Heimkino

Roku betritt mit Angry Birds den Markt für Casual-Gaming

Roku hat in den USA schon eine Million seiner Set-Top-Boxen für den Fernseher verkauft, wobei die meisten sicher wegen der Möglichkeit Netflix zu streamen zugegriffen haben. Mit Roku 2 wettet der Hersteller aus Saratoga, Kalifornien, jetzt auf einen anderen sehr beliebten Star: Angry Birds.
Das Spiel des finnischen Entwickler-Studios Rovio hat sich über verschiedene Smartphones und Tablet-Computer bisher 200 Millionen Mal verkauft und Roku hofft jetzt, dass dieser Kassenschlager dabei behilflich sein wird noch mehr Kunden für Roku 2 zu gewinnen. Die neue Version ist in den USA seit Dienstag in drei verschiedenen Modellen und zu Preisen zwischen 60 und 100 US-Dollar in den Läden.
Wie spielt man also Angry Birds auf einer kleinen schwarzen Box, die dem Apple TV sehr ähnlich sieht? Das klappt mit einem bewegungssensitiven Controller, der ganz ähnlich der Nintendo Wii-Remote funktioniert.
Das Flagschiff-Modell der Roku 2, auch unter dem Namen Roku 2 XS bekannt, ist für 100 US-Dollar zu haben und beinhaltet schon den Bewegungs-Controller und Angry Birds befindet sich schon spielbereit auf der Konsole. Weiterhin sind USB- und Ethernet-Anschlüsse verfügbar, die die günstigeren Modelle nicht bieten.
Die Roku 2 XD für 80 US-Dollar hat mit ihrem teureren Verwandten gemeinsam, dass sie Full-HD-Video bei 1080p abspielen kann.
Die günstigste Version für 60 US-Dollar, Roku 2 HD, ist hingegen auf eine Auflösung von 720p beschränkt.
Alle drei Modelle bieten über das Internet Zugang zu Netflix, Hulu, Amazon Video on Demand, diversen Internet-Radios und fast 300 anderen Kanälen, wie das Unternehmen auf seiner Webseite wirbt.
Die größte Nachricht ist immer noch das Casual-Gaming-Angebot, findet Rokus CEO, Anthony Wood. Er schreibt in einem Blog-Post: “Angry Birds ist nur der Anfang. Bis Weihnachten wird die Auswahl an Spielen auf Roku dramatisch anwachsen. Es ist mein Ziel Roku zu einer echten, preisgünstigen, familien-orientierten Spiele-Plattform auszubauen, die Spiele eher zu fünf als zu 30 Dollar anbietet. So wie Netflix die Video-Industrie aufgescheucht hat, [...] so scheucht Angry Birds [...] die etablierten Spiele auf. Wir versuchen so gut wie möglich zu helfen.”
Seit Monaten gab es Gerüchte, dass die nächste Version von Apple TV auch Spiele bieten könnte.

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CES 2011: Epochenwechsel vom Fernsehen zum Mobile-Computing

Wir können jeden fragen worum es bei der CES 2011 ging und die Antwort wird garantiert “Tablets” sein. Alles drehte sich um die offizielle Enthüllung der Tablets, die von Android 3.0 “Honeycomb” betrieben werden, das Erscheinen von Handies mit Dual-Core-Prozessoren, wie zum Beispiel dem Motorola Atrix und dem LG Optimus 2X oder der Ankündigung von Microsoft Windows mit den mobilen ARM-Prozessoren kompatibel zu machen.
Gleichzeitig hatten die ehemaligen Giganten der Elektronikmesse nichts zu melden. 3D-Fernsehen konnte das Publikum wenigstens nicht vom Hocker holen. Hersteller wie Toshiba, Panasonic oder Sony hatten nichts mitgebracht, das für Aufruhr hätte sorgen können. Es gab zwar auch 3D-Displays auf der CES 2011, aber keine, die einen Durchbruck für die Technologie hätte bedeuten können. Sonys Technologie, die ohne 3D-Brille funktioniert ist eine Erwähnung wert, aber die vorgestellten Geräte sind nur Prototypen. Außerdem fehlt es immernoch an hochwertigen 3D-Inhalten, sodass beim Konsumenten kein Verlangen nach der Technologie entsteht .
Auch in allen anderen Bereichen hat das Fernsehen seine Dominanz bei der CES abgegeben. TV mit Internetkonnektivität gab es natürlich an jeder Ecke, aber die Idee ist zehn Jahre alt. Weder Google noch Microsoft haben es bisher geschafft diese Technologie im Massenmarkt zu verankern. Dann wird wohl erst einmal nichts daraus werden.
Einige Hersteller präsentierten Auflösungen von 4000 Pixeln, aber 1080p sind völlig ausreichend, außer man will eine ganze Wand zum Fernseher machen.
Den freien Raum füllte die Mobil-Industrie gerne aus. Motorola wurde durchgehend von Messebesuchern belagert, die das Xoom-Tablet und das Atrix-Handy, das zum Notebook umfunktioniert werden kann, ausprobieren wollten. HTC tapezierte ganze Gebäude mit Bildern seiner Smartphones und Samsung konnte mit seinem neuen Handy und einem kleinen Tablet mehr Aufmerksamkeit erheischen als mit dem ganzen Stall seiner extrem dünnen und brillianten Fernsehbildschirme.
Diese Veränderung der Machtverhältnisse zwischen Fernsehen und Mobile-Computing hängt freilich mit den entsprechenden Verschiebungen von einer verkabelten zu einer kabellos vernetzten Gesellschaft zusammen. Dieses Jahr wird sich diese Verschiebung noch beschleunigen. Der Kunde will auf alle Medien von unterwegs aus zugreifen. Fernsehen wird es zwar in Zukunft immernoch geben, aber es wird zum Teil von mobilen Geräten gesteuert werden und nur noch im Verbund mit Mobile-Computing vorkommen.
Solange die neuen Platzhirsche den Kundenwillen befriedigen, werden sie auch auf zukünftigen CES dominieren.

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Sonys Google TV Hardware

Sony hat am Dienstag offiziell vier HDTV-Geräte mit der Google-TV-Schnittstelle vorgestellt. Außerdem gab es einen Google TV Blu-ray-Player zu bestaunen.
Die Google-TV-Produkte des Unternehmens werden Sony Internet TV heißen und zwischen 399,99 Dollar für den Blu-ray Player und 1,399.99 Dollar für 46-Zoll-HDTV kosten.

Sony hatte zum erten Mal auf der I/O Developer Konferenz im Mai angekündigt für Google TV zu produzieren. Dabei sollte Googles Android-Betriebssystem für HDTV-Bildschirme angepasst werden. Wie berichtet zielt Google TV darauf ab Fernsehen und Internet auf saubere und einfache Weise mit einander zu verknüpfen und Apps aller Art auf dem HDTV laufen zu lassen.
Google TV nutzt den Chrome Browser mit Flash 10.1, sodass der Sony Fernseher die meisten Webseiten korrekt anzeigt hat und sie so aussehen, wie sie auch auf dem PC aussehen würden. Derzeit gibt es nur eine Handvoll von Google TV Apps, aber Sony hat angekündigt, dass das Betriebssystem Anfang 2011 aktualisiert werden wird, um den Android App Market mit mehr Auswahl einzubeziehen.

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Apple TV vs. Google TV – ein erster Eindruck

Seit neustem können wir die beiden Fernseh-Lösungen der Rivalen Apple und Google besichtigen. Apple TV ist in Deutschland gestartet und Logitech hat die erste Hardware, die Google TV unterstützt, auf den US-Markt gebracht.
Apple geht mit seinem Angebot für den Fernseher immernoch sehr locker um, als wüssten sie noch nicht genau, ob sie wirklich voll dahinter stehen sollen. So wurde Apple TV vom eigenen Haus sogar schon als reines “Hobby” bezeichnet. Der Verkauf wollte beim ersten Start dann auch nicht so recht auf Touren kommen. Nun unternimmt Apple mit einem leicht veränderten Angebot einen erneuten Anlauf und plötzlich ist die Nachfrage so groß, dass Apple sie nicht mehr komplett bedienen kann. Nachdem alle vorbestellten Systeme ausgeliefert wurden, gab es wohl nur noch wenige Restposten, sodass die meisten Shops leer ausgingen.

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Google präsentiert die ersten Content Provider für Google TV

Mit Google TV will der Internetriese die totale Vernetzung auch auf den bisher immernoch beliebtesten Bildschirm der Welt, den Fernsehbildschirm, bringen. Denn tatsächlich gibt es einige proprietäre Lösungen für Set-Top-Boxen, die begrenzten Zugang zum Internet erlauben, aber bisher war der Fernseher noch weit davon entfernt wirklich Internet-fähig zu sein. Dazu will Google mit Google TV nun die Android-basierte Open Source Software liefern, die die Entwicklung in diese Richtung beschleunigt.
Langsam aber sicher sammelt Google auch potente Partner für seinen Service ein. Inzwischen können Partnerschaften mit verschiedenen Fernsehsendern und Internet-Plattformen verkündet werden. Mit HBO, Netflix und Amazon Video on Demand sind drei große kostenpflichtige Anbieter von Filmen und qualitativ hochwertigen Serien an Bord. Als Anbieter werbefinanzierter Programme konnte bisher zwar nur Turner Broadcasting und NBC gewonnen werden, aber Google ist laut des Google TV Blog zuversichtlich, dass alle anderen bald folgen werden. Damit sind die Sender TBS, TNT, CNN, Cartoon Network und Adult Swim sowie CNBC Real-Time für Börsennachrichten über Google TV zu erreichen.
Die NBA stellt mit NBA Game Time eine App bereit, die Daten und Highlight-Videos in HD zum Lieblings-Team liefert.
News und Musik werden ebenfalls über Google TV erreichbar sein. Dazu bestehen schon Kooperationen mit The New York Times und USA Today beziehungsweise Pandora und Napster.
Allerdings sind gerade die Fernsehsender nicht nur begeistert von den neuen Möglichkeiten. Erst in den letzten Jahren haben sie sich dazu durchgerungen ihre Inhalte auf eigenen Internet-Portalen auch online bereitzustellen. Nun fürchten Sie, dass ihnen die mühsam wiedererlangte Kontrolle durch Google TV wieder entgleiten könnte und Google ihnen die Werbeeinnahmen abgräbt.
Google TV braucht allerdings auch Hardware-Partner, die den neuen Service auf Set-Top-Boxen, Fernsehern und Video-Playern unterstützen. Bisher kann Google hier nur Logitech und Sony präsentieren. Auf Grund der freien Verfügbarkeit der Software für Entwickler dürften hier die Hürden jedoch relativ gering sein.
Google TV soll im Herbst in den USA starten. Ein Datum für die Verfügbarkeit in Europa ist nicht bekannt. Weitere Informationen und Einführungsvideos finden sich auf www.google.com/tv.
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