Update fürs MacBook Pro und Mac Mini in der Warteschleife

Datum: Autor: Sebastian Kategorie: AppleTAGS:  , , , ,

Da der Mac Pro bereits im Januar erschien und ein neues MacBook Air noch auf sich warten lässt, gibt es derzeit für Mac-Kunden nur kleinere Hardware-Updates. Mit frischen Prozessoren und mehr Speicher bekommen die MacBook Pros nun noch einen Geschwindigkeitsboost und auch den Mac Mini hat Apple (anscheinend) noch nicht aufgegeben.

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Apple rüstet das MacBook Pro mit Retina Display hoch

Konkret hat Apple vor allem bei der Taktrate der Prozessoren nachgebessert, 200 MHz mehr sind es jetzt für jede verschiedene Stufe geworden. Während die kleineren Modelle noch auf die i5-Prozessoren von Intel setzen, sind in den 15“-MacBooks die neuesten i7-Prozessoren verbaut. In der maximalen Aufrüstung liegt ein MacBook Pro bei vier Kernen mit 2,8 GHz mit Turbo Boost auf bis zu 4 GHz, 16GB Arbeitsspeicher und 1TB Flash-Speicher. Außerdem ist im MacBook Pro dann ein NVIDIA GeForce GT 750M mit 2GB Arbeitsspeicher verbaut. Selbst das langsamste 13“-Modell hat aber eine Einstiegstaktrate von 2,6 GHz Dual Core, 8GB RAM und Intel Iris Graphics. Vor allem mit dem NVIDIA Chipsatz bestechen die 15-Zoll-Modelle bei grafischen Operationen, Bildbearbeitung und vor allem Videoschnitt.

Nicht nur an der Ausstattung hat Apple aber gearbeitet, auch bei den Preisen wurde nachgebessert. So kostet das 15-Zoll MacBook Pro in der höchsten Ausführung nun 100,- Euro weniger und liegt damit bei 2.499,- Euro (in der Standardausstattung).

Immer noch im Store ist ein 13-Zoll MacBook ohne Retina Display, das demnächst aber aus den Läden verschwinden könnte – zunächst hat Apple aber den Einstiegspreis ebenfalls um 100,- Euro auf 1.099,- Euro gesenkt. Schließlich soll auch das MacBook Air ab der nächsten Generation mit einem Retina Display ausgestattet werden und würde mit 12 Zoll die perfekte Übergangsgröße bieten. Zumal das günstigste MacBook Pro mit Retina Display mit 1.299,- Euro einen für Apple durchaus üblichen Einstiegspreis bietet. Zumindest würde die klarere Unterteilung der Produktgruppen gut in Apples Schema passen.

Weitere Neuerungen an den MacBook Pros wie ein neues Design oder wirklich neue Features werden aber wohl noch etwas auf sich warten lassen. Apples Fokus dürfte in diesem Jahr nur einfach verstärkt auf den mobilen Releases iPhone 6 und iWatch liegen.

Mac Mini bleibt im Programm – und bekommt ein Update

Ohne Haswell-Prozessor wirkt der Mac Mini dieser Tage schon ein wenig sehr angestaubt. Zwar ist der kleine Kubus der günstigste Einstieg in die Mac-Welt, lange Zeit sah es aber so aus, als würde Apple sich wieder einmal von einem Produkt trennen. Nun deutet einiges darauf hin, dass auch der Mac Mini ein Update bekommt und zwar schon sehr bald, womöglich in den nächsten Wochen.

Grund für die Gerüchte rund um den neuen Mac Mini ist eine Kompatibilitätsliste von Bootcamp – also jener App, mit der sich neben Mac OS X auch Windows vom Mac aus booten lässt -, diese listet nämlich auch den „Mac Mini (Mid 2014)“ als kompatibles Modell.

Der Grund für die Verzögerung könnte allerdings ganz simpel logistischer Natur sein, denn Apple will nach dem Mac Pro auch die Produktion des Mac Mini wieder verstärkt in die USA holen. Vor allem maschinell soll der neue Kleine von Apple dann produziert werden.

Was dann im Mac Mini steckt, ist zwar wie für Apple üblich Spekulation, mit dem Wi-Fi Standard 802.11ac ist aber ebenso zu rechnen wie mit den stromsparenden und leistungsstarken Haswell-Prozessoren und Thunderbolt 2.0.

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