Computex: Intel kündigt “Ultrabooks” an

Datum: Autor: Pacco Kategorie: Computer, Netbook

Intel hat am Dienstag auf der Computex die Entwicklung einer neuen Klasse dünner und leichter Laptops angekündigt. Damit will das Unternehmen seine wettbewerbsfähigkeit im Bereich mobiler Geräte erhöhen.
Die neuen “Ultrabooks” sollen in Abmessung und Gewicht absolut mobil sein und sich preislich an den Massenmarkt richten. Intel zielt darauf ab bis Ende nächsten Jahres 40 Prozent seiner Laptop-Verkäufe an Endverbraucher mit den neuen Systemen zu machen.
Die ersten Ultrabooks werden rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft Ende des Jahres auf den Markt kommen. Das neue Design basiert auf Intels bekannten “Core”-Prozessoren, ist weniger als 2 cm dünn und kostet unter 1.000 US-Dollar.
In der ersten Hälfte des nächsten Jahres wird eine zweite Serie der Ultrabooks erscheinen. In diesen Geräten wird schon Intels nächste Prozessor-Generation ‘Ivy Bridge’ arbeiten. Eine dritte Serie, die 2013 herauskommt, wird auf einem gänzlich neuen CPU-Design aufbauen, das im Moment den Codenamen Haswell trägt.
Haswell wird den Energiehunger von Intel-Prozessoren im Vergleich zu heutigen Laptops halbieren. Dadurch werden noch dünnere Abmessungen und längere Batterielaufzeiten möglich.
Intel versucht schon seit längerem im Markt mobiler Computer wieder Fuß zu fassen, nachdem das Unternehmen von der Beliebtheit der Tablet-Computer überrascht wurde. Die meisten Tablets setzen auf ARM-Prozessoren, während Intel hart daran arbeitet neue Atom-Prozessoren zu entwickeln, die mithalten können.
Gleichzeitig zeigen die neuen Ultrabooks die Bemühungen PCs wieder interessant zu machen, nachdem die Verkäufe in letzter Zeit zurückgingen.
Es bleibt abzuwarten in welchem Maße sie die Gunst der potentiellen Kunden erobern können. Intels Entwürfe klingen nicht sehr verschieden von den dünnsten Laptops, die heute schon verfügbar sind. Die Notebooks der Series 9 von Samsung sind nur etwas über 1,6 cm dünn, auch wenn sie sich im Preis an solventere Kunden wenden. Die 11-Zoll-Version von Apples Macbook Air ist an der dicksten Stelle knapp über 1,7 cm dünn und liegt preislich bei ungefähr 1.000 Euro.
Trotzdem wird es spannend zu beobachten wie Intel versucht neue Technologien zu produzieren, die Laptops hervorbringen sollen, die den ganzen Tag mit einer Batterieladung durchhalten, Touch-Screens bieten und schneller hochfahren.

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