Espressomaschine

Datum: Autor: Mirco Kategorie: Büro

Die eigenen Espressomaschine für höchsten Kaffeegenuss findet sich in immer mehr Haushalten. Immer mehr möchten auch in den eigenen 4 Wänden nicht mehr auf einen guten Espresso, Latte Macchiato oder Kaffee Americano verzichten.

Dabei wird die Zubereitung des Kaffees zunehmend zu einem Erlebnis und wird mehr und mehr zu einer wahren Zeremonie.

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Auch im Büro wird die geliebte Kaffeemaschine von der Espressomaschine verdrängt.

Die Zubereitung eines Espresso ist im Prinzip immer gleich. Heisses Wasser wird mit hohem Druck durch den gemahlenen Kaffee gepresst. Das Wasser sollte idealerweise mit 90 Grad Celsius und einem Druck von 9 Bar durch den Espressokaffee gebrüht werden.

Weiter wichtig für einen guten Espresso ist neben dem idealen Mahlgrad des Kaffees, passend zur eigenen Espressomaschine, die Extraktionszeit. Die Extraktionszeit ist die Dauer des Heißwasserdurchlauf durch den gemahlenen Kaffee. Die sollte etwa 25 Sekunden lang dauern und ist abhängig vom Mahlgrad und wie fest der Kaffee in den Siebträger gepresst wurde.

Bei überextrahierten Espresso bildet sich auf dem braunen Schaum ein Weisser Schaumfleck in der Mitte. Manchmal bildet sich auch ein Schaumloch. Fehler könnte neben der zu langen Extraktion, zu viel oder feiner Kaffee, zu hoher Druck oder eine zu hohe Temperatur.

Bei unterextrahiertem Kaffee bildet sich häufig ein dünner oder “blasiger” Schaum. Fehler sind hier, wenn es nicht dir zu kurze Extrationszeit ist, ein zu geringe Kaffeemenge oder zu grob gemahlener Espresso, falscher Druck oder zu niedrigere Temperatur.

Espressokocher

Der einfache Espressokocher ist vermutlich die meist genutzte “Espressomaschine”, ist quasi das Einsteigermodell in die Espressozubereitung und man kann mit ihr praktisch überall und einfach einen Espresso zubereiten. Sogar im Campingurlaub, da die Maschine klein und leicht ist. Der Richtigkeit wegen sollte man noch erwähnen, dass es sich bei einem Espressokocher nicht um einen wirklichen Espresso handelt sondern das man einen Mokka erhält. Der Unterschied ist die nicht vorhandene oder flüchtige Crema. Geschmacklich sind Mokka und Espresso sehr ähnlich.

Die meisten Kocher sind aus Aluminium. Bessere Kocher sind aus Edelstahl. Edelstahl hat den Vorteil, das der Kaffee geschmacklich besser ist und auch die Pflege einfacher bzw. angenehmer. Aluminium hat den Nachteil, das es in kürzester Zeit oxidiert…

Siebträgermaschine

Mit Siebträgermaschinen ist eine breite Auswahl an Espressomaschinen abgedeckt. Der Siebträger ist das Teil an der Espressomaschine, in das der gemahlene Kaffee kommt. Siebträgermaschinen sind also immer für gemahlenen Espresso und wird direkt “reingelöffelt” und zusammengepresst. Bads oder Kapsel finden hier keine Verwendung.

Wer sich für eine Siebträgermaschine entscheidet, sollte sich auch überlegen eine geeignete Kaffeemühle zu kaufen um den Mahlgrad des Espressokaffee auf die eigene Maschine abzustimmen.

Siebträgermaschinen verfügen in der Regel über einen Aufschäumer und manchmal sogar über einen Heißwasserspender.
Einige Maschinen bietet die Möglichkeit Tasse auf der Maschine zu stellen. Diese werden dann durch die Maschine vorgewärmt.

Nach dem der Espresso zubereitet ist, muss das Sieb gereinigt werden.

Espressomaschine für Pads

Anders als bei den Siebträgermaschinen kommt statt loses Kaffeepulver ein Pad in die Maschinen. Dieses Pad kommt genau genommen auch in einen Siebträger. Der Vorteil von Pads ist, dass es eine genaue und gleichbleibende Menge Kaffee, konstant in Qualität und Mahlgrad, gibt der idealerweise auf Ihre Kaffeemaschine abgestimmt ist. Der Nachteil ist der Preis der einzelenen Pads, der die Kosten pro Espresso steigen lässt. Weiter fällt mehr Müll an.

Espressomaschine für Kapseln

Die Vorteile von Kapseln sind wie bei den Kaffee-Pads die genaue Abstimmung von Menge, Mahlgrad und Qualität des Espresso auf die Espressomaschine. Bei Kapseln kann man aufgrund der vollkommen abgeschlossenen Kleinstmenge in einer Kapsel von einem noch besseren Espresso ausgehen. Bei längerer Lagerung verliert der Kaffee in den Kaffee-Pads nicht an Qualität.

Espressomaschinen mit Mahlwerk

Wer lieber ein kompaktes Gerät haben möchte, kann auf eine Espressomaschine mit integrierter Kaffeemühle zurückgreifen. Wie bei externen Kaffeemühlen, lassen sich bei den Espressomaschinen mit Mahlwerk auch der Mahlgrad individuell einstellen. Die Anzahl der Mahlgrade lässt ein feineres und abgestimmteres mahlen des Kaffee zu.

Gut ist, wenn man den Siebträger unter das Mahlwerk einhängen kann, also eine Siebträgeraufnahme am Mahlwerk besitzt.

Weiter lassen sich einige Mahlwerke von Espressomaschinen programmieren.

Handhebelmaschine

Handhebelmaschinen sind die ersten richtigen Espressomaschinen die es je gab und die den heutigen Espresso erst möglich gemacht haben. Handhebelmaschinen finden sich in der Gastronomie nur noch selten. Der Nachteil ist, das der Brühdruck mit Muskelkraft erzeugt wird. Das führt gerade in der Gastronomie schnell zur Ermüdung des Batista und zu einer wechselnden Qualität des Espresso.

Man unterscheidet grundsätzlich zwischen zwei Arten der Druckerzeugung:

1. Der Druck wird durch Betätigung eines Hebels erzeugt und der Kaffee wird durch das Sieb gepresst.

2. Über einen Hebel wird eine Feder gespannt. Die ausgelöste Feder erzeugt den nötigen Brühdruck für den Espresso. Diese Maschinen finden auch heute noch Verwendung in der Gastronomie.

Ein Nachteil von Handhebelmaschinen ist die nicht konstante Druckerzeugung. Ob man die idealen 9 Bar Druck überhaupt erreicht ist nicht sicher bei der Zubereitung des Espresso.

Espresso Vollautomat

Bei Vollautomaten läuft die Espressozubereitung vollautomatisch per Knopfdruck. Tassenfüllmengen und Kaffeemengen sind individuell einstellbar. Ebenso der Mahlgrad. Der Kaffee wird selbstverständlich in der Maschine gemahlen.

Manche Espresso Vollautomaten haben eine Wärmehalteplatte.
Zur Reinigung der Maschine ist ein Entkalkungsprogramm und Spülprogramm sinnvoll.

Vollautomaten sind sinnvoll wenn viel Kaffee in kurzer Zeit gebrüht werden soll. Also in der Gastronomie oder im Büro. Für den privaten Bereich ist ein Espresso Vollautomat echter Luxus.

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