Starttermin der iWatch wird konkreter – im Oktober kommt Apples Smartwatch

Datum: Autor: Sebastian Kategorie: AppleTAGS:  , , , ,

Schon seit Jahren brodelt die Gerüchteküche, dass Apple in seinen stillen Kämmerlein heimlich an einem neuen Produkt arbeitet, dass die Märkte revolutionieren wird wie dereinst iPod, iPhone und iPad – die mp3-Player, Smartphones und Tablets überhaupt erst salonfähig gemacht haben.

Nachdem der iTV auf unbestimmte Zeit verschoben wurde, falls er überhaupt noch kommt, scheint die iWatch in greifbarer Nähe. Alles verdichtet sich auf einen Starttermin in diesem Jahr. Im Oktober soll Apples erste hauseigene Smartwatch auf den Markt kommen, die Massenproduktion soll in den nächsten Monaten bei Quanta Computers im fernen Osten beginnen.

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Der Apfel fürs Handgelenk – was Apples iWatch anders machen muss

Der Markt der Smartwatches ist inzwischen schon längst kein unbeschriebenes Blatt mehr. Apples ärgster Konkurrent Samsung versuchte sich mit seiner Galaxy Gear mehr schlecht als recht an einer Smartwatch, Sony hat seine Modelle schon seit einigen Jahren auf dem Markt und das Kickstarterprojekt Pebble ist zwar ein beliebtes Nischenprodukt, aber eben ein Nischenprodukt.

Das möchte Apple ändern und geizt auch in der Produktion nicht: Zehn bis 15 Millionen iWatches will Apple vorsorglich produzieren lassen, um den Bedarf zum Verkaufsstart zu decken. Vom ersten iPhone verkaufte Apple innerhalb eines Quartals nur 1,1 Millionen Stück. Man scheint in Cupertino also großes Vertrauen in die iWatch das Next Big Thing zu haben.

Und das könnte Apple auch besser gelingen als der Konkurrenz, denn die Kalifornier haben seit jeher ein Händchen für Design und Schick – bei einer Armbanduhr ein wichtiges Verkaufsargument. Zudem wird iOS 8 und vor allem Healthbook explizit auf eine gemeinsame Anwendung mit der iWatch zugeschnitten sein.

Schließlich soll die iWatch nicht nur eine bessere Bluetooth-Fernbedienung sein, sondern die Funktionalität des iPhones erweitern. Hierzu soll die iWatch mit bis zu zehn verschiedenen Sensoren  ausgestattet werden, die Herzschlag, Blutdruck, aber eventuell auch Luftfeuchtigkeit und Luftdruck überwachen können. Die iWatch ist nie als Stand Alone-Gerät geplant worden, sondern in perfekter Symbiose mit dem iPhone. Das ist ein großer Markt und Apple durchaus bekannt dafür, einen eigenen Mikrokosmos zu schaffen, in dem reizvolle Produkte nahtlos zusammenarbeiten. Fitnessfreaks können sich also schon einmal einen Platz am Handgelenk für die iWatch frei halten. Zumal Apples langjährige enge Zusammenarbeit mit Nike überdacht wurde, das Armband Nike+ FuelBand wurde vom amerikanischen Sportartikelhersteller vom Markt genommen; vielleicht auch zugunsten der iWatch.

Großer Markt für die iWatch

Zum Ende des Jahres werden rund um den Globus mehr als 300 Millionen Smartphone-User ein iPhone besitzen. Mit bis zu 15 Millionen iWatches plant Apple also gar nicht so großspurig wie diese Zahl zunächst einmal klingt. Seit dem Release des ersten iPhones hat sich der Markt verändert. Und Tim Cook bezeichnete den Gadget-Markt schon seit einiger Zeit als reizvoll, aber ohne wahrhaft gute Produkte.

Der Einstiegspreis der iWatch soll bei rund 250 US-Dollar liegen. Eine Zeit lang wurde spekuliert, es werde zwei verschieden große Modelle geben, wahrscheinlicher ist aber ein einziges Modell mit einem 2,5 Zoll großen Display.

Während Apple wohl den Release der iWatch schon vorbereitet, schläft aber auch die Konkurrenz nicht. Google arbeitet gezielt an einer Variante des Betriebssystems Android, die für Armbanduhren und andere tragbare Gadgets vorgesehen ist: Android Wear.

Der Markt der Wearables gehört im nächsten Jahr wohl zu den neuen und spannenden Schlachtfeldern der neuen High-Tech-Industrie. Und dürfte ordentlich Bewegung in neue Produktlinien bringen.

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