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Photovine veröffentlicht App zum Foto-Austausch

Anfang des Sommers erschien eine von Google finanzierte Webseite zum Austausch von Fotos namens Photovine online auf, aber nähere Details waren kaum zu erfahren. Ein Foto pflanzen und ihm beim Wachsen zusehen? Worum soll es dabei gehn?
Jetzt haben wir ein paar Antworten, da die Photovine-App heute im App Store erschienen ist. Die erlaubt einem quasi Konversationen mit einem Foto zu starten oder zu einer laufenden beizutragen. Man postet, zum Beispiel, ein Foto von dem, was man gerade isst, schreibt als Bildunterschrift “Frühstück für Gewinner” und wartet darauf, dass andere Nutzer Fotos ihrer eigenen bemerkenswerten Mahlzeiten hinzufügen.
Photovine wurde von Slide entwickelt, das 2010 von Google gekauft worden ist. Das Unternehmen beschreibt einen “vine” als “einen Satz von Fotos, der durch eine einzige Bildunterschrift miteinander verbunden ist und Sie, Ihre Freunde und Menschen von überall aus der ganzen Welt dazu beitragen.”
Die kostenlose App erfragt zur Anmeldung die Email-Adresse, einen Nutzernamen und ein Passwort. Außerdem gibt es die Möglichkeit den eigenen Aufenthaltsort und die eigene Telefonnummer für SMS-Einladungen mitzuteilen. Sobald man angemeldet ist, klickt man auf den “Vines”-Link am Fuß des Bildschirms und erkundet die hochgeladenen Fotos. Man kann neue, populäre oder Lieblings-Vines durchstöbern oder die Aktivität auf den eigenen Vines oder denen der Freunde über eine Art Newsfeed verfolgen.
Man kann die Fotos in einem einzelnen Vine durchblättern oder in eine gekachelte Ansicht springen. Eine Suchmaske hilft bei der Suche nach Vines zu einem bestimmten Thema. Wenn man es nicht findet, startet man es halt selbst.
Um mit Bekannten zu interagieren, lassen sich die Freunde auf Facebook, Twitter oder im Telefonbuch von der App durchchecken. Oder man lädt spezifische Leute per Email oder SMS ein. Im Moment wird man kaum jemanden auf Photovine kennen. Die Anonymität kann aber auch ganz angenehm sein. Nicht, dass man unbedingt etwas Skandalöses gepostet hätte, aber Bilder betrunkener Freunde und ihrer Babies (nicht notwendigerweise in einem Bild) kann man zu Genüge auf Facebook sehen. Die Fotos, die auf Photovine gepostet werden sind schon jetzt recht interessant. Und da es sich um ein Google-Unternehmen handelt, wird man nicht lange auf die Integration mit Google+, Gmail oder Google Search und die Schwärme von Bekannten, die diese Dienste anziehen, warten müssen.

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Amazon etabliert das Ausleihen digitaler Fachbücher

Amazon hat am Montag “Kindle Textbook Rental” angekündigt. Der Dienst wird Studenten ermöglichen bis zu 80% des Kaufpreises von Büchern zu sparen, indem sie eBooks aus dem Kindle Store ausleihen, anstatt sie direkt zu kaufen. Der Service funktioniert also wie eine Bibliothek. Mit dem Unterschied, dass man für das Privileg des Ausleihens zahlt.
Amazon sagt, dass “zehntausende Bücher für das Schul- und Uni-Jahr 2011 verfügbar sind”, inklusive renommierter Verlage wie John Wiley & Sons, Elsevier und Taylor & Francis. Schüler und Studenten müssen sich für eine der möglichen Zeiträume für den Verleih entscheiden. Diese liegen zwischen 30 und 360 Tagen. Dann zahlen sie nur für die Zeit während sie das Buch wirklich benötigen. Man kann die Ausleihe in Einheiten beginnend mit einem Tag verlängern oder auch in einen Kauf zu reduziertem Preis umwandeln. Die Schüler und Studenten haben über Amazons Webseite sogar nach dem Ende der Ausleihfrist noch Zugriff auf Notizen und Markierungen, die sie im Text vorgenommen haben.
Als ein Beispiel für die möglichen Einsparungen haben wir uns “Prometheus: Lernatlas der Anatomie” im Paket mit drei Büchern angeschaut: Amazon listet das Buch für Eur 139. Die Kindle-Ausgabe würde wohl auf ca. 100 Euro kommen. Die neue Ausleihe beträgt für 30 Tage im Schnitt die Hälfte der Kindle-Version, damit also in diesem Beispiel 50 Euro. Amazons neue Benutzeroberfläche für den Dienst beinhaltet einen Kalender, der den Leihpreis abhängig von der gewählten Leihdauer per Pop-Up anzeigt.
Fachbücher sind häufig sehr teuer und Studenten haben schon immer versucht sie so günstig wie möglich zu bekommen, indem sie zum Beispiel gebrauchte Exemplare erworben haben. Amazon hat seine größere Kindle-Version, den Kindle DX, ursprünglich verstärkt auf Studenten als Zielgruppe ausgerichtet, da der größere Bildschirm sich scheinbar für Fachbücher anbot. Dadurch, dass es aber keinen Markt für “gebrauchte” eBooks gab, waren gebrauchte Papierausgaben der Fachbücher oft günstiger als die entsprechenden Kindle-Ausgaben.
Kindle Textbook Rentals scheint gute Karten zu haben dieses Preisproblem umzudrehen. Bücher, die über Textbook Rental ausgeliehen wurden, können auf der Kindle-Hardware, sowie über die Kindle-Apps für den Mac, PC, sämtliche iOS- und andere mobile Geräte gelesen werden. In Deutschland ist Kindle Textbook Rental noch nicht verfügbar, wird aber erfahrungsgemäß nicht lange auf sich warten lassen.

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Die neue Sprachsuche-App Dragon Go! ist einen Blick wert

Sag’s einfach und die Software von Dragon erkennt Deine Worte (zumindest meistens). Am Donnerstag hat Nuance, der Hersteller von Dragon, seiner Software-Familie mit einer kostenlosen iPhone-App namens Dragon Go! ein weiteres Mitglied zur Seite gestellt. Go! ist grundsätzlich die nächste Generation von Dragon Search. Daher wird letzteres in Zukunft auch nicht mehr im App Store erscheinen.
Wenn man seine Stimme nutzt, um mit Go! etwas zu suchen, hört Dragon nicht nur, was man zu sagen hat, sondern leitet einen auch in die Richtung einer möglichen Lösung ausgehend von seinen Annahmen über die Intention des Nutzers. Mit anderen Worten: Man sieht nicht einfach nur eine Liste von Suchergebnissen, sondern man wird direkt dorthin weitergeleitet, wo Dragon die höchste Relevanz für die Anfrage sieht.
Zum Beispiel zur Anfrage “Wo gibt es das beste Sushi in meiner Nähe?” öffnet Go! die Webseite des lokalen Branchenverzeichnis mit Bewertungen zu verschiedenen japanischen Restaurants. “Spiel Paul McCartney” schlägt Last.fm vor. Wenn man Last.fm noch nicht als App installiert hat, kann man das mit einem Klick nachholen.
Last.fm gehört zu den Anbietern von Inhalten, zu denen Nuance direkten Zugang hat, eine Liste von 180 Quellen, die unter anderem Bing, Facebook, iTunes, Rotten Tomatoes, Twitter, Wikipedia und Yahoo enthält.
Nur Anbieter, die für die aktuelle Stimm-Anfage relevant sind, werden angezeigt. Falls es verschiedene mögliche Anbieter für eine Anfrage gibt, kann man diese bequem durchgehen und den bevorzugten auswählen.
Go! kann auch Wegbeschreibungen liefern, die auf es auf der bevorzugten Karten-App anzeigt. Außerdem funktioniert Go! mit Telefonnummern, sodass die Anfrage nach “Media Markt in meiner Nähe anrufen” eine Liste möglicher Telefonnummern zurückgibt.
Die neue Dragon-App liefert nicht unbedingt zu jeder Anfrage sinnvolle Ergebnisse und macht auch nicht ganz so viel Spaß wie der virtuelle persönliche Assistent Siri. Aber die beiden Apps funktionieren gut komplementär nebeneinander. Gut, dass Nuance und Siri auch schon eine Partnerschaft eingegangen sind.
Go! ist kostenlos und kann schon hin und wieder nützlich sein. Daher ist die App auf jeden Fall einen Blick wert.

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Facebook will mit Java-App die Schwellenländer erobern

Facebook ist eine der beliebtesten kostenlosen Apps im App Store und im Android Market, aber was tut man, wenn man kein iPhone und auch kein schickes Android-Gerät hat?
Die neue App “Facebook for Every Phone” zielt darauf ab dieses Problem mit einer Version des Social Networks zu lösen, die auf mehr als 2500 verschiedenen Java-fähigen Mobiltelefonen funktioniert.
Facebook sagte in einem Blog-Eintrag, dass diese App nicht nur die beliebtesten Features von Facebook, wie den News Feed, die Inbox und die Anzeige der hochgeladenen Fotos, enthalte, sondern auch erlaube Fotos hochzuladen und Freunde aus dem Telefonbuch hinzuzufügen.
Die App ist auf der ganzen Welt über m.facebook.com verfügbar, denkbar einfach herunterzuladen und zu installieren: Nach Aufruf der Adresse scrollt man nach unten, klickt auf den Download-Link oder gibt direkt d.facebook.com/install in den Browser ein. Die App ist auch über einige kleinere App-Stores wie GetJar, Appia und Mobile Weaver zu bekommen.
Im Moment läuft Facebook for Every Phone auf jedem Java-fähigen Mobiltelefon, aber Facebook hat schon angekündigt daran zu “arbeiten die App in der Zukunft mit noch mehr mobilen Geräten kompatibel zu machen.”
Um potentielle Nutzer in Schwellenländern zum Ausprobieren der App zu animieren, hat sich Facebook mit einer Reihe von global tätigen Mobilfunkanbietern zusammengetan, um zusammen mit der App 90 Tage kostenlose Datenkommunikation anzubieten. Bei diesen Partnern sind Aircel, Airtel, Idea, Reliance und Banglalink in Indien, genauso wie Smartfren, Telkomsel, Three und XL in Indonesien dabei. Die komplette Liste findet sich auf dem Blog von Facebook.
2009 hat Facebook eine abgespeckte Version seiner Seite für Nutzer in Indien und den USA vorgestellt, die sich Facebook Lite nennt. Die minimalistische Benutzeroberfläche ist auf Nutzer mit lansamen Datenverbindungen ausgelegt und erlaubt Kommentare, Freunde zu akzeptieren, Fotos zu betrachten, den eigenen Status zu sezten und auf die Pinnwand von Freunden zu schreiben. Allerdings wurde dieser Dienst 2010 abgeschaltet.
Wer ganz tief in die mobile Nutzung von Facebook eintauchen will, schaut sich am besten das HTC Status an, das zumindest in den USA am 17. Juli erscheint und auch das “Facebook Phone” genannt wird.

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Praktische Reise-Apps

Reise-Apps haben das Potential jeden Urlaub zu erleichtern und auf Möglichkeiten zum Sparen bezüglich der Buchung des Flugs, des Hotels oder des Reservierens eines Tisches hinzuweisen. Allerdings gibt es tausende von Kandidaten, sodass es schwer ist die essentiellen Downloads vom Ramsch zu unterscheidne. Wir haben uns die Mühe gemacht und Teile des riesigen Marktes durchforstet, um einen Einstieg in die Welt der Reise-Apps zu ermöglichen.

Flugreisen

Die Reise planen
Die Zeit, wo man durch Berge von Ausdrucken gewühlt hat, um Bestätigungs-Codes und den Standort des Terminals zu finden, sind vorbei. Die Reise-App von TripIt sammelt sämtliche Flugnummern, Gates und sogar Meilen-Programmnummern von den Email-Bestätigungen, die man weitergeleitet hat. Daraus stellt es einen Reiseplan zusammen, der von überall her eingesehen werden kann. Die App gibt es komplett kostenlos für Android, BlackBerry und iOS-Geräte.

Zeit totschlagen
Die App von GateGuru enthält Verzeichnisse für 98 US-Flughäfen und 25 internationale Drehscheiben des Flugverkehrs. Darin sind Informationen zu den Standorten von Geldautomaten, gutem Kaffee oder dem nächsten Massage-Studio gesammelt. Zu manchen Anlaufpunkten gibt es sogar Rezensionen, Bewertungen und Fotos von Nutzern. Auch diese App ist kostenlos und für Apple-Geräte erhältlich.

Von der Flugangst ablenken
Flight Control HD für das iPad gibt Flugpassagieren während eines Langstreckenflugs etwas zu tun: Es ist ein Strategiespiel um die Aufgaben eines Fluglotsen. Man steuert die Strecken der Flugzeuge, indem man sie auf dem Touch-Screen an die gewünschte Stelle zieht. Abgespeckte Versionen gibt es auch für das iPhone, Android und BlackBerry.

Zimmer

Vergleichen
TripAdvisor hat tausende Rezensionen von Hotels, Restaurants und Attraktionen, die Nutzer auf der ganzen Welt erstellt haben. Die App erleichtert es etwas sich in diesem Dschungel zurecht zu finden, indem man nach Preis oder unmittelbarer Umgebung filtern kann. Die App gibt es kostenlos für Android, iPhone und iPad.

Die Lage checken
Jeder hat schon Google Earth ausprobiert und über die Satelliten-Bilder das eigene Elternhaus ausgekundschaftet oder beim Nachbarn in den Garten geschaut. Die App lässt sich auch dazu nutzen, um das potentielle Feriendomizil näher unter die Lupe zu nehmen. So lässt sich zum Beispiel die Frage beantworten, ob das Hotel wirklich so nah am Meer ist wie behauptet. Auch diese App ist kostenlos für Android und iOS erhältlich.

Das war ein erster Einblick in die Welt der Reise-Apps. Nützliche Apps gibt es auch zu Kreuzfahrten, Familienreisen und zur Hilfe bei der Kommunikation mit den Einheimischen vor Ort.

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