iPhone Apps

FaceTime bekommt Konkurrenz

FaceTime beseitig die Komplexität anderer mobiler Videochat-Dienste. Ein Punkt warum die Verwendung immer noch nicht sehr weit verbreitet ist, ist der Umstand, dass nur Nutzer desselben Service miteinander chatten können. FaceTime funktioniert also wunderbar, wenn alle potentiellen Chatpartner ein Apple-Produkt der neusten Generation nutzen. Zusätzlich muss ein Wlan-Zugang gerade in der Nähe sein.
Sobald ein Teil dieser Bedingungen nicht erfüllt ist, bleibt das Videobild dunkel.
Jetzt hat Skype eine neue Version seiner iPhone-App veröffentlicht, die Videochat ermöglicht.
Das grundsätzliche Videochat-Erlebnis mit Skype ist auf dem iPhone genauso einfach, praktisch und verlässlich implementiert wie Apple das mit FaceTime geschafft hat. Einfach im laufenden Chat den neuen Kameraknopf drücken und das Videobild wird gesendet. Die Unterschiede zwischen den beiden Systemen sind auf den ersten Blick also marginal. Während der Nutzung über ein Wlan liefern beide Vertreter sehr gute Sprach- und Bildqualität. Auch auf Apple-Geräten ohne Kamera funktioniert die Video-Version von Skype. Es werden dann einfach nur Video-Bilder empfangen ohne selbst welche zu senden.
Einen großen technischen Vorteil hat Skype allerdings gegenüber FaceTime. Es funktioniert auch über ein 3G-Netzwerk. Bei maximaler Bandbreite nimmt die Übertragungsqualität gegenüber einer Wlan-Verbindung zwar ab, aber die Bild- und Tonqualität ist immernoch ausreichend. Erst mit zunehmender Abnahme der Bandbreite sind starke Qualitätseinbußen zu beobachten.
Der größte Vorteil der neuen Skype-App gegenüber FaceTime ist die schlagartige Verfügbarkeit von 125 Millionen potentiellen Videochat-Partnern. Jeder, der auch nur das leiseste Interesse an Videochat hat, wird bei Skype landen, da es der Quasi-Standard für Internet-Telephonie ist.
Damit ist also alles da, was für Videochat benötigt wird. Schon Apple FaceTime bot die Technolgie, die nötigsten Features und das Netzwerk. Skype hat jetzt auch noch eine breite Nutzerbasis hinzugefügt. Jetzt ist es an den Nutzern das Interesse zu entwickeln den Dienst anzunehmen und regelmäßig zu nutzen. Schließlich hat Videochat das Potential weit voneinander entfernte Menschen zumindest gefühlt einander wieder näher zu bringen.

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So werden Sie mit Ihrer iPhone-App reich

Der 14-jährige Robert Nay, der kürzlich aus dem Nichts heraus Schlagzeilen mit dem Gipfelsturm seines iPhone-Spiels Bubble Ball gemacht hat, ist in guter Gesellschaft ähnlicher Erfolgsbeispiele.
Seit Apple seinen App Store im Juli 2008 eröffnet hat, haben einzelne Entwickler in der Hoffnung durch die bezahlten Dowloads reich zu werden zehntausende Titel ersonnen.
Hier sind einige Beispiele, die mit besonderem Erfolg an diesem Goldrausch teilgenommen haben.

Ethan Nicholas hatte der Legende nach seinen einjährigen Sohn auf dem Schoß während er iShoot in seiner Freizeit programmierte. Der ehemalige Sun-Angestellte kündigte seinen Job bei dem Konzern als er 2008 innerhalb eines Monats 600.000 Dollar mit seinem Spiel verdient hatte.
Zunächst lief der Verkauf nur schleppend an. Der Wendepunkt zur Erfolgsgeschichte kam, als Nicholas eine kostenlose “lite version” herausgab. Von den 2,5 Millionen, die diese Version direkt nach Veröffentlichung herunterluden, entschieden sich immerhin 300.000 später die kostenpflichtige Vollversion für drei Dollar zu kaufen.
Nicholas vertreibt weiterhin erfolgreiche iOS-Spiele über seine Firma Naughty Bits.

Eines der bekanntesten Aushängeschilder der Welt des iPhone-App-Erfolges ist Steve Demeter. Er wurde bekannt, als er 2008 hinausposaunte, dass er innerhalb von zwei Monaten 250.000 Dollar mit seinem einfachen Spiel Trism gemacht hatte. Er sagt, dass der Kern des Erfolges einer iPhone-App darin liegt, dass ihr Mehrwert sofort klar erkennbar ist.
Die AppStore-Verkaufszahlen lassen vermuten, dass Trism eine Million Dollar eingespielt hat.

Nicht jeder Millionenerfolg im App Store ist ein Spiel. iSteam von Great Apps wurde inzwischen 3 Millionen mal zu einem Preis von 99 Cent heruntergeladen. Die App tut nicht mehr als bden iPhone-Bildschirm bei Berührung wie einen beschlagenen Spiegel nach einer heißen Dusche aussehen zu lassen.
Das verantwortliche Entwicklerteam hat aber noch mehr drauf. Great Apps vertreibt nun Technologie, die das Unternehmen TapForce getauft hat. Sie nimmt die Stärke der Berührung des Touch-Screens wahr, um entsprechend verschieden zu reagieren. CometBuster ist beispielsweise ein Anwendung von TapForce.

Marktkenner sagen voraus, dass der App Store dieses Jahr ein Volumen von 15 Milliarden Dollar erreichen wird. Da ist noch reichlich Spielraum für Ihre App. Also, wann legen Sie los?

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Mit AR.Drone macht Augmented Reality Spaß!

Wer zwischen 300 Euro übrig hat, die einfach weg müssen, weil sonst das Finanzamt sie holt oder sie sich eh nur wieder als Fett auf die Rippen setzen, der wird sich eine AR.Drone von Parrot holen wollen.
Das ist ein iPhone-gesteuerter Mini-Hubschrauber, der aus vier Propellern besteht, die von einem Stoßfänger aus Styropor umgeben sind. Bei der Verwendung stellt sich schnell heraus, dass letzteres enorm wichtig ist. Zustätzliches Gewicht wird lediglich von einer CPU und den Batterien in der Mitte des Aufbaus verursacht.
Die fast einen viertel Quadratmeter große Drone sieht so aus als könnte es kompliziert werden sie in die Luft zu bekommen. Aber sobald die Batterien geladen sind, muss man nur die kostenlose Steuerungs-App auf sein iPhone, iPad oder seinen iPod touch laden und sich in das WiFi-Netzwerk einwählen, das die Drone aufbaut.
Das Fluggerät ist mit zwei Kameras ausgestattet. Eine zeigt nach vorne in die Hauptflugrichtung und eine zum Boden. Das Frontkamera-Bild erscheint dann zusammen mit 5 Steuerungselementen auf dem iPhone.
Sobald der “launch”-Knopf abgefeuert wurde, starten die Propeller und die Drone schießt etwa 90 centimeter in die Höhe um dort schwebend auf weitere Eingaben zu warten.
Die Rotoren machen schon ein bisschen Lärm, aber ein Staubsauger ist schlimmer.
Das Steuern der Drone ist viel einfacher als erwartet. Dazu werden die Neigungssensoren des iPhones verwendet: Während man das “Motion Activation”-Element auf dem Display hält, neigt man das Steuerungsgerät einfach in die Richtung, in die die Drohne fliegen soll. Mit einer weiteren Bedienfläche kann die Höhe verändert und die Drohne rotiert werden.
Neben diesen Steuerungselementen gibt es noch einen Schalter, um zwischen den beiden Kameras hin und her zu schalten und einen “Notfallknopf”, der die Propeller sofort stoppt, worauf die Drohne wie ein nasser Sack zu Boden stürzt.
Die Steuerung ist erstaunlich direkt. Daher ist bei Flügen im Haus auch dringend zur Verwendung der Stoßfänger zu raten. Die Drohne hängt am Anfang schneller an der Wand, als man “Stopp” überhaupt nur denken kann. Ungeschützte Rotoren würden das sicher nicht überleben.
Parrot verkauft über den App Store auch ein Spiel, das zwei Drohnen in einen Luftkampf verwickelt. Die Schüsse werden auf dem iPhone-Display visualisiert und die Drohne, deren Schutzenergie durch die Schüsse zuerst zuneige geht, wird flugunfähig. Das muss der absolute Hammer sein!

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Evernote ist das ultimative Werkzeug zur schnellen Speicherung unsortierter Information

Evernote ist ein Dienst, der Notizen in der “Cloud” speichert. Der Begriff Notiz ist hier sehr weit gefasst. Dabei kann es sich um Fotos, Webseiten, Sprachaufzeichung oder grundsätzlich jedes beliebige Dokument handeln. Richtig angewendet ist Evernote ein mächtiges Werkzeug, um wichtige Informationen zu organisieren. Hier sind einige Ideen, wie das konkret funktionieren kann:

  • Wie gesagt lassen sich beliebige Dokumente speichern. Das heißt sie können in jedem erdenklichen Format vorliegen. Es spielt keine Rolle, ob es um Word, PowerPoint, Exel oder ein PDF geht. Solche Dokumente können auch über eine spezielle Email-Adresse direkt an Evernote geschickt werden.
  • Da der Service schon das Wort ‘note’ im Namen trägt, kann erwartet werden, dass das Aufzeichnen von kurzen Notizen besonders gut unterstützt wird. Und tatsächlich ist die zentrale, überall zugängliche Speicherung die einzig wahre Art mit Notizen umzugehen. Schließlich fallen sie immer und überall an und wollen auch genau so wieder abgefragt werden.
  • Auf dieselbe Art und Weise profitiert der Umgang mit Bildern von Evernote. Jedes Smartphone, auf dem Evernote läuft, hat auch eine Kamera. Damit muss also oft garkein Text mehr als Notiz eingegeben werden, da ein Foto des zu erinnernden Umstands viel schneller gemacht und gespeichert ist.
  • Eine ganz besonders praktische Anwendung von Foto-Notizen ist das Archivieren von Visitenkarten. Wer hat nach einer Konferenz oder einer Messe noch nicht unzählige Kärtchen in der Jacket-Tasche gefunden, während die des wirklich wichtigen Kontakts fehlte? Jetzt lassen sich die wichtigen Kontaktdaten im Handumdrehen archivieren und verschlagworten.
  • Vor Evernote waren Browserfenster mit Unmengen offener Tabs, die noch gelesen werden sollten, keine Seltenheit. Evernote räumt damit jetzt auf. Eine Webseite, die später noch interessant werden könnte, wird über Browser-Plugins, die für sämtliche gängigen Browser verfügbar sind, einfach an Evernote geschickt. Diese Vorgehensweise ist auch robuster, als die Seite nur den Bookmarks hinzuzufügen, da URLs sich ändern können.

Das waren jetzt nur fünf Beispiele für die multiplen Nutzungsmöglichkeiten von Evernote. Zusätzlich können auch Tweets und Sprachaufzeichnungen mühelos eingebunden werden. Es bleibt der organisatorischen Kreativität des Nutzers überlassen all diese Grundfunktionen mit weiteren Medien- und Dokumententypen frei zu kombinieren.

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Shopping-Apps für den Weihnachtseinkauf

Sofort-Menschen haben schon angefangen und viele werden es noch vor sich herschieben. Jedenfalls wird kaum einer dem vorweihnachtlichen Einkaufsstress komplett entgehen können. Und es ist ja auch etwas schönes Freunde, Bekannte und Familie beschenken zu dürfen. Um diese Aktivität noch einfacher zu machen, stellen wir einige hilfreiche Apps vor, sodass das Einkaufen dieses Jahr richtig locker und entspannt bleibt.

KaufDA

KaufDA ist eine iPhone-Applikation, die bei der Schnäppchenjagd in der Umgebung hilft. Die Datenbank führt über 100.000 Geschäfte und ermöglicht so, dass die beste Adresse in der Umgebung für das gesuchte Produkt immer bekannt ist. KaufDA kann die verschiedensten Einkaufsmöglichkeiten auf einer Karte anzeigen. Es ist egal, ob das Produkt in einem Lebensmitteldiscounter, einem Möbelhaus, einem Supermarkt oder einen Baumarkt zu finden ist. Dabei liefert die App nicht nur den Ort des Geschäfts, sondern auch Zusatzinformationen, wie weitere aktuelle Angebote oder die Öffnungszeiten. Für eine Applikation dieser Art gehört es natürlich auch dazu, dass das Geschäfts angezeigt wird, das das gesuchte Produkt zum günstigsten Preis führt. Und das alles ist sogar kostenlos zu haben!

Amazon

Der E-commerce-Platzhirsch Amazon hat natürlich auch eine iPhone-App zu bieten. Damit kann von Unterwegs im Zug oder im Laden der deutsche Online-Shop von Amazon durchsucht weren. Weiterhin besteht Zugriff auf die Vielzahl an Rezensionen, die über Amazon erhältlich sind. Der Kauf der Produkte erfolgt über den normalen Online-Account bei Amazon und als ein Sahnehäubchen erleichtert die App dann die Überwachung des Status der Bestellung, um sicher zu gehen, dass der ferne Onkel das Weihnachtsgeschenk auch wirklich rechtzeitig zu Heilig Abend geliefert bekommen hat.

Discounto

Discounto konzentriert sich mit seiner iPhone-Applikation auf die Angebote der vielen verschiedenen Discounter in Deutschland. Dabei zeigt die Software sämtliche aktuellen Sonderangebote von Ketten, wie Lidl, Aldi, Norma, Netto, Plus, Penny Markt, Marktkauf, Tchibo, Douglas, real, Rossmann, Schlecker und Müller.
Es gibt verschiedene Sortiermöglichkeiten, wie nach Geschäft oder nach Zeiträumen, in denen die Sonderangebote laufen werden. Dadurch weiß man auch immer welche Angebote in der aktuellen Woche gelten. Die Beschreibungen zu den Produkten sind sogar überraschend ausführlich.

Woabi

Woabi ist ein typischer Barcode-Scanner: Mit der Kamera des iPhone wird der EAN-, PZN- oder ISBN-Code des Produktes fotografiert. Daraufhin sucht die App nach einer Übereinstimmung mit einem Produkt in der eigenen Datenbank. Falls sie fündig wird, liefert die Software den günstigsten Preis für das Produkt in der direkten Umgebung. Der Laden, der diesen Preis anbietet, wird auf einer Karte angezeigt. Fehlt ein Produkt in der Datenbank von Woabi, kann der Nutzer es manuell nachtragen, um den Service für sich selbst und die Nutzer-Community zu verbessern. Die Informationen, die im Suchergebnis enthalten sind erstrecken sich über das Produkt selbst, Bewertungen und auch Testberichte. Außerdem besteht die Möglichkeit die eigenen Suchanfragen über E-Mail und Facebook zu versenden.

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