Netbook

CES: Die besten Ultrabooks

Auf ein Ergebnis der CES 2012 kann man wirklich Gift nehmen: Die Form von Laptops verändert sich, wird dünner, schlanker und viel transportabler. Ultrabooks dominieren die Laptop-Neuigkeiten, die von der CES zu berichten sind. Wir haben einige besondere Exemplare herausgepickt:

HP Envy 14 Spectre

Mit einem Gewicht von nur 1,8 kg und einer Dicke von gerade einmal 20 Millimetern, ist der Aspekt am Spctre, der einem als erstes ins Auge fällt, die komplette Verglasung, die nicht nur den Bildschrim umfasst, sondern auch den Deckel und die Handablage. Dieses Gerät ist völlig anders als das Apple MacBook Air mit seinem Aluminium-Gehäuse und es ist genau der mutige Schritt, den es braucht, um Ultrabooks zu einer eigenen Klasse zu machen.
Das HP Envy 14 Spectre kann außerdem mit einem 14-Zoll-Display inklusive einer Auflösung von 1600 x 900 Pixeln aufwarten. Das ist auf jeden Fall ein Laptop, den man im Auge behalten sollte.

Samsung Series 9 (2012)

Samsungs ultratransportables Series 9 kommt eigentlich aus einer Zeit, die vor der Definition der Kategorie der Ultrabooks liegt, und hat dadurch stark zur Entstehung dieser Laptop-Klasse beigetragen. Mit der neusten Ausprägung der Samsung Series 9 hat Samsung noch einmal einen draufgesetzt und noch einmal 0,2 kg abgespeckt. Es ist jetzt in den beiden Varianten mit 13 und 15 Zoll verfügbar. Zieht man die Auflösung des Bildschirm von 1600 x 900 Pixel, die Leichtbauweise aus Aluminium, die beleuchtete Tastatur und eine Menge leicht zugänglicher Anschlüsse in Betracht, ist es schwer nicht beeindruckt zu sein. Samsungs Laptops waren schon dünn, bevor es den Begriff des Ultrabooks überhaupt gab. Daher setzt das Unternehmen diese Tradition einfach fort und drückt der neuen Klasse damit seinen Stempel auf.

Lenovo IdeaPad YOGA

Last, but not least, schafft es Lenovo mit dem IdeaPad YOGA auf diese Liste. Das IdeaPad YOGA, das in der zweiten Hälfte des Jahres auf den Markt kommen soll, verspricht die Kategorie der Ultrabooks noch einmal grundlegend zu verändern, indem es einen Touch-Screen bietet und auf Microsofts Windows 8 läuft, das direkt für Touch-Bedienung ausgelegt ist. Es ist das erste Ultrabook, das einen Touch-Screen hat und Dank Lenovos 360-Grad-Scharnier kann man das YOGA als Laptop und als Tablet verwenden.

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Computex: Intel kündigt “Ultrabooks” an

Intel hat am Dienstag auf der Computex die Entwicklung einer neuen Klasse dünner und leichter Laptops angekündigt. Damit will das Unternehmen seine wettbewerbsfähigkeit im Bereich mobiler Geräte erhöhen.
Die neuen “Ultrabooks” sollen in Abmessung und Gewicht absolut mobil sein und sich preislich an den Massenmarkt richten. Intel zielt darauf ab bis Ende nächsten Jahres 40 Prozent seiner Laptop-Verkäufe an Endverbraucher mit den neuen Systemen zu machen.
Die ersten Ultrabooks werden rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft Ende des Jahres auf den Markt kommen. Das neue Design basiert auf Intels bekannten “Core”-Prozessoren, ist weniger als 2 cm dünn und kostet unter 1.000 US-Dollar.
In der ersten Hälfte des nächsten Jahres wird eine zweite Serie der Ultrabooks erscheinen. In diesen Geräten wird schon Intels nächste Prozessor-Generation ‘Ivy Bridge’ arbeiten. Eine dritte Serie, die 2013 herauskommt, wird auf einem gänzlich neuen CPU-Design aufbauen, das im Moment den Codenamen Haswell trägt.
Haswell wird den Energiehunger von Intel-Prozessoren im Vergleich zu heutigen Laptops halbieren. Dadurch werden noch dünnere Abmessungen und längere Batterielaufzeiten möglich.
Intel versucht schon seit längerem im Markt mobiler Computer wieder Fuß zu fassen, nachdem das Unternehmen von der Beliebtheit der Tablet-Computer überrascht wurde. Die meisten Tablets setzen auf ARM-Prozessoren, während Intel hart daran arbeitet neue Atom-Prozessoren zu entwickeln, die mithalten können.
Gleichzeitig zeigen die neuen Ultrabooks die Bemühungen PCs wieder interessant zu machen, nachdem die Verkäufe in letzter Zeit zurückgingen.
Es bleibt abzuwarten in welchem Maße sie die Gunst der potentiellen Kunden erobern können. Intels Entwürfe klingen nicht sehr verschieden von den dünnsten Laptops, die heute schon verfügbar sind. Die Notebooks der Series 9 von Samsung sind nur etwas über 1,6 cm dünn, auch wenn sie sich im Preis an solventere Kunden wenden. Die 11-Zoll-Version von Apples Macbook Air ist an der dicksten Stelle knapp über 1,7 cm dünn und liegt preislich bei ungefähr 1.000 Euro.
Trotzdem wird es spannend zu beobachten wie Intel versucht neue Technologien zu produzieren, die Laptops hervorbringen sollen, die den ganzen Tag mit einer Batterieladung durchhalten, Touch-Screens bieten und schneller hochfahren.

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Google I/O: Die ersten Geräte mit Chrome OS präsentiert

Google hat das Ergebnis seines Pilotprogramms CR-48 verkündet: Zwei Notebooks, auf denen Chrome OS läuft und die von Acer und Samsung produziert werden. Die Geräte wurden am Mittwoch während der zweiten Hälfte der jährlichen Konferenz Google I/O in San Francisco enthüllt. Beide Chrome-Notebooks haben Eigenschaften, die sie den Netbooks sehr ähnlich machen.
Die Version von Acer wird in den USA 349 Dollar kosten und ein 11,6-Zoll-Display, einen Atom Doppelkern-Prozessor von Intel, eingebautes Dual-Band Wi-Fi und optional auch 3G haben. Weiterhin ist eine HD-Webcam mit Geräuschreduktion integriert. In puncto Anschlüssen bietet das Gerät zwei USB 2.0 Ports, einen 4-in-1-Kartenleser und einen HDMI-Ausgang. Bei einem Gewicht von 1,34 kg soll der Akku biszu sechs Stunden durchhalten.
Samsung will für sein Chromebook etwas mehr haben. Die Version ohne 3G kostet 429 US-Dollar. Inklusive 3G-Modul darf der Kunde 499 US-Dollar auf den Ladentisch legen. Dafür bekommt man ein etwas größeres Gerät mit 12,1-Zoll-Bildschirm und längere Batterielaufzeit von 8,5 Stunden. Diese Spezifikationen schlagen bezüglich des Gewichts mit 1,5 kg zu Buche. Bei Samsung fehlt der HDMI-Anschluss. Dafür gibt es die Möglichkeit Mini-VGA anzuschließen.
Beide Systeme können ab dem 15 Juni in folgenden sieben Ländern vorbestellt werden: Die USA, Großbritannien, Spanien, Deutschland, Frankreich, Italien und die Niederlande. Außerdem plant Google ein “Student Package” anzubieten, das es Studenten ermöglichen soll mit 20 Dollar pro Monat an ein Chromebook zu kommen. Für Unternehmen könnte es ein ähnliches, wenn auch deutlich kostspieligeres, Angebot geben.
Neben den Chromebooks hat Google auch einen Blick auf ein Art Set-Top-Box gewährt, die mit Chrome OS läuft. Sinnigerweise hört sie auf den Namen “Chromebox”. Im Moment stehen noch nicht sehr viele Informationen zu diesem Gerät zur Verfügung, aber wenigstens ein Modell soll gerade von Samsung entwickelt werden. Obwohl das System optisch dem Mac mini von Apple ähnelt, soll die Chromebox sich eher an Geschäftskunden wenden und wird einige Werkzeuge für System-Administratoren enthalten.
Googles Betriebssystem, das in der “Cloud” operieren soll, muss sich erst noch beweisen. Allerdings erfreut sich der Browser des Unternehmens stetigen Wachstums, seitdem er im September 2008 veröffentlicht wurde.

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Nokia Booklet 3G

Erhältlich sein wird das Netbook Booklet 3G des finischen Mobilfunkriesen Nokia über “o2 my Handy”. Der Netzanbieter veröffentlich das Nokia Booklet 3G exklusiv auf dem deutschen Markt. Das Netbbook bietet ein 10-Zoll-Display und ist mit WLAN, 3G HSDPA, GPS, integrierter Webcam und Videotelefonie ideal ausgestattet für das mobile Internet.

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