So könnte iOS 8 aussehen

Datum: Autor: Sebastian Kategorie: AppleTAGS:  , , , ,

Große visuelle Veränderungen an iOS 8 dürfte es zunächst nicht geben. Rein optisch wird Apples mobiles Betriebssystem, das im (wohl) Herbst als Update erscheint, also von seinem direkten Vorgänger kaum zu unterscheiden sein. Und auch der technische Unterbau wird vermutlich zum größten Teil gleich bleiben. Dennoch stehen iOS-Usern einige wichtige Veränderungen ins Haus.

Neben neuen Apps wie Healthbook könnten einige ungeliebte Apps gelöscht werden und eine bessere Integration zwischen iOS und Mac OS X soll es außerdem geben. Zudem möchte Apple auch das Arbeiten in der Cloud noch attraktiver machen.

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Nahtlose Zusammenarbeit zwischen iOS 8 und Mac OS X

Normalerweise sind die Departments, die bei Apple an iOS und Mac OS arbeiten recht streng getrennt. Aber Craig Federighi, Apples Chef in der Software Entwicklung, sitzt seit einem Jahr daran, die Teams noch dichter zusammen zu bringen und die alten Strukturen aufzulösen. Nun arbeiten die Teams gemeinsam an geteilten Software Lösungen, um so ein noch besseres Zusammenspiel zwischen den Apps zu ermöglichen.

Zwar hat man bei Apple bereits mehrfach klar gestellt, dass man nicht wie Microsoft ein Betriebssystem für Telefon, Tablet und PC herstellen möchte, doch dass die Apple Geräte enger zusammenarbeiten müssen, leuchtet jedem User ein. Auch die App-Releases der letzten Jahre gehen ganz klar in diese Richtung: Der App Store wurde auch für den Mac verfügbar, iWork ’13 ist inzwischen eine vollwertige Office Suite für iOS.

Insbesondere wegen der Programme wie Pages oder Keynote muss die Zusammenarbeit zwischen den Betriebssystemen noch unsichtbarer werden. So ermutigt Apple seine User ohnehin zur Nutzung der iCloud, damit von verschiedenen Betriebssystemen aus an Dokumenten weiter gearbeitet werden kann. Mit zwei neuen Apps für iOS 8 soll dieses Zusammenspiel noch erweitert werden, denn auch TextEdit und Vorschau erhalten nun Einzug auf iPhone und iPad.

Als vollwertige Programme sollen beide Apps aber nicht dienen, stattdessen sollen sie lediglich das previewen der .txt und .pdf-Files ermöglichen. Zum PDF-Management sollen iOS-Nutzer weiterhin iBooks benutzen und mit Pages Dokumente bearbeiten. Dass die Integration von TextEdit und Vorschau aber dennoch interessant ist, liegt an Federighis Personalpolitik: Denn pro App arbeitet nun ein Team an beiden Versionen (für iOS und Mac OS).

Auch die erweiterte Nutzung der Cloud steht im Mittelpunkt der Entwicklung von iOS 8. Apples Kunden sollen nun die Möglichkeit haben, auch mit den Apps von Drittentwicklern in der iCloud arbeiten zu können – hierzu arbeitet Apple derzeit an einer Lösung, die es den Softwareherstellern ermöglicht, ihre eigenen Apps besser in die iCloud zu integrieren. Noch beklagen die Entwickler, dass die Einbindung der iCloud vor allem unzuverlässig und unnötig komplex sei.

Healthbook kommt für iOS 8 – Alte Zöpfe gehen

Nachdem bereits in den letzten Wochen gemunkelt wurde, dass Apple an einer App namens Healthbook arbeitet, nun sind einige Screenshots aufgetaucht, auf denen das Icon der App bereits zu sehen ist. Auf einen Blick lassen sich drei Funktionen identifizieren, die mit den Gerüchten d’accord gehen: Blutdruckmessung, Puls und Kalorienverbrauch.

Nicht nur Healthbook wird iOS 8 seinen Stempel aufdrücken, auch die Mitteilungszentrale wird in stark überarbeiteter Fassung zum Gesicht von iOS 8 werden. Nicht mehr mit dabei ist dann vermutlich GameCenter, denn Apple überlegt wohl die kaum genutzte App zu streichen. Wer sich dennoch mit Freunden messen will, muss in iOS 8 auf die internen Lösungen der Gaming Apps zurück greifen.

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