Microsoft

Funktioniert Kinect auf dem Laptop?

Anscheinend sind einige Unternehmen dabei das Kamerasystem zur Bewegungserkennung von Microsoft, Kinect, an Stelle von normalen Webcams in Laptops mit Windows 8 einzubauen.
Die ersten Geräte dieser Art, die jetzt gesichtet wurden, scheinen von Asus zu sein. Die Frage bleibt: Wer hat Interesse daran?
Nutzer, die aus körperlichen oder anderen Gründen Schwierigkeiten haben zu tippen, werden ein System zur Eingabe über Bewegungen wohl begrüßen. Bewegungserkennung könnte den Laptop in Kombination mit der Tastatureingabe um ein Vokabular an Gesten erweitern, die dem eines Touch-Screens nahe kommen. Diese könnten für das Gerät natürlicher und ergonomischer funktionieren als ein Touch-Screen. Spiele, das Umschalten zwischen Medien und Andwendungen, sowie umfassender Zugriff durch behinderte Nutzer sind die drei Nutzungsfelder, die im Moment hauptsächlich diskutiert werden. Diesen Punkten kann man wahrscheinlich zustimmen. Wo sind aber die Möglichkeiten darüber hinaus?
Die größte Frage ist, ob bei einem Laptop genüg Abstand zwischen dem Nutzer und der Kamera besteht, um zufriedenstellende Ergebnisse zu erreichen. Die Kinect-Kamera für die Xbox 360 braucht mindestens einen Meter Abstand, um Bewegung registrieren zu können. Wird die modifizierte Laptop-Version weniger brauchen? Die Kinect bevorzugte bisher auch gewisse Lichtverhältnisse. Würde die Laptop-Version also auch draußen funktionieren?
Spannend wäre “anfassen” und verschieben von Videos und anderen virtuellen Objekten wie in “Minority Report”. Wie von der Kinect bekannt, kann es für sehr filigrane Bewegungen wie dem Editieren von Videos (oder jede Art von Anwendung analog zu einem virtuellen Touch-Pad) Schwierigkeiten mit der Genauigkeit geben. Eine Benutzeroberfläche, die extra auf die Anwendung von Touch-Gesten ausgelegt ist, wie Metro auf Windows 8 ist dem neuen Dashboard auf der Xbox 360 sehr ähnlich. So könnte es auch für die Steuerung über Kinect mit großen Symbolen, die in einem Raster angeordnet sind, funktionieren. Allerdings könnte es neben der normalen Nutzung von Windows 8 auch eine zusätzliche Bürde sein.
Für welchen Anwendung, abgesehen von Spielen, würdet Ihr die Kinect auf einem Laptop benutzen?

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CES: Die ersten interessanten Windows Phones

Microsofts finale Präsentation auf der Consumer Electronics Show (CES) am Dienstag wurde dafür kritisiert, dass sie keine interessanten Neuigkeiten geliefert hat. Trotzdem könnte es sein, dass der Software-Riese der heimliche Favorit dieser CES ist. Neben großen Trends wie Smart TVs, neuen Bildschirm-Technologien, Apps und Ultrabooks beieindrucken Smartphones von HTC und Nokia, die mit Microsofts Windows Phone laufen die Massen auf der CES am meisten.
Das Titan II von HTC und Nokias Lumia 900 sind zwei der meistbesprochenen Mobiltelefone auf dem diesjährigen Stelldichein ein Gadget-Produzenten. Beide Geräte werden für ihre beeindruckenden Features und das Design der Hardware gepriesen.
Das Nokia Lumia 900 hat ein 4,3-Zoll-Bildschirm mit “AMOLED ClearBlack”-Technologie und einer Auflösung von 480 x 800 Pixel. Dazu kommt ein 1,4 GHz Single-Core-Prozessor aus der Snapdragon-Reihe, 14,5 GB eingebauter Speicher samt Zugriff auf SkyDrive, eine 8-Megapixel-Kamera mit Carl-Zeiss-Optik auf der Rückseite, vorne eine 1-Megapixel-Kamera und sämtliche aktuellen Funkverbindung inklusvie LTE.
HTC verpasst seinem Ttan II überall ein bisschen mehr als Nokia springen lässt: 0,4 Zoll mehr Display, einen um 0,1 GHz schnelleren Prozessor, 1,5 GB mehr Onboard-Speicher, 8-Megapixel mehr für die Kamera auf der Rückseite und 0,3 Megapixel mehr für die Frontkamera.
Wired lässt sich sogar schon zu der Behauptung hinreißen, dass Windows Phones die Smartphones wären, die auf der CES am meisten Begeisterung auslösten. Das HTC Titan II beeindruckt vorallem mit seiner 16-Megapixel-Kamera, obwohl das 4,7-Zoll-Display und der Snapdragon S2 mit 1,5 GHz auch nicht zu verachten sind. Andere Stimmen stoßen ins selbe Horn.
Morgan Stanley sagt voraus, dass Nokia 2012 37 Millionen Windows Phones verkaufen wird, um 2013 dann die 64 Millionen zu erreichen. Um das mal ins Verhältnis zu setzen: Apple hat 2010 46,6 Millionen iPhones verkauft und im selben Jahr wurden 67 Millionen Android-Geräte verkauft.
Im Moment bekommen Windows Phones von den Smartphone-Käufern nur wenig Aufmerksamkeit. Gartner berichtete im November, dass Windows Phones im dritten Quartal 2011 weniger als 2 Prozent des weltweiten Smartphone-Marktes ausmachten.
Könnten die zwei neuen Smartphones von HTC und Nokia 2012 zum Jahr der Windows Phones machen?

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Microsoft verschenkt Windows Phones zum Schutz gegen Android

Microsoft will von den kürzlich aufgetauchten Berichten über Schadsoftware im Android Market profitieren, indem sie Windows Phones an fünf Android-Nutzer verschenken, die ihre schlimmsten Horror-Stories im Zusammenhang mit Schadsoftware teilen. Ben Rudolph, der Zuständige für Windows Phone bei Microsoft, kündigte den Wettbewerb auf Twitter mit dem hashtag #droidrage an. Microsoft folgte Rudolph und veröffentlichte den Wettbewerb auf seinem offiziellen Twitter-Account.
Google hat kürzlich 22 schädliche Apps aus dem Android Market entfernt, die sich als Versionen beliebter Programme wie “Cut the Rope” und “Angry Birds” getarnt hatten. Die Apps enthielten Schadsoftware, die SMS an teure Telefonnummern sendet.
Der sogenannte RuFraud-Betrug zielte auf Europa ab und betraf keine Android-Smartphones in Nordamerika. Lookout Security, das Unternehmen, das Google als erstes auf den Betrug aufmerksam machte, sagt, dass es seitdem fünf weitere RuFraud-Apps im Android Market entdeckt hat. Damit liegt die Anzahl bisher gefundener schädlicher Apps bei 27.
Microsofts #droidrage-Kampagne hat schon eine Reihe von Antwort-Tweets von betroffenen Android-Nutzern motiviert. “Hatte Kosten für 100,00 auf meiner Telefonrechnung [...] eine App hatte teure SMS verschickt,” schreibt ein SMS-Nutzer.
“Hab meiner Mutter ein Droid als ihr erstes Smartphone geschenkt. Malware lässt ihr Handy die ganze Zeit abstürzen. Sie wünscht sich sie hätte es nie bekommen,” sagte ein anderer. Die Geschichten, die erzählt werden, um eins der Windows Phones zu ergattern, ähneln sich.
Microsoft versucht einen Zeitpunkt für sich zu nutzen, zu dem Googles Betriebssystem mit einem besonders schlechten Image zu ringen hat, da sich die Bedenken bezüglich der Schadprogramme auf Android häufen. Lookout Mobile Security berichtete kürzlich, dass ein Android-Nutzer in den USA eine Chance von 40 Prozent hat auf einen schädlichen Link zu klicken. Weltweit liegt die Wahrscheinlichkeit laut Lookout bei 36 Prozent.
Das Antivirus-Unternehmen McAfee berichtete im November, dass Schadprogramme auf Android im dritten Quartal 2011 im Vergleich zum vorhergehenden um 37 Prozent gestiegen sind. Im November kam auch ein reißerischer Bericht von Juniper Networks auf, der behauptete, dass Schadprogramme auf Android seit Juli um 472 Prozent gestiegen seien.

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Microsoft veröffentlicht erstes iOS-Spiel und kostenloses SkyDrive

Microsoft hat am Dienstag zwei neue Apps für das iPhone veröffentlicht. “Kinectimals” ist das erste iOS-Spiel des Unternehmens und SkyDrive bietet Nutzern die Möglichkeit auf Speicherplatz in der Cloud zuzugreifen.

Kinectimals

Microsoft führte die Marke “Kinectimals” 2010 zusammen mit dem Start der Kinect für die Xbox 360 ein. Die iOS-Version von “Kinectimals” ist Microsofts erstes Spiel für die mobile Plattform von Apple.
Das Unternehmen hat allerdings kürzlich auch andere iOS-Apps mit Spielbezug veröffentlicht. Eine bietet die Möglichkeit sich mit dem Xbox Live Online-Dienst zu verbinden und eine andere gehört zur Spielserie “Halo”. Aber “Halo Waypoint” ist kein eigenständiges Spiel.
“Kinectimals” ist eine Universal App, läuft also sowohl auf dem iPhone als auch auf dem iPad. Das Spiel ist ist für Eur 2,39 im App Store zu haben. Insofern man mindestens iOS 4.2 installiert hat, kann man nach dem Download der 178 MB auf Englisch, Deutsch, Japanisch und Koreanisch spielen.
“In diesem unwiderstehlichen, mobilen Abenteuer besuchst du mit deinem Handy die Insel Lemuria. Dort kannst du mit deinem eigenen Jungen Spielen und dich um es kümmern – du wirst dich sofort verlieben!” teilt die offizielle Beschreibung mit. “Nimm dein Haustier immer mit! Wenn du bereits Kinectimals für Kinect auf Xbox 360 gespielt hast, wird dein Handy zum Schlüssel für fünf neue Jungen auf deiner Konsole. Das Handy-Spiel selbst bietet dir die typische Kinectimals-Grafik, zauberhafte Animationen und breandneue Möglichkeiten, mit deinem Jungen zu spielen!”

SkyDrive

Am Dienstag kam auch “SkyDrive” heraus, das dem Nutzer Zugriff auf Microsofts kostenlosen Speicherplatz in der Cloud erlaubt. Über SkyDrive können Nutzer 25 Gigabyte an Daten hochladen, während eine einzelne Datei maximal 100 Megabyte groß sein darf.
Die kostenlose App ist mit dem iPhone, dem iPod touch und dem iPad kompatibel. Es wird iOS 4.0 benötigt. Laut Microsoft hat die Software folgende Fähigkeiten:

  • Zugriff auf sämtliche Inhalte in SkyDrive inklusiver solcher, die mit einem geteilt wurden
  • Kürzlich verwendete Dokumente aufrufen
  • Foto- und Video-Upload direkt vom Smartphone
  • Teilen von Links auf beliebige Dateien über Email
  • Anlegen von Ordnern, löschen von Dateien und Ordnern.
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Kommt bald der Kinect-Fernseher?

In letzter Zeit haben wir viel über einen potentiellen Apple-Fernseher gehört. Die neusten Gerüchte lassen vermuten, dass das Gerät nächstes Jahr oder Anfang 2013 erscheinen soll und es unter anderem Zugriff auf Apps und iCloud bieten könnte.
Aber was wäre, wenn nicht nur Apple darüber nachdenken würde ernsthaft darüber nachdenken würde in den Markt für Fernsehgeräte vorzustoßen? Was wäre, wenn Microsoft seinen Bewegungssensor Kinect als Waffe gegen Samsung und andere Hersteller von Fernsehern einsetzen würde?
Auch in dieser Richtung werden in letzter Zeit Gerüchte laut. Schließlich hat Microsoft mit der Xbox 360 großen Erfolg im Wohnzimmer.
Microsoft macht seine Absichten zumindest in einem Teilbereich schon sehr deutlich. Die Xbox 360 wird gerade sehr interessant für diejenigen, die Fernsehprogramme empfangen wollen. Wenn man die Kinect mit auf den Plan ruft, wird schnell klar, dass dieses Zusatzgerät nicht unbedingt auf die Anwendung im Zusammenhang mit Spielen beschränkt bleiben muss. Ganz im Gegenteil: Es ist höchst wahrscheinlich, dass Microsoft die Kinect von seinen Wurzeln im Spielebereich lösen will, um jede Form von Unterhaltung damit zu erreichen.
Gleichzeitig ist die Kinect nur der erste Schritt in Microsofts Plänen mit der Bewegungssteuerung. Im Moment ist es noch ein separates Gerät, das man an die Xbox 360 anschließen muss, damit es funktioniert. Aber was würde Microsoft daran hindern das Gerät im Zuge weiterer Verbesserung in andere Geräte wie die Xbox 720 oder ein Fernsehgerät zu integrieren?
Ein Microsoft-Fernseher könnte ein sehr interessantes Gerät sein. Nutzer könnten ihren Fernseher auf ganz neue Art und Weise steuern. Man könnte den Armt bewegen, um den Kanal zu wechseln, ein Signal geben, um die Lautstärke hoch zu regeln oder einfach “Ruhe” sagen, um den Ton abzuschalten.
Vor allem wäre es spannend beide Kontrahenten, Apple und Microsoft, mit innovativen Fernseher-Modellen zu sehen – Microsoft mit intuitiver Steuerung über Kinect und Apple mit Konzentration auf Siri und Apps.
Beide hätten gute Chancen andere TV-Geräte-Hersteller mit diesen Technologien auszustechen und bessere Video- und Audio-Qualität zu liefern. Die Zukunft dieses Marktes könnte für den Konsumenten also recht rosig aussehen.

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