Zeit für die iWatch – im Oktober 2014 soll Apples Smartwatch kommen

Datum: Autor: Sebastian Kategorie: AppleTAGS:  , , ,

Apple scheint reichlich Zeit zu haben. Bereits Ende 2012 gab es Gerüchte, dass der Computerriese aus dem kalifornischen Cupertino mit Hochdruck an einer Smartwatch arbeite. Aber scheinbar hat man sich bei Apple reichlich Zeit gelassen, ließ sich auch von Samsungs Galaxy Gear nicht aus der Ruhe bringen, und bereitet den Release der iWatch für Ende 2014 vor.

Das zumindest behauptet der chinesische Techblog Ctech. Ganz unplausibel klingt das nicht, denn Apple kann sich durchaus Zeit lassen bei seiner eigenen Smartwatch. Echte Konkurrenz gibt es nicht, nur pünktlich zum nächsten Weihnachtsgeschäft sollte die iWatch in den Regalen liegen.

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Zwei Größen und drahtloses Laden – Modische Techfeatures der iWatch

Bereits vor einigen Monaten gingen Gerüchte durchs Netz, nach denen Apple nicht nur an einer iWatch, sondern gleich an zwei Modellen tüftelt. Ob Apple allerdings tatsächlich zwei Größen für Damen und Herren auf den Markt bringen wird, wie man teils spekuliert, oder ob man derzeit lediglich testet, welche Displaygröße sich am besten eignet, steht derzeit noch aus. Vermutet wird jedoch ein Display zwischen 1,3 und 2 Zoll. Zum Vergleich: Der aktuelle iPod nano verfügt über ein 2,5″ großes Display.

Viel spektakulärer klingt dagegen die Meldung, dass die iWatch nun endlich auch drahtlos geladen werden kann. Während das iPhone noch auf den Lightning Anschluss setzt, gibt es schon längst Smartphone-Konkurrenz, die sich drahtlos lädt.

Bei der iWatch macht drahtloses Laden natürlich besonders Sinn, da ein Anschluss in jedem Fall das Gerät deutlich vergrößern würde. Anders als drahtlos aufladbare Smartphones – oder Zahnbürsten – soll die iWatch aber nicht durch magnetische Induktion geladen werden. Stattdessen kommt ein Ladeverfahren via magnetischer Resonanz zum Einsatz. Das hätte vor allem einen entscheidenden Vorteil: Die iWatch kann auch über eine größere Distanz geladen werden, derzeit spricht man von rund einem Meter. Auch andere Apple Geräte wie das neue iPhone sollen 2014 mit der magnetischen Resonanzladung ausgestattet werden. Gut möglich also, dass das iPhone 6 nicht nur drahtlos aufladbar ist, sondern aus der Tasche heraus auch die iWatch mit Strom versorgen kann.

Das könnte allerdings auch bitter nötig sein, denn vermutlich wird in der iWatch lediglich ein 100 mAh-Akku verbaut sein – die Galaxy Gear stößt mit ihrem  350 mAh-Akku bereits an sehr eng gesteckte Grenzen der Akkulaufzeit. Hier werden wohl Apples Energiesparkünste gefragt sein.

Dünnes Display für schlanke iWatch

Erst in der letzten Woche konnte Apple sich außerdem ein neuartiges Patent für die Fertigung gebogener Displays sichern. Die neue Technologie macht es unter Anderem möglich, krumme Bildschirme noch schmaler zu fertigen. Apples Wahn nach immer dünneren Geräten dürfte also auch mit einem tragbaren Device wie der iWatch genüge getan werden. Außerdem wäre ein gebogenes Display für das Handgelenk ein echtes Unterscheidungsmerkmal zur teils recht klobig wirkenden Smartphone-Konkurrenz von Sony und Samsung.

Eine Krümmung im Bildschirm würde deutlich mehr Fläche bieten und so den Bildschirm effektiver nutzen. Auch eine engere Zusammenarbeit mit dem M7-Coprozessor im iPhone 5S ist denkbar. So könnte sich eine iWatch etwa als Pulsmesser vielseitig einsetzen lassen und wäre die perfekte Ergänzung zur gyroskopischen Bewegungsmessung im neuen iPhone.

Noch allerdings sollte sich niemand zu sehr auf die iWatch freuen, denn auch Apples eigenes Fernsehprojekt iTV wurde vorerst von Tim Cook auf Eis gelegt. Die sehnlichst erwartete iWatch allerdings dürfte von diesem Schicksal verschont bleiben.

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