Displays

Sony sind immernoch Uber-Nerds

Man fühlt sich fast als wär es wieder 1990! Sony hat heute angekündigt ein Head-Mounted-Display auf den Markt zu bringen, das 2D und 3D anzeigen kann.
Sony hat das Display auf der diesjährigen CES in Las Vegas vorgeführt. Es leuchtet natürlich als ob es direkt aus “Tron” käme. Damals dachten alle, dass es, wie so häufig auf der CES, halt eine typische Technologie-Demo sei und es schien auch nicht so, als ob Sony das Headset wirklich produzieren werde.
Wir werden eines Besseren belehrt: Sony bringt das Gerät tatsächlich diesen Herbst in Japan auf den Markt. Es hat den handlichen Namen Head Mounted Display Personal 3D Viewer HMZ-T1 und kann mit zwei 720p OLED-Bildschirmen aufwarten, die versprechen den Träger tief in optische und akustische 3D-Welten zu tauchen. Auf der CES musste Sony noch den Kopf des Trägers ausmessen, damit der Helm richtig ausgerichtet wird. Man hat auch Klagen darüber gehört, dass man das Display mit den Händen halten müsse, damit es nicht herunterfällt.
Es wirkt also alles etwas komisch und erinnert auch an antiquierte Science-Fiction-Filme. Aber das gehört wahrscheinlich einfach so bei Head-Mounted-Displays.
Man darf Sony auf jeden Fall für den Mut gratulieren etwas, das so nach Prototyp aussieht, in die Läden zu bringen. Das erinnert an frühere Zeiten, als Sony nerdige und doch auch eindrucksvolle Hardware entwickelte, die als Massenware nicht immer sinnvoll waren und sich auch nicht unbedingt gut verkauften, aber man trotzdem froh war, dass Sony es produziert hat. Schließlich geht es hier um das Unternehmen, das Roboter-Hunde hergestellt und verkauft hat.
Eine offizielle Pressemitteilung sagt, dass das Head Mounted Display Person 3D Viewer HMZ-T1 am 11. November in den Verkauf gehen wird. Der Preis wird noch als “open” geführt, aber Experten glauben, dass es wohl für 800 US-Dollar zu haben sein wird. Es wird wohl ein ordentlicher Ladenhüter werden, aber einer, der aufzeigt, dass Sony noch Nerd-Potential hat.

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Apple will Mini-Projektoren in Smartphones bauen

Eine neue Patentanmeldung von Apple weist darauf hin, dass einestages Projektoren in Apple-Produkten landen könnten. Dazu zählen natürlich auch die Sma rtphones und Tablets des Unternehmens, damit der Austausch von Inhalten erleichtert wird.
Der Patentantrag namens “Projected display shared workspaces” wurde im Februar 2010 eingereicht und am Donnerstag von Patently Apple entdeckt. Er beschreibt ein System, das den Bildschirminhalt auf eine nahegelegene Oberfläche projiziert. Das Interessante an dem System, das in dieser Patenteinreichung beschrieben wird, ist, dass es Projektionen von mehreren Geräten in einer Anzeige kombinieren kann. Dieser Mechanismus wird dann “shared workspace” genannt.
Das Patentdokument bemerkt, dass Nutzer sich oft Daten, die auf elektronischen Geräten gespeichert sind, gegenseitig zeigen wollten, tragbare Geräte aber typischerweise kleine Bildschirme hätten, die es erschweren vor einer Gruppe zu präsentieren. Die Lösung des Unternehmens verspricht dies zu lösen, indem sie für Geräte mit Projektoren die Möglichkeit anbietet sich miteinander zu verschalten. Das Ergebnis ist eine größere Projektionsfläche zur Präsentation von verschiedenartigen Medien. Dabei wird ein Server oder eine direkte Übertragungsmöglichkeit wie Bluetooth oder Near-Field-Communication (NFC) verwendet, um die Daten zwischen den Geräten zu übertragen.
Das ist nicht das erste Apple-Patent, das sich mit der Integration von Projektoren in tragbare Geräte befasst. Ein Antrag, der im April 2010 entdeckt wurde, beschrieb den Einbau eines Projektors in ein Notebook detailiert. Nur einen Monat vorher, legte ein anderer Antrag dar wie Projektoren verwendet werden könnten, wenn sie mit einem Smartphones zusammenarbeiten.
Die Miniaturisierung von Projektoren setzt sich fort, da neue Technologien den Platz- und Energiebedarf so weit senken, dass Projektoren in tragbare Geräte eingebaut werden können. Eine neue Linse, die letzte Woche von Alps Electric angekündigt wurde, ist bei diesem Trend ganz vorne mit dabei, da sie nur einen Quadratmillimeter klein ist. Das Unternehmen plant bis Ende des Jahres in die Massenproduktion einsteigen zu können.
Projektoren, die in tragbare Geräte passen, werden häufig auch als “Pico”-Projektoren bezeichnet.

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CES 2011: Die stärksten Trends

Die Consumer Electronics Show, kurz CES, die heute in Las Vegas begonnen hat, hat eine mehr als 40 Jahre währende glorreiche Vergangenheit, wenn es darum geht der Öffentlichkeit neue Produkte zu präsentieren. Und dieses Jahr wird das nicht anders sein.
Auf der CES debütierte 1970 der Videorekorder und 1981 die CD, genauso wie 1996 die DVD und 1998 High-Definition-Fernsehbilder.
Die diesjährige Ausgabe der CES verspricht eine der umtriebigsten der letzten 10 Jahre zu werden. Einige der vorraussichtlichen Trends geifen wir hier auf:

Tablets
Diesen, möglicherweise mächtigsten, CES-Trend haben wir auf c-kn.de schon erwähnt. Es ist fast wie bei Harry Potter. “Du weißt schon wer”, der, über den alle reden, ist nicht da. Apple lässt sich wie üblich nicht in die Niederungen der Massenelektronik herab und bleibt der CES fern. Jobs erfolgreiches iPad bekommt Anfang dieses Jahres einen Nachfolger und die ambitionierten Konkurrenten, wie RIM, HP und Microsoft versuchen Boden gut zu machen. Diese und diverse andere werden ihre neuen Tablets präsentieren. Es bleibt abzuwarten welche Größen- und Preisvarianten eine Chance gegen Apple haben. Die Spiele sind eröffnet!

3D-Heimkino
Traditionell war und ist die CES eine Messe, bei der es sich um das Fernsehen dreht. Letztes Jahr wurde in diesem Bereich das 3D-Heimkino gehypet, aber irgendwie ist die Öffentlichkeit seitdem nicht richtig darauf angesprungen. Das liegt wohl hauptsächlich daran, dass das 3D-Erlebnis sich nicht so leicht von der Kinoleinwand auf der Fernseher zuhause übertragen lässt. Die meisten Systeme brauchen ungeliebte und teure Extra-Brillen und es gibt auch nicht genügend Inhalte. Bis auf einige kleine Systeme mit passiven Brillen, haben die meisten Hersteller von Bildschirmtechnologie aufgehört 3D zu vermarkten.

Interkonnektivität des Fernsehens
Da 3D bis auf weiteres erstmal tot ist, konzentrieren die Hersteller sich auf das, was die Zuschauer wirklich wollen. Und das sind mehr und bessere Inhalte. Dazu wird der Fernseher im Wohnzimmer mit dem Internet verbunden, wo eine Fülle an Videomaterial verfügbar ist. Fast jedes präsentierte Gerät bietet Internetkonnektivität. Das ermöglicht Zugang zu den Video-Anbietern wie Netflix und Amazon oder auch Social-Media wie Twitter und Facebook. Hier haben wir mit Sicherheit einen weiteren starken Trend für das Jahr 2011.

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Neue Display-Technik auf der CEATEC zu bestaunen

Auf der CEATEC werden wiedereinmal die Trends der Zukunft gesetzt. Wie, CEATEC? Noch nie gehört? Die Combined Exhibition of Advanced Technologies ist die größte Elektronikmesse Japans – ähnlich der Cebit in Deutschland. Und da Japan dem Rest der Welt in puncto Elektronik immer ein paar Jahre voraus ist, können wir hier jetzt schon bestaunen, was bei uns erst in der Zukunft ankommen wird.

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Samsung Scopia VC240 mit HD-Webcam

Samsung hat an seinen 24-Zoll Monitor Scopia VC240 eine 5-Megapixel-Webcam gebaut. Die Scopia-Webcam bietet eine Full-HD-Auflösung von 1920×1080 Pixel, 720p mit 30fps und 2 MBit Rate…

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