netzwerke, des PlayStation Network und Qriocity (Sonys Dienst für das Streaming verschiedenster Medien) “ausgesetzt” wurde. Die Nachricht geht weiter:
“Unsere Anstrengungen diese Angelegenheit zu lösen beinhalten den Umbau unseres Systems, um unsere Netzwerkinfrastruktur weiter zu stärken. Obwohl dies eine zeitraubende Aufgabe ist, haben wir uns dafür entschieden, da wir glauben, dass es den Zeitaufwand wert ist das System sicherer zu machen.”
Sony wusste wahrscheinlich schon vor dem Ausfall, dass das PlayStation Network gewisse signifikante Schwachstellen hat. Kürzlich war das Netzwerk durch die hackenden Aktivisten von “Anonymous” belastet worden. Zweifellos quollen die Tische von Sonys Netzwerk- und System-Administratoren in letzter Zeit über vor Router- und Server-Logs, um Schlupflöcher zu identifizieren, schnelle Abhilfe zu erarbeiten und langfristige Lösungen zu entwickeln. Diese Lösungen beinhalteten höchstwahrscheinlich einen Umbau der Architektur des Systems, um seine Abwehrmechanismen zu verstärken. Während “Anonymous” behauptet mit dem neuerlichen Vorfall nichts zu tun zu haben, diente er Sony einfach als eine “Chance” diese Änderungen umzusetzen.
So oder so konnte man den Ausfall des Netzwerks schon am ersten Tag getrost als Katastrophe bezeichnen. Nach vier Tagen, während derer sich nichts getan hat, sind die Superlative zur Beschreibung der Situation ausgegangen.

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AirPlay-Stream jetzt auf jedem Computer zugänglich

Ein ehrgeiziger Entwickler hat herausgefunden wie er Apples AirPlay-Protokoll emulieren und seine Funktionalität so erweitern kann, dass Audio-Daten ohne die Verwendung spezieller Geräte zu beliebigen Rechnern gestreamt werden können.
Wie er auf seiner Webseite veröffentlichte, hat der Australier James Laird dieses Kunststück vollbracht, indem er den defekten AirPort Express seiner Freundin auseinandernahm und die Firmware des Geräts auslas.
Dabei stieß er auf die Verschlüsselung, die das Unternehmen verwendet, um die Inhalte, die über AirPlay gestreamt werden vor fremdem Zugriff zu schützen. Geräte, die miteinander kompatibel sind, benötigen beide die entsprechenden Schlüssel, um sich gegenüber iTunes zu identifizieren und um die Audio-Daten zu entschlüsseln, die sie empfangen. Deshalb hält Apple die Schlüssel streng unter Verschluss und gibt sie für gewöhnlich nur an Hersteller von lizensiertem Zubehör weiter.
Nachdem Laird die Schlüssel in die Hände gefallen waren, konnte er eine einfache Software schreiben, die er ShairPort taufte. Sie macht einen gewöhnlichen Computer zu einem Client von AirPort Express, sodass iTunes ausgetrickst wird und seine Daten anstandslos streamt.
Die aktuelle Version der Software ist weit davon entfernt benutzerfreundlich zu sein und erfordert eine gehörige Portion technische Expertise zur Installation und zum Betrieb. Für die Masse der potentiellen Nutzer ist das also nichts. Allerdings eröffnet Lairds Entdeckung technisch jedem Entwickler die Möglichkeit Software zu schreiben, die mit AirPlay kompatibel ist, ohne dass Apples Erlaubnis eingeholt oder gar Lizenzgebühren gezahlt werden müssten.
Dieser Umstand hat gewisse Signifikanz, da damit der Weg für einige innovative, wenn auch inoffizielle, Produkte geebnet sein könnte, die AirPlay auf eine Art verwenden wie Apple sich das bisher nicht vorgestellt hat.
Es ist noch nicht klar wie Apple auf diese Entwicklung reagieren wird. Das Unternehmen könnte zum Beispiel die Schlüssel ändern. Je nachdem wie die Verschlüsselung funktioniert, müssten aber alle lizensierten Hersteller mitziehen. Dies könnte großen Verwaltungsaufwand und theoretisch den Ausfall einiger Geräte von Drittanbietern nachsichziehen.
Außerdem wäre es nur eine Frage der Zeit bis der nächste Hacker auch diese Schlüssel wieder ausgegraben hätte.
Vielleicht drückt Apple also einfach ein Auge zu und lässt Bastler gewähren, während nur darauf geachtet wird das Vertragspartner ordnungsgemäß ihre Lizenzgebühren zahlen.
Am Ende könnte sogar eine größere Verbreitung und Beliebtheit von AirPlay stehen, was Apple ja nur recht sein kann.

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Google scheint mit Musik-Streaming gegen Amazon anzutreten

Ein fehlgeschlagenes Android-Update hat Details zu Googles “Android Music 3.0”-App enthüllt. Anscheinend wird die neue Software das Streamen von Musik erlauben.
Die Entdeckung des vor der Veröffentlichung stehenden cloud-basierten Dienstes wurde von der Technologie-Informationsseite TechFrom10 gemacht.
Tim Schiesser von TechFrom10 beschreibt wie das “Malheur” passierte: “Wir wollten heute ein Routine-Update der Apps aus dem Android Market unseres Galaxy S Vibrant vornehmen und entdeckten, dass unser Android Market aus völlig unerfindlichem, und offen gesagt bizarrem Grund, nun plötzlich die Testversion ist, von der wir annehmen, dass Android-Entwickler bekommen.”
Durch diese unerklärliche Fehlfunktion bekam Schiesser Zugang zur Entwickler-Version des Android Market, die ihm erlaubte eine Testversion von Android Music 3.0 herunterzuladen. Diese App scheint der Android Music App, die auf Honeycomb läuft, ähnlich zu sein, enthält aber zusätzliche Funktionen, die nur in Verbindung mit der Cloud funktionieren.
Allerdings ist die App noch nicht komplett funktionsfähig. Also das heißt, es gibt einfach noch keine Musik, die gestreamt werden könnte, da Google immer noch mit der Musikindustrie über die Bedingungen verhandelt, zu denen das Streaming stattfinden kann.
Von der Testversion lässt sich aber schon ableiten, dass Android Music 3.0 Nutzern ermöglicht Stücke entweder herunterzuladen oder sie direkt aus Googles Cloud zu streamen. Außerdem bietet die App einen Modus, der nur das Streaming über Wlan erlaubt, damit Benutzer von ihrem Mobilfunkanbieter nicht mit einer riesigen Rechnung konfrontiert werden.
Das Update von Android Music wirkt wie die postwendende Antwort auf den cloud-basierten Streaming- und Speicherplatz-Dienst, den Amazon kürzlich gestartet hat. Jegliche Musik, die über Amazon heruntergeladen wird, wird in der Cloud des Unternehmens kostenlos vorgehalten und kann sofort entweder über das Web oder Amazons Android-App gestreamt werden. Zusätzlich kann Musik auch in die Cloud hochgeladen und zum Streaming bereitgestellt werden. Dafür berechnet Amazon allerdings Gebühren.
Amazons Service ist ein Meilenstein und kann zu einem Massenerfolg werden, sobald die Kinderkrankheiten, die ihn noch plagen, ausgemerzt sind. Diese Startschwierigkeiten stellen die Chance für Google dar den Konkurrenten noch zu überflügeln.

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