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Facebook geht an die Börse

Facebook-Börsengang: Interessante interne Fakten über Mark Zuckerberg

Jetzt, wo Facebook am Mittwoch die Papiere zu seinem Börsengang bei der entsprechenden amerikanischen Aufsichtsbehörde eingereicht hat, sind einige sehr interessante Fakten über das Unternehmen bekannt geworden.
Zwar beziehen sich die Papiere hauptsächlich auf den Umsatz des sozialen Netzwerks und das Wachstum seiner Nutzerzahlen, aber es werden auch Details über die Anzahl der Mitarbeiter, Sicherheitsmaßnahmen für den Geschäftsführer Mark Zuckerberg und die Bezahlung von Top-Managern aufgeführt.

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Neue BitTorrent-App kreuzt sich mit Cloud-Speicher

Es gibt eine neue App zum Teilen beliebiger Daten, die über BitTorrent läuft. Damit könnte sie eine echte Alternative zu Diensten wie Dropbox und anderen Speichersystemen darstellen, die in der Cloud arbeiten.
Nutzer können Videos, Fotos in Archiv-Dateien und alle anderen Arten großer Datenmengen in die Cloud hochladen und sie dann teilen – selbst wenn man offline ist. Die “Share”-App zum Teilen wurde am Donnerstag wieder zurückgezogen und wieder in den Status einer Beta-Version, zu deren Test man eingeladen werden muss, versetzt, bevor sie darauf wieder der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde.
Share verbindet die Vorteile von BitTorrent und der Speicherung in der Cloud in einer einzigen App, wie die Share-Entwickler anführen. BitTorrent ist von seinen Ursprüngen her egal welche Art von Dateien die Nutzer teilen wollen, auch wenn die Beliebtheit der Piraterie über den Dienst nur im letzten Jahr hunderte Gerichtsverfahren nachsichgezogen hat.
BitTorrent funktioniert über das sogennante “Seeding”, bei dem ein Nutzer eine Datei auf seinem Server bereithält und eine “Tracker”-Datei veröffentlicht. Die Original-Datei wird dann in kleinere Daten-Stücke zerstückelt, die von den verschiedenen Interessenten an der Datei herungergeladen werden. Je mehr Interessenten anfangen dieselbe Datei herunterzuladen, desto schneller wird der Download, da die Teil-Dateien von mehreren Quellen gleichzeitig heruntergeladen werden können.
Das Problem bei BitTorrent war immer, dass eine Datei ohne die ursprüngliche Seed-Datei und 100 Prozent der Einzelteile nicht komplett verteilt werden kann und aus dem System verschwindet. Share bietet nun die Möglichkeit eine Kopie in die Cloud hochzuladen, sodass die ursprüngliche Seed-Datei immer vorhanden ist, auch wenn die Original-Datei oder ihr Server offline sind.
Eine Sprecherin der Entwickler sagte, “Die Download-Geschwindigkeit erhöht sich mit der Anzahl der Teilnehmer. Zuerst hat man zwei Seed-Dateien – das Original und die Kopie in der Cloud. Je mehr Leute herunterladen und die Datei wieder bereitstellen, desto schneller werden die Downloads für jeden Einzelnen.”

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Facebook und Skype bauen Zusammenarbeit aus

Facebook und Skype haben am Donnerstag eine engere Verzahnung der beiden Plattformen angekündigt, sodass in Zukunft Anrufe Facebook-zu-Facebook über Skype möglich werden.
Das Feature kommt mit den Updates Skype 5.4 Beta für den Mac und Skype 5.7 Beta für Windows. Um diese Anrufmöglichkeit zu nutzen, muss die eigene Skype-Installation mit dem eigenen Facebook-Konto über den Facebook-Button im Skype-Dashboard verbunden werden. Damit erscheint die Freundesliste innerhalb von Skype und man kann einen Anruf starten, den ein Freund aus Facebook heraus beantworten kann.
“Dieses neue Feature erlaubt es soziale Bindungen mit Facebook-Freunden aufrecht zu erhalten und ergänzt Eigenschaften, die schon früher angekündigt wurden, wie die Anzeige der Information, ob die Facebook-Freunde online sind, die Sichtbarkeit entsprechender Status-Updates und die Möglichkeit ihnen allen Direktnachrichten aus Skype heraus zu schicken,” sagte der Vizepräsident der Produktentwicklung von Skype, Rick Oserloh, in einem Blog-Eintrag.
Skype teilte auch mit, dass das heutige Update flüssigeres Rendering des Videobildes auf dem Mac und gemeinsame Benutzung des Bildschirms für Premium-Nutzer unter Windows enthält. Letzteres ist für den Mac schon vorher verfügbar gewesen. Chats zwischen zwei Einzelpersonen werden auch erlauben Bildschirminhalte über den Video-Stream zu teilen.
Facebook und Skype haben über die Jahre schon bezüglich verschiedener Features zusammengearbeitet, aber festigten ihre Partnerschaft über den Sommer hinweg, als Facebook Video-Anrufe einführte und Skype damit in die Facebook-Schnittstelle integrierte.
Schon damals sagte der CEO von Skype, Tony Bates, dass die Zusammenarbeit dem Unternehmen helfe sein Ziel von einer Milliarde Nutzern zu errechen. Das bekräftigte Skype nun erneut.
“Das Soziale gehen wir über die persönlichen Beziehungen zwischen Menschen an. Wir befinden uns auf der Mission über eine Milliarde Menschen miteinander zu vernetzen und unsere fortlaufende Partnerschaft mit Facebook bringt uns diesem Ziel einen Schritt näher,” schrieb Osterloh.
Habt Ihr Skype und Facebook schon vernetzt, um mit Euren Facebook-Freunden Video-Telefonate abzuhalten? Welches System bevorzugt Ihr? Skype/Facebook oder Google Hangout? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.

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Google erlaubt Löschung von Router-Daten

Google hat sich am Dienstag dazu bereit erklärt, weltweit die Möglichkeit anzubieten Name und Ort des eigenen Wlan-Routers aus der Datenbank des Unternehmens zu löschen, nachdem Datenschutzbeauftragte aus den Niederlanden dies verlangt hatten.
Google verwendet die Daten dazu, die Lokalisierung von Mobiltelefonen und anderen mobilen Geräten, die sich in der Reichweite der Router befinden, zu verbessern.
Die Vereinbarung, die von Google und der Niederländischen Datenschutzbehörde veröffentlicht wurde, beinhaltet, dass Besitzer von Wlan-Routern “_nomap” an den Namen ihres Routers hängen können, um Google mitzuteilen, dass die Informationen nicht in die Datenbank fließen sollen.
Falls sehr viele sich für die Löschung entscheiden, könnte Googles Fähigkeit genaue ortsabhängige Dienste anzubieten beeinträchtigt werden. Das Unternehmen müsste dann Mobilfunkmasten und GPS verwenden, um den Aufenthaltsort eines mobilen Gerätes zu bestimmen. Das könnte zu weniger genauen Angaben und höherer Batterienutzung führen.
Jacob Kohnstamm, der Vorsitzende der Niederländischen Datenschutzbehörde sagte: “Wir hoffen alle, dass größere Unternehmen angesichts solcher Zwangsmaßnahmen, dazu übergehen werden den Datenschutz von sich aus und von Anfang an zu berücksichtigen, sodass wir gar nicht erst aktiv werden müssen.”
Google sah sich für seine illegale Datensammlung schon einer Strafdrohung in Höhe von einer Million Euro durch die Niederländische Behörde gegenüber.
Kohnstamm sagte, dass “angenommen Google folgt der Vereinbarung, die Strafe nicht erhoben [werde].”
Die Niederlande setzen Datenschutzgesetze in Europa mit am aggressivsten durch, indem Sanktionen und gerichtliche Schritte angewandt werden, um Unternehmen, die ihre Geschäfte über das Internet abwickeln, bezüglich des Sammelns persönlicher Daten streng zu regulieren.
Google war in den Fokus von Datenschutzbeauftragten von Europa bis Hong Kong geraten, nachdem bekannt geworden war, dass seine “Street View”-Fahrzeuge persönliche Daten über Wlan-Router sammelten, während sie Umgebungskarten anfertigten. Dieser Vorgang beschränkte sich nicht nur auf die Namen und Standorte von Routern, sondern erstreckte sich auch auf Daten, die gerade über die jeweiligen Netzwerke verschickt wurden. Google schrieb diese widerrechtliche Datensammlung einem Programmierfehler zu und entschuldigte sich öffentlich.

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Deutsche Regierung setzt illegal Trojaner ein

Über das Wochenende ist der Verdacht aufgekommen, dass die Bundesregierung den sogenannten “Bundestrojaner” entgegen bisheriger anders lautender Beteuerungen doch nutzt, um heimlich Informationen aus privaten Computern zu ziehen. Viele offizielle Stellen beeilten sich daraufhin die Verwendung des Programms zu verurteilen.
Die Anschuldigungen, die der Chaos Computer Club erhebt, hat viele Offizielle dazu veranlasst herauszufinden wer die Software, die nicht nur versendete Daten sammelt, sondern auch eine Hintertür im System öffnet, um Fahndern die Möglichkeit zu geben weitere Spyware zu installieren, wohl authorisiert habe.
Die Angelegenheit konnte auf einer regelmäßig stattfindenden Pressekonferenz der Bundesregierung am Montag nicht zufriedenstellend geklärt werden, als ein Sprecher des Innenministeriums sagte, dass die Software drei Jahre alt sei und nie auf Bundesebene zum Einsatz gekommen sei.
Dabei ist zu bedenken, dass gewisse Teile der Bundesregierung wie zum Beispiel der Zoll nicht dem Innenmisterium unterstellt sind. Außerdem werden die Landesregierungen verdächtigt, die die Hoheit über die eigene Polizei haben.
So ist Bayern in den Fokus gerückt, nachdem ein Münchner Anwalt mitteilte, dass einem seiner Mandanten die fragwürdige Software während einer Prüfung seines Rechners durch den Zoll installiert worden sei.
Die Software war so verändert worden, dass sie die Aufnahme von Screenshots auf dem Computer ermöglichte, teilte der Anwalt Patrick Schladt in einer Blog-Nachricht mit.
Der Chaos Computer Club hat die Software auf mehreren weiteren Rechnern überall in Deutschland in aktiviertem Zustand gefunden.
Der Sprecher der Bundesregierung Steffen Seibert sagte, dass jedwede Verwendung der Technologie eindeutig illegal sei und untersucht werde.
Viele Politiker der Opposition, aber auch aus den eigenen Reihen der Regierung, prangerten diese Verletzung des Datenschutz und den Missbrauch von Fahndungswerkzeugen an.
Inzwischen ist klar, dass der Bundestrojaner in Hessen entwickelt wurde. Das hessische Unternehmen DigiTask hat sich über seinen Anwalt als Urheber zu erkennen gegeben.
Weiterhin musste der bayerische Innenminister Joachim Herrmann von der CSU zugeben, dass die illegale Software in seinem Bundesland eingesetzt wurde.
Währenddesen kann, solange der eigene Rechner mit den üblichen Virenschutzprogrammen ausgerüstet ist, für die Bürger Entwarnung gegeben werden. Der Code des Regierungstrojaners ist nicht besonders raffiniert getarnt und wird vom Routinecheck einer handelsüblichen Anti-Virensoftware problemlos erkannt.

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