Digitalkameras

CES: Vorschau auf die Consumer Electronics Show in Las Vegas

Auf der diesjährigen Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas werden die Tablets noch günstiger, die Laptops dünner und die Kameras mehr zu Mobiltelefonen werden. Apps werden überall sein – sogar in Autos.
Im Hintergrund zieht jedenfalls mobile Technologie die Fäden und bestimmt damit die Trends der CES 2012 in Las Vegas, die heute beginnt.
Ein typisches Beispiel sind die Ultrabooks. Ultrabooks sind hauchdünn und leicht. aber anders als die billigen Netbooks vor ein paar Jahren, wollen sie schöne, ausgefeilte Designs und genug Power bieten, um die Aufgaben des täglichen Lebens mit Leichtigkeit zu bestehen. Ultrabooks sind so etwas wie die Windows-Version des MacBook Air. Und genauso sind die Ultrabooks eine Antwort auf die wachsende Beliebtheit der Tablets. Indem das Gewicht auf ein Maß heruntergefahren wird, das nur noch knapp über dem eines ausgewachsenen Tablets liegt, und indem viel mehr Augenmerk auf das Design gelegt wird, können die Laptop-Hersteller behaupten, dass ihre Ultrabooks schon fast so portabel und schick wie die Tablets wären. Gleichzeitig haben sie durch das eingebaute Keyboard und die Möglichkeit leistungsfähigere Software zu betreiben den Vorteil größerer Funktionalität.
Kein Produkt ist durch mobile Technologie mehr bedroht als die gute alte Fotokamera. In den letzten Jahren sind die Kamera-Hersteller mit unglaublichen Innovationen auf den Markt gekommen. Da sind zum Beispiel Modelle in Taschengröße mit herausragendem Zoom und kompakte Kameras mit austauschbaren Linsen, die Schnappschuss-Geräte mit Fähigkeiten ausstatten, die einer DSLR nahe kommen. Aber Geräte, die einzig und allein den Zweck haben Fotos zu schießen, haben es nicht geschafft den Vorteil an Bequemlichkeit auszustechen, den Mobiltelefone mit guter Linse bieten.
Die Smartphones von heute machen ordentliche Fotos. Sie befinden sich praktisch 24 Stunden lang immer griffbereit in der Hosentasche. Und in dem Moment, wo man ein tolles Foto gemacht hat, kann man es durch einen Knopfdruck mit allen seinen Freunden teilen. Also müssen Kameras mehr zu Telefonen werden, wenn sie sich gegen die Telefone behaupten wollen. Auf der CES darf man also jede Menge Kameras erwarten, die es dem Fotografen erlauben, Fotos auf Facebook hochzuladen, sie Freunden per Email zu schicken und sie auf flickr und ähnlichen Diensten zu teilen.

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Sony revolutioniert den Digital-Zoom

Digitaler Zoom ist für gewöhlich ein Feature einer Digitalkamera, das man bei der Auswahl eines geeigneten Geräts für die eigenen Zwecke getrost ignorieren kann. Die bisherige Technologie für digitalen Zoom vergrößerte einfach gewisse Bereiche eines Fotos und setzte dabei die Auflösung und die Schärfe eines Bildes herunter. Das soll sich jetzt mit der Sony Cyber-shot DSC-TX55 ändern. Dabei handelt es sich um eine sehr schmale Schnappschuss-Kamera, die am Montag mit einem Bildbearbeitungsystem angekündigt wurde, das digitalen Zoom auf andere Art und Weise ermöglichen will.
Sony nennt seine neue Technologie “pixel super resolution technology” und behauptet, dass die TX55 bei digital gezoomten Fotos sowohl die Bildschärfe als auch die Anzahl der Megapixel erhalte.
Dabei wird eine Datenbank, die in die Kamera integriert ist, verwendet, um die Farbe und den Kontrast den Pixeln im Quellbild anzupassen, sobald der digitale Zoom verwendet wird. Insofern das so funktioniert wie beworben, könnte das zu noch kleineren Kameras und Mobiltelefonen mit simuliertem Zoom führen, der an die Qualität von Taschenkameras mit Zoomobjektiv herankommt.
Die Cyber-shot DSC-TX55 wird die TX100V in Sonys Programm von Schnappschusskameras ersetzen. Sie lässt sich über einen Touchscreen steuern und ist 1,2 cm dünn.
Die 16-Megapixel TX55 bietet einen 3.3-Zoll-OLED-Touchscreen zur Bedienung und die Linse für den fünffachen optischen Zoom reicht von 26 mm bis 130 mm. Für noch größeren Zoom wird der digitale Zoom herangezogen, der zehnfache Vergrößerung simuliert, die bis zu 260 mm bei kompletten 16 Megapixeln reicht.
Zusätzlich zu den Features des digitalen Zoom bietet die neue Bildverarbeitungslogik eine Reihe von Leistungssteigerungen im Vergleich zu früheren Generationen der Cyber-shot Kameras: Die Fähigkeit 12-Megapixel-Bilder zu schießen während man die Video-Funktion verwendet und gleichzeitig eine bessere Bildstabilisierung.
The TX55 nimmt im Video-Modus AVCHD bei 1080i auf und bietet einen 10-fps-Burst-Mode für Standbilder. Genau wie frühere Generationen der Sony Exmor R CMOS-Sensor-Kameras, kann auch die TX55 mit Spezialmodi für schlechte Lichtverhältnisse, 2D- und 3D-Panorama-Programme und einem High-Speed-Autofokus aufwarten.
Die Sony Cyber-shot TX55 kommt im September in den Farben schwarz, rot, silber und lila auf den Markt.

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Neuartige Kamera erlaubt das nachträgliche Verschieben des Fokus

Das öffentlichkeitsscheue Start-Up Lytro veröffentlicht faszinierende neue Kamera-Technologie, die ein großer Fortschritt für die Fotografie sein könnte.
Das Unternehmen aus Mountain View, Kalifornien, entwickelt eine neuartige, auf der “Lightfield”-Technologie basierende Kamera, die noch dieses Jahr veröffentlicht werden soll. Lightfield-Bilder sind aus Forschung der Stanford University entstanden, die es ermöglicht hat alle Lichtstrahlen einer Szene, die in eine Kamera strömen, aufzufangen. Es werden also alle sichtbaren Punkte, sowohl die des Vordergrunds als auch die des Hintergrunds, abgebildet.
Das bedeutet, dass man ein Foto schießen kann ohne scharf zu stellen, um den Fokus später, nachdem man das Foto auf einen Computer übertragen hat, auf einen beliebigen Punkt im Bild zu setzen.
Ren Ng, CEO von Lytro, gründete das Unternehmen 2006, nachdem er in Stanford über Lightfield-Fotografie promoviert hatte. Vorher hatte man hunderte Kameras benötigt, die mit Hochleistungsrechnern verbunden waren, um Lightfield-Bilder aufzunehmen. Lytro hat einen neuartigen Kamera-Sensor entworfen, der den Sensor einer herkömmlichen Digitalkamera ersetzt und wirklich jeden Lichtstrahl auffängt, der auf ihn trifft. Zudem hat das Unternehmen die Software entwickelt, die die Lichtdaten in Bilder mit beweglichem Fokus überführt.
Ng legt plausibel dar, dass die neue Technologie neue Arten und Nutzungsmöglichketen der Fotografie eröffne. Man kann viel schneller Fotos machen, weil man nicht mehr fokussieren muss oder wartet bis die Kamera das automatisch erledigt hat. Außerdem wird ein neues spannendes Element hinzugefügt. Fotografen, die mit Unschärfe arbeiten wollen, können es dem Betrachter ermöglichen das Bild nach und nach zu erkunden.
Zusätzlich ermöglicht Lytro Fotos bei sehr geringer Beleuchtung, weil der Sensor sämtliches Restlicht auffängt. Und schließlich lässt sich der Umstand, dass Punkte aus dem Vorder- und Hintergrund abgebildet werden auch dazu verwenden 3D-Bilder zu generieren.
Trotzdem bleibt die Kommerzialisierung dieser Technologie eine Herausforderung. Neben der Lizensierung der Technologie will Lytro auch seine eigene Kamera entwickeln. Um dieses Ziel zu erreichen hat das Unternehmen immerhin schon 50 Million US-Dollar von verschiedenen Investoren eingeworben.

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Hochgeschwindigkeitsaufnahmen mit Casio EXILIM FH100

Die Highspeed-Kamera EX-FH100 von Casio, vom fotoMAGAZIN mit der Bestnote “sehr gut” bewertet, steckt voller guter Technik und voller guter Ideen. Der High-sensitivity CMOS Sensor mit 10,1 Megapixeln liefert schärfste Bilder, detailliert und brilliant. Ausgestattet mit einem 10-fach optischen Zoom und mechanischen Bildstabilisator werden auch weit entfernte Motive herangeholt und scharf abgebildet.

Doch das Besondere an der EXILIM FH100 sind die Highspeed-Filmaufnahmen und die Highspeed-Serienbildaufnahmen.

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Nikon Coolpix S1000pj

Die Coolpix S1000pj ist das neue Nikon-Zugpferd und seit September 2009 in den Geschäften erhältlich. Sie ist besonders den Zeigefreudigen unter den Fotografen gewidmet.

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