Das neue Macbook Air kündigt den Tod der Festplatte an

Datum: Autor: Pacco Kategorie: Apple, Computer, Notebook

Als Steve Jobs diese Woche das neue und dünnere Macbook Air, ein extrem portables Notebook ohne traditionelle Festplatte, angekündigt hat, sagte er es repräsentiere “die Zukunft der Notebooks”. Diverse Kenner der Industrie stimmen mit dieser Meinung überein.

Während Festplatten noch Jahre in Servern und Speichersystemen von großen Firmen zu finden sein werden, werden es immerweniger werden, da Solid State Drives diese Spitzenregionen der Datenspeicherung angreifen.
Gleichzeitig, so glauben Analysten, werden Flash-Speicher schließlich auf den Hauptplatinen von elektronischen Endverbraucherprodukten integriert sein. Dadurch wird der Flaschenhals zwischen dem Prozessor und dem Massenspeicher entschärft.

Das neue MacBook Air markiert einen neuen Kostenpunkt für Systeme mit SSDs. Das heißt für Apple, dass die Verkäufe des Vorgänger-MacBooks eine gewisse Kannibalisierung erleben werden.

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Das MacBook Air ist nur zwischen 0,25 cm und etwas mehr als 1,2 cm dick und es wiegt nur 1,3 kg. Hauptsächlich verantwortlich für seine geringe Dicke, das geringe Gewicht und den niedrigen Energieverbrauch ist das Solid State Drive, das abhängig vom Modell zwischen 64 GB und 256 GB groß ist.
Während Festplatten-Laufwerke ihre Kapazitäten durch neue Technologien in den letzten Jahren mit unglaublicher Geschwindigkeit steigern konnten, hat der Konsument angefangen immer mehr Daten über das Internet zu teilen und es in der Cloud zu speichern. Daher brauchen die meisten Nutzer gar keine Laufwerke mit mehreren Terabyte mehr in ihren Laptops.
Außerdem sinken die Produktionskosten von Flash-Speicher rapide – im Durchschnitt 40% pro Jahr. Heute kosten SSDs weniger als einen Euro pro Gigabyte. Allerdings fallen auch die Festplattenpreise und Experten erwarten, dass das Gigabyte Festplattenplatz bald nurnoch vier Eurocent kosten wird.

Bei einem derart großen Preisunterschied glauben manche Experten, dass die Anbieter von Flashspeicher-Geräten dem Konsumenten helfen müssen mehr über Speicher nachzudenken.

Im Moment orientiert sich der durchschnittliche Konsument an drei Werten, wenn er einen Computer kauft: Prozessorgeschwindigkeit, Hauptspeichergröße und Festplattenkapazität. Die Prozessorhersteller waren bisher erfolgreicher in ihrem Ziel die Aufmerksamkeit des Käufers auf die Megahertz und den Prozessor zu richten.

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