Steve Jobs hat Pläne für vier Jahre hinterlassen

Datum: Autor: Pacco Kategorie: Apple, Heimkino

Der ehemalige CEO von Apple, Steve Jobs, ist gestorben, aber seine Handschrift wird noch jahrelang in Produkten zu erkennen sein. Die Daily Mail berichtet, dass Jobs Pläne für mindestens vier Generationen von iPads, iPhones, iPods und MacBooks hinterlassen hat.
Um die Zukunft des Unternehmens zu sichern, das er 1976 mitgegründet hat, verbrachte Jobs ein Jahr damit Pläne für vier weitere Produktzyklen dieser Geräte vorzubereiten, so schreibt Daily Mail.
Trotz seines schlechten Gesundheitszustands, kämpfte Jobs auch für die Bewilligung der Pläne zum Bau des neuen raumschiffartigen Hauptquartiers von Apple in Cupertino. Im Juni erschien Jobs vor dem Stadtrat von Cupertino, um die Pläne für das fast 288.000 Quadratmeter große kreisförmige Gebäude vorzustellen, das 12.000 Apple-Mitarbeiter beherbergen wird.
Zusätzlich stand Jobs der Arbeit an iCloud vor, berichtet Daily Mail weiter.
Jobs Nachfolger Tim Cook kündigte am Dienstag das Smartphone der fünften Generation, das iPhone 4S, an.
Was danach kommt, weiß niemand außerhalb von Apple sicher. Wenn man in die Kristallkugel schaut, könnte das Unternehmen das Apple TV produzieren, über das die High-Tech-Industrie schon seit mindestens 5 Jahren spekuliert wie über ein mysteriöses Einhorn. Im Gegensatz zu der Set-Top-Box, die im Moment Netflix- und YouTube-Videos streamen kann und unter 100 Euro kostet, würde das komplette Apple Television dem Dienst von Google TV ähneln.
Solch ein Dienst würde einen Safari Web-Browser beinhalten und Inhalte sowie Dienste über iCloud mit allen iPhones, iPads und Macs eines Nutzers synchronisieren. Gleichzeitig gäbe es Zugriff auf die über 425.000 Appikationen in Apples App Store. Ein solches Angebot würde nicht nur mit Google TV konkurrieren, sondern auch mit Diensten wie Netflix und Amazons Instant Video.
Steve Jobs ist am Mittwoch im Alter von 56 Jahren verstorben. Auf diese Nachricht hin hatten Führungspersönlichkeiten, Technologie-Experten und Prominente dem verstorbenen Innovator Tribut gezollt. Zeitungen hatten ihre Titelseiten kurzfristig geändert, um Jobs die letzte Ehre zu erweisen. Das Time Magazine stoppte zum ersten Mal seit 30 Jahren seine Druckerpressen, um die Titelseite noch ändern zu können. Jobs Konterfei war überall im Netz zu sehen und prangte auf den Startseiten von Google, Wired, Spiegel Online und vielen mehr.

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