Was im iPad 5 kommt und was noch folgen könnte…

Datum: Autor: Sebastian Kategorie: Apple, iPadTAGS:  , , , ,

Gerade einmal ein halbes Jahr ist das aktuelle iPad 4 alt, doch Apples Politik zu großen Updates einmal im Jahr scheint sich mit dem iPad definitiv geändert zu haben. Zu groß ist die Konkurrenz auf dem Markt und zu gut ist noch Apples Marktanteil im Tablet-Sektor, als dass man die frühe Führung leichfertig (wie etwa beim iPhone) an Android-Produkte verspielen möchte.

Bereits im Sommer soll mit dem iPad 5 und dem iPad mini 2 eine neue Generation mobiler Geräte erscheinen, doch mit einem neuen Patent linst Apple schon einmal in die Zukunft des Tablet Computing.

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Neues Design für das iPad 5 – schneller und schlanker

Ein inzwischen fast schon offenes Geheimnis ist ein Facelift für das iPad 5. Da mit der vierten Generation lediglich einige interne Änderungen im Gehäuse des iPad 3 vorgenommen wurden, kommen die großen Änderungen erst mit der fünften Generation von Apples Tablet-Computer. Diese werden sich wohl optisch an dem später entwickelten iPad mini orientieren. Vor allem soll dem 9,7-Zoll großen Bildschirm etwas mehr Platz auf der Oberfläche eingeräumt werden.

Überhaupt wird es sich beim Display im iPad 5 wohl um einen neu entwickelten Bildschirm handeln, der das Gerät in der Höhe noch etwas entschlackt. Das mit 9,4 Millimeter in der derzeitigen Generation ohnehin sehr schlanke Tablet würde wohl noch einmal einige Millimeter verlieren. Außerdem hält vermutlich eine neue LED-Hintergrundbeleuchtung Einzug, die auch noch etwas energiesparender ist als die derzeitige Generation – das dürfte sich vor allem positiv auf die Batterielaufzeit auswirken.

apple-iPad5

Ob dagegen das Herzstück, der Prozessor, wirklich schon in diesem Jahr eine komplette Runderneuerung erhält, ist dagegen noch fraglich. Ein A7-Chip mit der superschnellen 20-nanometer Technologie könnte gerüchteweise tatsächlich erst im Jahre 2014 auf den Markt kommen, bestätigt ist das allerdings noch nicht. Beim Speicher wird man wohl die bisherige Segmentierung in 32, 64 und 128 Gigabyte beibehalten, eine Erweiterung des Speichers ist bei den derzeitigen Flash-Chips in so einem flachen Gerät einfach noch nicht zu realisieren.

Was kommt nach dem iPad 5?

Ob Apple neben dem klassischen iPad in den nächsten Jahren noch eine andere Tablet-Variante auf den Markt bringt oder inwiefern das MacBook Pro bald überarbeitet wird, diese Frage wirft ein nun eingereichtes Patent auf.

Bei dem Patentantrag handelt es sich nämlich um eine Mischung aus Tablet und klassischem Notebook, anders als Produkte wie das Windows Surface Pro ist das tabeltfähige MacBook im Kern aber immer noch ein Notebook, nur lässt sich der Bildschirm abnehmen.

Die Rechenleistung steckt immer noch im Gehäuse, das Display wird über Funk mit allem Nötigen versorgt, ist aber berührungsempfindlich und besitzt einen eigenen Akku. Ist das Display eingesteckt, wird es wie ein iPad in der Docking Station über Kontakte mit Daten und Strom versorgt.

Im Unterschied zu den Varianten anderer Hersteller handelt es sich bei dem Patentantrag von Apple also nicht um ein Tablet mit Tastatur, sondern eher ein MacBook mit abnehmbarem Bildschirm. Als Tablet für unterwegs mag das Ganze eher unpraktisch sein, da man den Teil mit der Tastatur immer in Funkreichweite haben muss, um das Display aber mobil im Haus (etwa zum Surfen auf dem Sofa) zu nutzen oder als Skype-Station in die Küche mitzunehmen, wäre das Gerät ideal geeignet.

Eine interessante Re-Interpretation des iPads ist das allemal – allerdings verlässt noch längst nicht jedes Patent von Apple auch das Entwicklungsstadium.

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