Vorschau auf 2014 – Was hat Apple in petto?

Datum: Autor: Sebastian Kategorie: AppleTAGS:  , , , , ,

2013 war für Apple ein Jahr der sachten Innovationen und der schleichenden Updates. Für 2014 hat Apples CEO Tim Cook aber endlich die lange versprochenen Änderungen angekündigt. Neue Geräte und eine größere Produktpalette im Zeichen des Apfels sollen neue Kunden gewinnen und der Konkurrenz endlich wieder das Fürchten leeren.

Allen voran mit der iWatch möchte Apple dem Smartwatch-Markt endlich den nötigen Schub verpassen, um aus dem Nischenprodukt einen Massenmarkt zu machen. Und auch sonst dürften iPhone und iPad 2014 kaum noch wieder zu erkennen sein.

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Apple in verschiedenen Größen – von Pro zu Air

Das wohl derzeit größte Manko am iPhone ist die Displaygröße. Anbieter wie Samsung oder Sony bieten mit dem Galaxy und dem Experia schon längst Modelle mit einem größeren Screen an. Das sogenannte Phablet – die Mischung aus Phone und Tablet – hat längst einen eigenen Bereich im Smartphone Markt erobert, von dem Apple nichts hat. Im nächsten Jahr soll sich das ändern, denn gerüchteweise bastelt Apple derzeit gleich an mehreren neuen iPhones. So soll die C-Reihe als Einsteigermodell – trotz bescheidener Verkaufserfolge bestehen bleiben – künftig soll es aber auch größere iPhones und eine Weiterführung der S-Klasse geben.

Dabei dürften vor allem einige Neuerungen im Display-Bereich für Furore sorgen. Eine leichte Wölbung des Displays wird es 2014 wohl auch für das iPhone 6 (oder iPhone Air?) geben, Apple hatte in diesem Jahr gleich mehrere Patente für leichter biegsames Glas erworben. Immer wieder im Gespräch ist auch ein flexibles Display, das nicht nur gebogen, sondern auch biegsam ist. Das allerdings dürfte auch im nächsten iPhone wohl Zukunftsmusik bleiben. Mit ziemlicher Sicherheit wird ein Phablet zum neuen iPhone-Line Up gehören und damit die Lücke zwischen dem 4-Zoll-iPhone und dem 8-Zoll-iPad mini schließen.

Auch die iPads werden wohl noch Zuwachs in der Produktfamilie erhalten, vor allem ein größeres iPad Pro ist im Gespräch. Das 13-Zoll-Tablet soll über mehr Rechenpower verfügen und vor allem in Betrieben und Universitäten verstärkt zum Einsatz kommen. Ebenfalls denkbar ist eine Variante zwischen iPad und MacBook, die Apple sich hat patentieren lassen: Das Patent beschreibt ein Tablet, das eigentlich nur Funkempfänger ist, der Rechenteil geschieht im dickeren Tastaturblock. Im Prinzip würde sich so beim MacBook quasi der Screen abnehmen lassen. Dass im nächsten Jahr auch ein größeres iPad kommen wird, gilt fast schon als bestätigt (so sicher wie sich das bei Apple eben sagen lässt),  ebenso sicher aber als einfaches Tablet. Auf innovativere Mischformen aus Laptop und Tablet müssen Kunden wohl (zumindest 2014) verzichten.

Eröffnet wird das neue Jahr von Apple aber gleich mit einer Verspätung: Der neue Mac Pro wurde lange erwartet und die meisten Käufer werden wohl noch ein wenig länger warten müssen, denn wie die meisten Bestellungen wird Apple erst ab Februar abarbeiten können.

Apple schaut auf die Uhr: Die iWatch

Schon lange wurde spekuliert, wann Apple endlich in den Smartwatch-Markt einsteigt und die eigene iWatch marktreif ist. Inzwischen befindet man sich wohl in einer intensiven Testphase und probiert verschiedene Displaygrößen aus, Bildschirme zwischen 1,5 und 2,5 Zoll werden derzeit wohl getestet – ebenfalls möglich sind zwei iWatches für Herren und Damen.

Ziemlich sicher dürfte Apple aus dem Debakel mit der Galaxy Gear gelernt haben und, vermutlich im Herbst, ein ausgewogeneres Produkt vorstellen. Auch bei der iWatch dürfte Apple kurviges Saphirglas zum Einsatz bringen: Das Material ist nicht nur perfekt gebogen, sondern auch deutlich stabiler als die herkömmlichen Touchscreens in iPhone und iPad.

Weiterhin auf sich warten lässt dagegen der iTV. Apples revolutionäre Methode des Fernsehens liegt gerüchteweise erst einmal auf Eis und könnte sogar ganz auf dem Abstellgleis liegen.

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