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Google bringt die Vorstufe zum Universal Translator aufs iPhone

Google Translate ist jetzt auch für iOS verfügbar. Es kann ab sofort über Apples iTunes App Store aufs iPhone geladen werden.
Als Web-Applikation ist Google Translate schon seit August 2008 online, unterstützt aber nur Texteingabe. Das liegt daran, dass die HTML5 Spezifikation für Mikrofon-Eingaben noch nicht fertiggestellt ist.
Die Google Translate mobile App unterstützt allerdings Mikrofone und ist dadurch viel nützlicher. Auf mobilen Geräten bietet Spracherkennung für gewöhnlich mehr Nutzungskomfort als die Texteingabe.
Auf dem iPhone kommt Google Translate mit der Spracheingabe in 15 verschiedenen Sprachen zurecht und übersetzt in 57 Sprachen. Gesprochene Worte werden der App durch einfaches drücken des Mikrofonsymbol übermittelt. Das Programm kann die Übersetzung in 23 Sprachen auditiv artikulieren. Dabei wird dasselbe Sprachsynthesesystem verwendet, das auch Googles Web-basierter Übersetzungsdienst nutzt.
Zusätzlich gibt es eine Vollbildoption, um einem Konversationspartner den übersetzten Text leicht lesbar zu präsentieren. Auch diese Funktion ist über das Zoomsymbol schnell und leicht erreichbar.
Google Translate gab es schon vor der jetzigen iOS-Veröffentlichung für Android. Und eine Funktion hat die Version für das Google-eigene Betriebssystem dem Nachzügler voraus: Den sogenannten “Conversation Mode”. Das ist eine Benutzeroberfläche, die dafür ausgelegt ist eine Unterhaltung zwischen zwei verschiedensprachigen Teilnehmern in Echtzeit zu unterstützen.
Der Universalübersetzer ist auf jeden Fall einen Schritt näher gerückt. Einen super Schritt! Google Translate ist die Sorte von Technologie, von der wir alle geträumt haben, seit wir das erste Mal Star Trek gesehen haben.
Vielleicht dürfen wir uns noch etwas in Geduld üben. Wir haben es schon bei Watson und anderen Versuchen in Richtung echten Sprachverstehens beobachtet: Die Intention hinter den Worten eines Menschen zu erkennen, ist für Maschinen immernoch eine Herausforderung. Die Übersetzung von gesprochener Sprache in geschriebene Texte wird mit der Zeit besser werden und wie immer wird Google seine mobile App sicher weiter verbessern. Gleichzeitig wird die Liste verfügbarer Sprachen wahrscheinlich erweitert werden.
Entsprechend seiner zunehmenden Konzentration auf den Markt mobiler Anwendungen investiert Google weiterhin in Spracherkennungs- und -Synthese-Technologie. Im Dezember 2010 kaufte das Unternehmen die Sprachsyntheseschmiede Phonetic Arts und im Januar 2011 wurden die Spracherkennungs-Entwickler SayNow übernommen.

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Wohin geht die Reise mit Apple und den eBook-Apps?

Sobald ich ein Buch kaufen will, schau ich erst einmal nach, ob ich es als Amazon-Kindle-Version bekomme. Die kann ich nämlich nicht nur auf einem Kindle, sondern auch auf einem iPhone, einem iPad, einem Android-Gerät, einem PC oder einem Mac lesen. Doch seit neustem bin ich mir dessen nicht mehr ganz so sicher.
Schließlich verlangt Apple von eReader-Anbietern inzwischen, dass sie Bücher über eine in-app Kauffunktion anbieten. Das macht die Zukunft von Kindle-Büchern auf Apple-Geräten unvorhersehbar.
Viele Leser elektronischer Bücher haben inzwischen schon hunderte von Euro für Bücher ausgegeben, die im Kindle-Format oder denen anderer Anbieter vorliegen. Gleichzeitig werden sie sehr viel auf Apple-Geräten, wie dem iPhone oder dem iPad gelesen. Daher verliert ein eBook, das nicht auf einem Apple-Gerät gelesen werden kann, dramatisch an wert. Der Umstand, dass niemand weiß was mit den eReader-Apps von Drittanbietern wie Barnes & Noble, Google und Amazon im App Store passiert, bedeutet einige Unsicherheit.
Apple verlangt eine Provision von 30 Prozent auf Buchverkäufe, die über eine in-app Kauffunktion im App Store zustande kommen. Allerdings haben Amazon und seine Wettbewerber selbst nur 30 Prozent Anteil am Buchpreis. Apple kassiert im Moment also den kompletten Profit. So funktioniert das auf lange Sicht also nicht.
Vielleicht hat Apple ja auch einen nachhaltigen Plan zur Verbesserung dieser Situation. Das würde allerdings zwangsläufig beinhalten, dass die Anbieter der eBooks eine viel geringere Gebühr als die 30 Prozent zahlen.
Vielleicht hat Apple seine Pläne schon mit Amazon und den anderen kommuniziert; vielleicht durften sie sogar mitreden. Oder die eBook-Anbieter haben eine Strategie, die sich Apples Einfluss entzieht, aber die Möglichkeit offen lässt Inhalte auf Apple-Geräten anzuzeigen. Eine solche Lösung ist über rein Web-basierte eReader möglich. Wir wissen es im Moment einfach nicht. Und Apple ist wie immer nicht gewillt Licht ins Dunkel zu bringen, sodass sich jetzt schon abschätzen ließe wann wir denn wohl mehr wissen werden.
Im schlechtesten Fall werden die Bücher auf jedem Gerät funktionieren, außer den Apple-Geräten, die tragischerweise marktdominierend sind.
Im besten Fall raufen sich die verschiedenen Parteien zusammen, sodass alle gut damit leben können und die Kunden den bestmöglichen Service bekommen. Hoffen wir auf das Beste!

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FaceTime bekommt Konkurrenz

FaceTime beseitig die Komplexität anderer mobiler Videochat-Dienste. Ein Punkt warum die Verwendung immer noch nicht sehr weit verbreitet ist, ist der Umstand, dass nur Nutzer desselben Service miteinander chatten können. FaceTime funktioniert also wunderbar, wenn alle potentiellen Chatpartner ein Apple-Produkt der neusten Generation nutzen. Zusätzlich muss ein Wlan-Zugang gerade in der Nähe sein.
Sobald ein Teil dieser Bedingungen nicht erfüllt ist, bleibt das Videobild dunkel.
Jetzt hat Skype eine neue Version seiner iPhone-App veröffentlicht, die Videochat ermöglicht.
Das grundsätzliche Videochat-Erlebnis mit Skype ist auf dem iPhone genauso einfach, praktisch und verlässlich implementiert wie Apple das mit FaceTime geschafft hat. Einfach im laufenden Chat den neuen Kameraknopf drücken und das Videobild wird gesendet. Die Unterschiede zwischen den beiden Systemen sind auf den ersten Blick also marginal. Während der Nutzung über ein Wlan liefern beide Vertreter sehr gute Sprach- und Bildqualität. Auch auf Apple-Geräten ohne Kamera funktioniert die Video-Version von Skype. Es werden dann einfach nur Video-Bilder empfangen ohne selbst welche zu senden.
Einen großen technischen Vorteil hat Skype allerdings gegenüber FaceTime. Es funktioniert auch über ein 3G-Netzwerk. Bei maximaler Bandbreite nimmt die Übertragungsqualität gegenüber einer Wlan-Verbindung zwar ab, aber die Bild- und Tonqualität ist immernoch ausreichend. Erst mit zunehmender Abnahme der Bandbreite sind starke Qualitätseinbußen zu beobachten.
Der größte Vorteil der neuen Skype-App gegenüber FaceTime ist die schlagartige Verfügbarkeit von 125 Millionen potentiellen Videochat-Partnern. Jeder, der auch nur das leiseste Interesse an Videochat hat, wird bei Skype landen, da es der Quasi-Standard für Internet-Telephonie ist.
Damit ist also alles da, was für Videochat benötigt wird. Schon Apple FaceTime bot die Technolgie, die nötigsten Features und das Netzwerk. Skype hat jetzt auch noch eine breite Nutzerbasis hinzugefügt. Jetzt ist es an den Nutzern das Interesse zu entwickeln den Dienst anzunehmen und regelmäßig zu nutzen. Schließlich hat Videochat das Potential weit voneinander entfernte Menschen zumindest gefühlt einander wieder näher zu bringen.

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So werden Sie mit Ihrer iPhone-App reich

Der 14-jährige Robert Nay, der kürzlich aus dem Nichts heraus Schlagzeilen mit dem Gipfelsturm seines iPhone-Spiels Bubble Ball gemacht hat, ist in guter Gesellschaft ähnlicher Erfolgsbeispiele.
Seit Apple seinen App Store im Juli 2008 eröffnet hat, haben einzelne Entwickler in der Hoffnung durch die bezahlten Dowloads reich zu werden zehntausende Titel ersonnen.
Hier sind einige Beispiele, die mit besonderem Erfolg an diesem Goldrausch teilgenommen haben.

Ethan Nicholas hatte der Legende nach seinen einjährigen Sohn auf dem Schoß während er iShoot in seiner Freizeit programmierte. Der ehemalige Sun-Angestellte kündigte seinen Job bei dem Konzern als er 2008 innerhalb eines Monats 600.000 Dollar mit seinem Spiel verdient hatte.
Zunächst lief der Verkauf nur schleppend an. Der Wendepunkt zur Erfolgsgeschichte kam, als Nicholas eine kostenlose “lite version” herausgab. Von den 2,5 Millionen, die diese Version direkt nach Veröffentlichung herunterluden, entschieden sich immerhin 300.000 später die kostenpflichtige Vollversion für drei Dollar zu kaufen.
Nicholas vertreibt weiterhin erfolgreiche iOS-Spiele über seine Firma Naughty Bits.

Eines der bekanntesten Aushängeschilder der Welt des iPhone-App-Erfolges ist Steve Demeter. Er wurde bekannt, als er 2008 hinausposaunte, dass er innerhalb von zwei Monaten 250.000 Dollar mit seinem einfachen Spiel Trism gemacht hatte. Er sagt, dass der Kern des Erfolges einer iPhone-App darin liegt, dass ihr Mehrwert sofort klar erkennbar ist.
Die AppStore-Verkaufszahlen lassen vermuten, dass Trism eine Million Dollar eingespielt hat.

Nicht jeder Millionenerfolg im App Store ist ein Spiel. iSteam von Great Apps wurde inzwischen 3 Millionen mal zu einem Preis von 99 Cent heruntergeladen. Die App tut nicht mehr als bden iPhone-Bildschirm bei Berührung wie einen beschlagenen Spiegel nach einer heißen Dusche aussehen zu lassen.
Das verantwortliche Entwicklerteam hat aber noch mehr drauf. Great Apps vertreibt nun Technologie, die das Unternehmen TapForce getauft hat. Sie nimmt die Stärke der Berührung des Touch-Screens wahr, um entsprechend verschieden zu reagieren. CometBuster ist beispielsweise ein Anwendung von TapForce.

Marktkenner sagen voraus, dass der App Store dieses Jahr ein Volumen von 15 Milliarden Dollar erreichen wird. Da ist noch reichlich Spielraum für Ihre App. Also, wann legen Sie los?

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Mit AR.Drone macht Augmented Reality Spaß!

Wer zwischen 300 Euro übrig hat, die einfach weg müssen, weil sonst das Finanzamt sie holt oder sie sich eh nur wieder als Fett auf die Rippen setzen, der wird sich eine AR.Drone von Parrot holen wollen.
Das ist ein iPhone-gesteuerter Mini-Hubschrauber, der aus vier Propellern besteht, die von einem Stoßfänger aus Styropor umgeben sind. Bei der Verwendung stellt sich schnell heraus, dass letzteres enorm wichtig ist. Zustätzliches Gewicht wird lediglich von einer CPU und den Batterien in der Mitte des Aufbaus verursacht.
Die fast einen viertel Quadratmeter große Drone sieht so aus als könnte es kompliziert werden sie in die Luft zu bekommen. Aber sobald die Batterien geladen sind, muss man nur die kostenlose Steuerungs-App auf sein iPhone, iPad oder seinen iPod touch laden und sich in das WiFi-Netzwerk einwählen, das die Drone aufbaut.
Das Fluggerät ist mit zwei Kameras ausgestattet. Eine zeigt nach vorne in die Hauptflugrichtung und eine zum Boden. Das Frontkamera-Bild erscheint dann zusammen mit 5 Steuerungselementen auf dem iPhone.
Sobald der “launch”-Knopf abgefeuert wurde, starten die Propeller und die Drone schießt etwa 90 centimeter in die Höhe um dort schwebend auf weitere Eingaben zu warten.
Die Rotoren machen schon ein bisschen Lärm, aber ein Staubsauger ist schlimmer.
Das Steuern der Drone ist viel einfacher als erwartet. Dazu werden die Neigungssensoren des iPhones verwendet: Während man das “Motion Activation”-Element auf dem Display hält, neigt man das Steuerungsgerät einfach in die Richtung, in die die Drohne fliegen soll. Mit einer weiteren Bedienfläche kann die Höhe verändert und die Drohne rotiert werden.
Neben diesen Steuerungselementen gibt es noch einen Schalter, um zwischen den beiden Kameras hin und her zu schalten und einen “Notfallknopf”, der die Propeller sofort stoppt, worauf die Drohne wie ein nasser Sack zu Boden stürzt.
Die Steuerung ist erstaunlich direkt. Daher ist bei Flügen im Haus auch dringend zur Verwendung der Stoßfänger zu raten. Die Drohne hängt am Anfang schneller an der Wand, als man “Stopp” überhaupt nur denken kann. Ungeschützte Rotoren würden das sicher nicht überleben.
Parrot verkauft über den App Store auch ein Spiel, das zwei Drohnen in einen Luftkampf verwickelt. Die Schüsse werden auf dem iPhone-Display visualisiert und die Drohne, deren Schutzenergie durch die Schüsse zuerst zuneige geht, wird flugunfähig. Das muss der absolute Hammer sein!

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