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Die Top-Apps 2011

Es war ein geschäftiges Jahr für Smartphones. Und egal, ob es sich um ein iPhone, ein Android-Gerät, ein BlackBerry oder ein Windows Phone 7 handelt, es geht immer um die Apps.
Hier ist eine Übersicht der acht erfolgreichsten Apps 2011. Die meisten gibt es für verschiedene Plattformen – eine sehr erfolgreiche haben wir mit dazugenommen, die es nur für iOS gibt.
Jeder hat die Facebook-App, so scheint es, und in Anbetracht der Allgegenwärtigkeit des sozialen Netzwerks, darf sie in dieser Liste nicht fehlen. Mit dieser App kann man seinen Status mitteilen, mit Freunden chatten, auf Mitteilungen antworten und im Allgemeinen mit Freunden, Kollegen und Kunden kommunizieren.
Für sämtliche Plattformen gibt es native Apps. Windows Phone 7 geht noch einen Schritt weiter und integriert Facebook in jede einzelne Funktion.
Ebenfalls im Bereich der Social Media, hat Twitter auch auf jeder erfolgreichen Smartphone-Plattform seinen Platz gefunden. Man kann über die offiziellen Twitter-Apps tweeten, retweeten, Hashtags verwenden und Fotos hinzufügen so viel man will.
Wenn man sich verlaufen hat und sich wieder zurechtfinden will, liefert Google Maps einem auf dem iPhone, Android, BlackBerry oder Windows Phone die Wegbeschreibung genauso wie auf dem Desktop-Computer. Wenn man es auf Android verwendet, bekommt man sogar Schritt-für-Schritt Stimmanweisungen wie bei einem vollwertigen GPS-Navigationssystem.
An der Spitze der Apps des Jahres auf iTunes steht Instagram, eine kostenlose App zum Teilen von Fotos für das iPhones, die es dem Nutzer erlaubt Filter über seine Bilder zu legen, bevor sie auf soziale Netzwerke wie Flickr, Facebook, Twitter oder Foursquare hochgeladen werden.
Skype hat schon Desktop-Nutzern durch VoIP- und Video-Telefonie seit einigen Jahren viel Geld gespart und jetzt läuft es auch auf Smartphones. Seine Bedeutung zeigt sich auch an dem fünften Platz, auf dem Skype bei den Top-Download-Charts 2011 auf iTunes steht.
Wenn man auf verschiedenen Geräten arbeitet, kann eine App wie Evernote ein echter Lebensretter sein. Die Software erlaubt es Webseiten und Informationen in allen möglichen anderen Formen von allen Geräten zu erreichen, indem sie in der Cloud gespeichert werden.
Und jetzt Ihr: Was sind Eure Apps des Jahres? Lasst es uns über die Kommentare wissen.

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Extrem windiger Hack soll Siri aufs iPhone 4 bringen

Wir wissen, dass Ihr iPhones am liebsten mit Jailbreak habt. Es ist auch ein gewisser Nervenkitzel, Apps und Features, die offiziell nicht unterstützt werden, auf ältere Hardware zu packen und sie richtig gut zum Laufen zu bringen. Allerdings kann auch genau dieser Reiz zu einer Menge Problemen führen.
Das neuste Beispiel dafür ist unter dem Namen “H1Siri” bekannt. Das ist eine veränderte Version von Siri, die Nutzern ermöglichen soll, den begehrten persönlichen virtuellen Assistenten auch auf das iPhone 4 zu bringen. Hinter dem Hack steckt eine Gruppe, die sich “CD-DEV Team” nennt und die anscheinend von China aus operiert. Sie haben gerade neue Updates für den Hack über das chinesische Twitter-Pendant, Weibo, veröffentlicht. Sie selbst behaupten, dass sie ursprünglich eigentlich nur einen kleinen Test starten wollten, der Code dann allerdings ungewollt an die Öffentlichkeit geriet und ihre Server nun dem Ansturm nicht standhalten können.
Der Hack funktioniert anscheinend so, dass ein Proxy verwendet wird, der es Siri erlaubt Apples Server zu ignorieren und stattdessen solche zu verwenden, die von den Hackern aufgesetzt wurden. Sollte das noch nicht genug Skepsis bezüglich der Vertrauenswürdigkeit dieser Server hervorrufen, so kommt noch dazu, dass viele, die den Hack sofort ausprobiert haben, berichten, dass sie eine ganze Batallion von Problemen mit der Software haben, die sich von Kameraausfällen, plötzlichem Neustarten, Fehlern in den Einstellungen, über eingefrorene Startbildschirme bis hin zum irreversiblen Ausfall des Smartphones erstrecken. Außerdem wollen wir darauf hinweisen, dass die Nutzung eines wenig vertrauenswürdigen Servers bedeutet, dass sämtliche persönlichen Daten von den Betreibern abgefangen werden können.
Und als ob das noch nicht genug wäre, könnte der Hack dem Nutzer sogar rechtliche Schwierigkeiten bescheren, da offensichtlich gestohlener Code verwendet wurde, wie der bekannte iPhone-Hacker @chpwn berichtet. Er meint, dass in der Software urheberrechtlich geschütze Binärdateien aus dem iPhone 4S verwendet wurden. Dieser Vorgang ist illegal und könnte Nutzer in Schwierigkeiten bringen, falls Apple sich entschließen sollte etwas dagegen zu unternehmen. Schließlich ist Apple den Nutzern von Jailbreaks nicht gerade freundlich gesinnt.
Auch wenn Euch das alles nicht abschreckt und Ihr dazu tendiert Euer iPhone 4 mit diesem wilden Hack zu versehen, dann raten wir Euch wenigstens noch etwas zu warten bis eindeutig bestätigt ist, dass keine Schäden zu befürchten sind.

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Apples Server verursachen Ausfall von Siri

Siri ist vielleicht das Feature auf dem iPhone 4S, das am meisten heraussticht. Aber tatsächlich befindet es sich nur teilweise “auf” dem iPhone, wie Störungen im Zusammenhang mit der Vernetzung letzte Woche gezeigt haben. Nutzer des iPhone 4S waren von ihrem virtuellen Assistenten abgeschnitten und Siri beantwortete Fragen nur mit der Nachricht, dass keine Netzwerkverbindung hergestellt werden konnte.
Der Ausfall, über den zuerst von VentureBeat berichtet worden war, dauerte fast einen ganzen Tag. Auch auf Anfrage äußerte Apple sich nicht dazu.
Es ist zwar nicht überraschend, dass ein Netzwerk-Problem Siri davon abhalten kann Websuchen durchzuführen, aber viele Nutzer wissen gar nicht, dass auch die Spracherkennung komplett von einer Netzwerkverbindung abhängig ist. Ein Ausfall hat zur Folge, dass Siri nicht einmal Aufgaben wie Einträge in den Terminkalender oder das Stellen des Timers übernehmen kann.
Theoretisch führt diese Abhängigkeit von einer Netzwerkverbindung dazu, dass Siris Antworten schnell geliefert werden: Anstatt die Spracheingabe auf dem Smartphone selbst zu verarbeiten, schickt iOS die Aufnahme an Apples Rechenzentrum, wo Computer, die bezüglich der Rechenleistung weitaus stärker sind als ein iPhone, die Daten bearbeiten.
Wenn auf jener Seite des Systems allerdings Ausfälle auftreten, ist Siri ganz schnell kein sympathischer Klugscheißer mehr, sondern ein schweigsamer Idiot.
Dasselbe gilt für Apples Software für Diktate, die Spracheingaben auf ganz ähnliche Art und Weise verarbeitet.
Als Apple das iPhone 4S ankündigte, wurde Siri als Beta-Software bezeichnet, wobei der Anschein erweckt wurde, dass sich das eher auf die spätere Unterstützung weiterer Sprachen und zusätzlicher Dienste bezog.
Die Abhängigkeit von einer Netzwerkverbindung ist zwar Teil dessen, was Siri überhaupt möglich macht, aber es ist offensichtlich, dass dieser Ansatz auch seine Nachteile hat – nicht nur im Fall unerwarteter Ausfälle, sondern auch in Situationen, wo üblicherweise keine Verbindung zu einem Netzwerk hergestellt werden kann: in der U-Bahn oder zum Beispiel im Flugzeug. Es ist sehr wahrscheinlich, dass mit der steigenden Rechenleistung von Smartphones, die Technologie, die Siri ermöglicht, schließlich komplett auf dem Gerät arbeiten wird, aber das dauert wahrscheinlich noch eine ganze Weile.
Im Moment kann der Nutzer nichts gegen einen solchen Ausfall tun.

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Native Gmail-App für iOS

Es hat schon länger Gerüchte gegeben, dass es eine offizielle Gmail-App direkt aus dem Hause Google geben sollte. Heute hat Apple diese Gmail-App also für das iPhone und das iPad durchgewunken. Die App bietet dem iOS-Nutzer ein ähnliches Bedienungsgefühl wie Android-Nutzer es schon seit einer ganzen Weile haben.
Laut des offiziellen Gmail-Blog ist die Gmail-App ein Wunschkind der mobilen Gmail-Seite und des werksseitig vorinstallierten Email-Client auf iOS-Geräten. Die Gmail-App sieht der mobilen Seite daher auch sehr ähnlich, bietet aber ein flüssigeres Bediengefühl. So wie das native Apps so an sich haben.
Ich habe die App heruntergeladen und sie ausprobiert. Die App ist ziemlich schnell. Man kann die Hauptansicht zur Seite “swipen”, um Zugriff auf die Lables, Ordner und andere Gmail-Inhalte wie die Priority Inbox zu bekommen. Das Durchstöbern der eigenen Inbox läuft flüssig. Man kann Nachrichten sehr schnell mit Labels ausstatten, archivieren oder löschen, indem man die Checkboxen neben der jeweiligen Email markiert. Es ist leicht auf eine Email zu antworten, egal ob man noch zusätzliche Dateien anhängen will oder den Entwurf erst einmal zwischenspeichert.
Ein Wermutstropfen ist das Fehlen der Möglichkeit mehrere Gmail-Accounts über die App verwalten zu können.
Insgesamt werden diejenigen, die schon die Chance hatten, sich Gmail auf einem Android-Gerät anzuschauen, bestätigen, dass die Gmail-App für iOS sich in der Bedienung doch recht ähnlich anfühlt.
So, und normalerweise würde ich nun empfehlen die App doch einmal selbst auszuprobieren und darum bitten doch den einen oder anderen Kommentar dazu zu hinterlassen. Nun hat Google, während ich diese kleine Übersicht verfasste, die App allerdings wieder aus dem App Store zurückgezogen, da sie einen Bug enthielt. Ich hatte die Fehlernachricht ignoriert und war direkt dazu übergegangen die App auszuprobieren.
Es wird Euch also nicht anderes übrig bleiben als regelmäßig im App Store nachzuschauen, ob die Gmail-App inzwischen wieder aufgetaucht ist. Sobald es soweit ist, ladet sie doch herunter und gebt Eure Meinung dazu in den Kommentaren kund.

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Jailbreak für iOS 5 erschienen

Der Jailbreak für iOS 5 auf Eurem iPhone 4, iPhone 3GS oder iPad ist bereit zum Laden. Die Bleeding-Edge-Crew hat alle Bugs behoben, damit Ihr Euch von Apples totalitärem goldenen Käfig befreien könnt.
Wir teilen hier einige Fakten zum Thema des Jailbreak mit Euch, damit Ihr keinen Zombie aus Eurem iOS-Gerät macht:
Seit Euch über den Unterschied zwischen einem “Jailbreak” und einem “Unlock” bewusst. Ein Jailbreak ermöglicht es Apps aus anderen Quellen, als dem App Store zu installieren. Ein Unlock erlaubt die Verwendung eines anderen Mobilfunkanbieters, als dem, der Euch das Gerät verkauft hat. Letzteres erfordert meistens allerdings einen vorherigen Jailbreak. Der Vorwand Jailbreaking würde zur Software-Piraterie ermutigen, greift nicht – egal was Apples PR-Maschinerie versucht zu vermitteln.
Weiterhin ist es wichtig den Unterschied zwischen einem “tethered” Jailbreak und einem “untethered” Jailbreak zu kennen. Falls die Rede von einem tethered Jailbreak ist, heißt das, dass der Jailbreak rückgängig gemacht wird, sobald das Gerät einem System-Neustart unterzogen wird. Man muss das iPhone oder iPad also an einen PC oder einen Mac anschließen, um es ordnungsgemäß booten zu können. Ein untethered Jailbreak ist der Königsweg, da man sich dabei mit obigen Einschränkungen nicht herumschlagen muss. Der Jailbreak, der zur Zeit für iOS 5 zur Verfügung steht, ist tethered.
Wer sich an dem Abenteuer versuchen will, benötigt ein Jailbreaking-Tool, um seine Version von iOS zu verändern. Das könnte zum Beispiel Redsn0w sein. Einige Windows-Nutzer haben auch von guten Erfahrungen mit Sn0wbreeze berichtet. Außerdem braucht man iTunes in Version 10.5, sowie den lokal auf dem iTunes-Rechner verfügbaren Download von iOS 5 (eine ungefähr 500 MB große IPSW-Datei).
Es folgen noch ein paar gute Ratschläge, die Euch vor dem größten Übel bewahren sollen:

  • Bevor Ihr irgendetwas anderes tut, macht ein Back-Up von Eurem mobilen Betriebssystem.
  • Stellt sicher, dass iTunes so eingestellt ist, dass es sich nicht selbst updatet. Schließlich könnte Apple jederzeit eine Version herausbringen, die Jailbreaks unterbindet.
  • Steckt Euer iOS-Gerät direkt am USB-Anschluss des iTunes-Rechners ein. Benutzt also keinen USB-Hub!
  • Seit geduldig. Einige der Schritte eines Jailbreaks brauchen länger, als man glauben mag. Selbst wenn es so aussieht, als ob der Prozess hängengeblieben wäre, ist dem wahrscheinlich nicht so. Bringt reichlich Zeit mit, um alle Schritte komplett durchzuführen.

Und jetzt? Sobald der Jailbreak vollständig ist, sollte eine App mit dem Namen “Cydia” auftauchen. Öffnet sie und die weite Welt freier iOS-Apps gehört Euch.

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