Neue Gerüchte zur iWatch – Uhr in zwei Größen

Datum: Autor: Sebastian Kategorie: AppleTAGS:  , , , ,

Lange Zeit war es still, was die iWatch anging, zwar gab es immer wieder Gerüchte, was einige Features der Smartwatch anging, aber konkrete Renderbilder oder Informationen gab es nicht. Apples Netz der Geheimhaltung scheint hier tatsächlich einmal gegriffen zu haben. Nun, wenige Tage vor der großen Pressekonferenz am 9. September, gibt es erstmals konkrete Rumors zu dem, was Apple der Weltöffentlichkeit präsentieren wird.

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Erstmals Konkretes zur iWatch

Mit der iWatch möchte Apple endlich ihr Next Big Thing vorstellen. Ein gut gehütetes Geheimnis ist die Smartwatch von Apple nicht mehr, fest eingeplant ist das Gerät im Produktzyklus. Einzig mit konkreten Details zu Apples Smartwatch tun sich selbst sonst gut informierte Blogs schwer. Noch sind keine glaubhaften Designs geleakt und die Liste der Features, die die iWatch enthalten soll, ist lang und widersprüchlich.

Nachdem bereits vor Monaten die Rede davon war, dass Apple verschiedene Displaygrößen teste, schien sich diese Meldung als falsch herausgestellt zu haben. Nun aber wird doch wieder von zwei verschieden großen Bildschirmen für Apples iWatch geredet. Im Gegensatz zum iPhone wird es in diesem Fall aber eher um eine Abgrenzung zwischen Männer- und Frauenuhr handeln. Aus modischer Sicht würde dies durchaus Sinn ergeben, ob Apple aber alle Apps für zwei Auflösungen und Bildschirmgrößen optimiert, scheint eher unwahrscheinlich.

Auch geplant ist wohl der Einbau der NFC-Technik. NFC steht für Near Field Communications und könnte für bargeldloses Zahlen eingesetzt werden. Angeblich plant Apple auch für das iPhone 6 ein sicheres, mobiles Bezahlsystem. Zusammen mit der iWatch könnten Apple User sogar bezahlen, ohne ihr Telefon aus der Westentasche holen zu müssen. Apple wäre bei der NFC-Technik kein Vorreiter, bereits einige Android-Smartphones verfügen über das Kommunikationssystem, in der Praxis wird es dennoch kaum genutzt. Da Apple aber über iTunes einen direkten Link zu einem eigenen Bezahlsystem mit Millionen von Kunden  - schließlich benötigt jeder iPhone User für den Kauf von Apps einen Zugang zum Konto – verfügt, könnte Apple den Stein zum Zahlen mit Smartphone und Smartwatch aber endgültig ins Rollen bringen.

Jonathan Ive, Apples Design-Chef, jedenfalls attestierte den Schweizern vom (baldigen) Konkurrenten Swatch, dass sie am Ende seien, wenn die iWatch auf den Markt käme.

Hat die iWatch genug Energie für einen großen Wurf?

Eine große Schwäche soll die iWatch laut verschiedener Apple-Mitarbeiter aber aufweisen: der Akku soll recht schwachbrüstig sein. Bereits Samsung durfte mit der Galaxy Gear Erfahrung in kurzen Akkulaufzeiten sammeln. Die Mitarbeiter haben die Akkuleistung der iWatch wohl als “enttäuschend” beschrieben, konkretes zu den Daten des Akkus wird es wohl auch am 9. September nicht geben. Erst in der Praxis wird sich zeigen wie lange die Uhr durchhält. Zumindest die kabellose Induktionsladung soll aber den Komfort des Ladens erhöhen.

Skurrilerweise hofft man nicht nur bei Apple auf einen Erfolg der iWatch, auch die Konkurrenz drückt dem iPhone-Hersteller gezwungenermaßen die Daumen. Ob LG, Sony oder Samsung – alle Branchengrößen haben bereits ihre eigenen Smartwatches auf dem Markt und/oder präsentieren auf der IFA im September neue Modelle. Von großem kommerziellen Erfolg sind diese Projekte bisher allerdings nicht gekrönt und alleine deswegen muss die Branche auf eine katalysierende Bewegung wie damals mit dem iPhone oder iPad hoffen.

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