iPhone Apps

Adobe gewinnt Oberhand über Apple im Kampf um Flash auf iOS

Trotz Apples langer Zermürbungstaktik gegenüber Flash schafft Adobe es Flash- und Flex-Entwicklern das Untefangen für das mobile Betriebssystem iOS zu programmieren zu erleichtern. Das Unternehmen verkündete am Montag, dass die neusten Versionen von Flash Builder und Flex zusätzlich zu Android und dem BlackBerry Playbook die Entwicklung von Apps für das iPhone und das iPad unterstützen werden.
Flash Builder 4.5 und Flex 4.5 enthalten nun Werkzeuge, die speziell darauf ausgelegt sind auf Software zu produzieren, die auf Apples Plattform iOS läuft. Dieser Umstand basiert auf der Fähigkeit von Flash CS5 ein Flash-Projekt automatisch als eine iPhone-Applikation auszuspucken. Adobe unterstreicht besonders, dass Flex und Flash Builder dafür verwendet werden können, Apps für alle Vertriebsplattformen mobiler Applikationen, den Verkauf über den Android Market, die BlackBerry App World und den Apple App Store zu entwickeln, während nur ein und derselbe Werkzeugkasten und eine Programmiersprache angewandt werden müssen.
Diese Strategie wäre nicht aufgegangen, wenn Apple bei seinem Plan geblieben wäre, Code, der nicht explizit für iOS entwickelt wurde, aus seiner mobilen Plattform zu verbannen. Vor dem Start von iOS 4 hatte das Unternehmen den Rahmenvertrag für Entwickler abgeändert, um zu verbieten, dass irgendwelche APIs, die nicht in Objective-C, C or C++ geschrieben sind, außer die von Apple selbst, in Apps verwendet werden, die für den App Store bestimmt sind. Aufgrund scharfer Proteste gab Apple schließlich nach und lockerte die Bestimmungen, um praktisch alle Werkzeuge zu erlauben, die Code generierten, der auf dem Betriebssystem ausführbar ist.
“Insbesondere lockern wir alle Beschränkungen bezüglich der Entwicklung von Werkzeugen, die dazu verwendet werden iOS-Apps zu erstellen, solange die resultierenden Apps keinen Code zusätzlich herunterladen.”, sagte Apple in einer Presseerklärung letzten September.
Obwohl Apple strikt geblieben ist und Flash nicht auf iOS-Geräten sehen will, angeblich wegen Leistungsproblemen und verkürzter Akkulaufzeit, hat Adobe nicht aufgegeben und weiterhin Wege gesucht, um seinen Produkten zu ermöglichen die Nutzer von iOS zu erreichen. Vornehmlich zu diesem Zwecke arbeitet das Unternehmen an einem Werkzeug zur Übersetzung von Flash nach HTML5, das sich “Wallaby” nennt. Außerdem hat Adobe kürzlich Updates seines Flash Media Server angekündigt, die der Technologie erlauben sollen iOS-kompatible Live-Streams auszugeben.

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WWDC: Kommt das automatische Update von Apps?

Dieses Wochenende war wieder fröhliches brauen von Apple-Gerüchten angesagt. Das ist ja immer so am Wochenende for der Worldwide Developers Conference und wird auch von den farbenfrohen Produkt-Logos befeuert, die jetzt schon auf Werbetafeln am Veranstaltungsort in San Francisco prangen.
Aber das ist nicht der einzige Ort, an dem man Hinweise auf Apples bevorstehende Produktneuheiten finden kann: Wie wär’s direkt mit iTunes?
Erst am Freitag hat Apple innerhalb von iTunes ein kleines Detail durchblicken lassen, das auf automatische Updates von Apps und damit auf die Enthüllung dieses Features schon heute auf der WWDC hinweist.
Die Quelle dieser Information ist die kleine Beschreibung, die man auf der App-Update-Seite von iTunes findet. Jahrelang hat der Text den Prozess über den man seine Apps updaten kann so beschrieben, dass man auf den “Update”-Button einer App klicken soll, um nur die neuste Versionen einer spezifischen App herunterzuladen oder dass man auf “Alle aktualisieren” klicken kann, um eben alle auf den neusten Stand zu bringen. Sobald man sein iPhone oder sein iPad mit dem Computer verbindet und die Synchronisation einleitet, werden die Updates, die auf das System heruntergeladen wurden, auf das Smartphone oder das Tablet übertragen.
Eine neue Zeile, die zwischenzeitlich an diese Beschreibung angehängt worden war, wurde inzwischen wieder entfernt. Sie besagte sinngemäß, dass zusätzlich die Möglichkeit bestünde, die Updates ohne Synchronisation auf das Gerät zu laden, falls man “Automatic Download” angeschaltet hätte.
Was soll wohl Automatic Download sein? Falls dieses Feature wirklich käme, wäre das eine ausgesprochene Weiterentwicklung für die Nutzer von iPads und iPhones, weil bezüglich der Fähigkeiten Apps auf dem neusten Stand zu halten mit Googles Android-Betriebssystem gleichgezogen werden würde.
Im Moment ist der Prozess des drahtlosen Updates von Apps nur komplett manuell zu bedienen: Man muss von Zeit zu Zeit selbst auf die Idee kommen nach Updates zu schauen, man muss den App Store starten, um dann entweder spezifische Updates auszuwählen oder eben alle auf einmal herunterzuladen.
Wir dürfen gespannt sein, ob und in welcher Form dieses Feature schon heute angekündigt werden wird. So wären weitgehende Einstellungsmöglichkeiten zur Art und Weise der Updates sehr wichtig, damit durch unkontrollierte Updates im Hintergrund keine ungewollten Kosten für den Datentransfer oder arg verkürzte Batterie-Laufzeiten entstehen.

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Wie man die Anordnung der Apps beim Wiederherstellen eines iOS-Geräts rettet

Falls man jemals ein iOS-Gerät mit iTunes wiederherstellen musste – zum Beispiel, wenn man sich die neuste iPhone-Version gekauft hat – ist es gut möglich, dass man über einen der frustrierendsten Bugs im Zusammenspiel von iTunes und iOS 4 gestolpert ist: Der Großteil der akkurat vorgenommenen Organisation des Home-Screens ist dahin. Die meisten der Apps von Drittanbietern sind nicht mehr in den Ordnern und auf den Screens, wo sie einmal planvoll abgelegt wurden.
Doch es gibt Abhilfe! Hier ist eine Anleitung, wie die ursprüngliche Anordnung Schritt-für-Schritt wiederhergestellt werden kann:

  1. Das iPhone, iPad oder der iPod touch müssen wiederhergestellt werden, indem sie an den Computer angeschlossen werden und das Gerät in der Sektion ‘Geräte’ in iTunes ausgewählt wird und in der Übersicht ‘Wiederherstellen’ angeklickt wird. (Falls es sich um ein nagelneues iOS-Gerät handelt, das basierend auf dem letzten Backup eingerichtet werden soll, kann dieser Schritt übersprungen werden.)
  2. Auf die Aufforderung des Dialogs zur Wiederherstellung vom Backup hin wird das letzte Backup gewählt und “Wiederherstellen” angeklickt (Außer bei einem nagelneuen Gerät kann das bis zu 15 Minuten dauern).
  3. Nun muss die Beendigung des Wiederherstellungsprozess abgewartet werden. Daraufhin beginnt der normale Vorgang der Synchronisation. (Wenn man während der Synchronisation auf die Apps-Ansicht in iTunes klickt, sieht man womöglich sämtliche ausgewählten Apps über viele verschiedene Screens verteilt und nicht mehr in der vorherigen Ordnung.)
  4. Sobald iTunes die Synchronisation der Apps beendet hat, kann man entweder den Stop-Button (das kleine ‘X’) in iTunes klicken oder man lässt iTunes mit der Musik, den Filmen, TV Shows und so weiter fortfahren. Die Hauptsache ist, dass die Apps alle synchronisiert sind.
  5. Nun folgt ein Rechtsklick (oder ‘Control’-Klick) auf das Gerät im iTunes-Sidebar und die Auswahl ‘Wiederherstellen vom Backup’ aus dem erscheinenden Menü.
  6. Im folgenden Dialog, muss dasselbe Backup gewählt werden, das in Schritt 2 gewählt wurde. Dann wird auf ‘Wiederherstellen’ geklickt.
  7. Erneut darf auf die Beendigung der Synchronisation gewartet werden.

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Dieser Ablauf ist mehrfach getestet. Es ist wichtig sicherzustellen, dass über iTunes regelmäßig ein Backup des iOS-Geräts erfolgt. Natürlich ist es unangenehm zweimal hinereinander wiederherzustellen, aber bis Apple diesen Bug behoben hat, ist es viel weniger Arbeit, als alle Apps einzeln zu ordnen. Besonders, wenn man sehr viele installiert hat.

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Praktische Reise-Apps

Reise-Apps haben das Potential jeden Urlaub zu erleichtern und auf Möglichkeiten zum Sparen bezüglich der Buchung des Flugs, des Hotels oder des Reservierens eines Tisches hinzuweisen. Allerdings gibt es tausende von Kandidaten, sodass es schwer ist die essentiellen Downloads vom Ramsch zu unterscheidne. Wir haben uns die Mühe gemacht und Teile des riesigen Marktes durchforstet, um einen Einstieg in die Welt der Reise-Apps zu ermöglichen.

Flugreisen

Die Reise planen
Die Zeit, wo man durch Berge von Ausdrucken gewühlt hat, um Bestätigungs-Codes und den Standort des Terminals zu finden, sind vorbei. Die Reise-App von TripIt sammelt sämtliche Flugnummern, Gates und sogar Meilen-Programmnummern von den Email-Bestätigungen, die man weitergeleitet hat. Daraus stellt es einen Reiseplan zusammen, der von überall her eingesehen werden kann. Die App gibt es komplett kostenlos für Android, BlackBerry und iOS-Geräte.

Zeit totschlagen
Die App von GateGuru enthält Verzeichnisse für 98 US-Flughäfen und 25 internationale Drehscheiben des Flugverkehrs. Darin sind Informationen zu den Standorten von Geldautomaten, gutem Kaffee oder dem nächsten Massage-Studio gesammelt. Zu manchen Anlaufpunkten gibt es sogar Rezensionen, Bewertungen und Fotos von Nutzern. Auch diese App ist kostenlos und für Apple-Geräte erhältlich.

Von der Flugangst ablenken
Flight Control HD für das iPad gibt Flugpassagieren während eines Langstreckenflugs etwas zu tun: Es ist ein Strategiespiel um die Aufgaben eines Fluglotsen. Man steuert die Strecken der Flugzeuge, indem man sie auf dem Touch-Screen an die gewünschte Stelle zieht. Abgespeckte Versionen gibt es auch für das iPhone, Android und BlackBerry.

Zimmer

Vergleichen
TripAdvisor hat tausende Rezensionen von Hotels, Restaurants und Attraktionen, die Nutzer auf der ganzen Welt erstellt haben. Die App erleichtert es etwas sich in diesem Dschungel zurecht zu finden, indem man nach Preis oder unmittelbarer Umgebung filtern kann. Die App gibt es kostenlos für Android, iPhone und iPad.

Die Lage checken
Jeder hat schon Google Earth ausprobiert und über die Satelliten-Bilder das eigene Elternhaus ausgekundschaftet oder beim Nachbarn in den Garten geschaut. Die App lässt sich auch dazu nutzen, um das potentielle Feriendomizil näher unter die Lupe zu nehmen. So lässt sich zum Beispiel die Frage beantworten, ob das Hotel wirklich so nah am Meer ist wie behauptet. Auch diese App ist kostenlos für Android und iOS erhältlich.

Das war ein erster Einblick in die Welt der Reise-Apps. Nützliche Apps gibt es auch zu Kreuzfahrten, Familienreisen und zur Hilfe bei der Kommunikation mit den Einheimischen vor Ort.

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Den Sonos Controller gibt es nun auch für Android

Eine weitere ehemals exklusiv für das iPhone verfügbare App hat sich nun der Android-Familie angeschlossen. Sonos, der Marktführer für kabellose Musik-Systeme, die über mehrere Zimmer hinweg kommunizieren, hat am Dienstag angekündigt, dass der Sonos Controller nun zum Download über den Android Market als kostenlos App zur Verfügung steht. Der Sonos Controller verwandelt die meisten Android-Smartphones in eine Fernbedienung für das preisgekrönte Sonos Multi-Room Music System.
Mit einer Sonos S5 in jedem Zimmer und einem Android-Smartphone in der Hand können Musikfans jetzt ein unerreichtes Musikerlebnis zuhause kabellos steuern. Zum Beispiel kann dasselbe Lied in jedem Raum gleichzeitig und perfekt synchronisiert abgespielt werden oder in den verschiedenen Räumen wird, möglichst bei geschlossenen Türen, überall unterschiedliche Musik gespielt.
Die App ist darauf ausgelegt mit allen Smartphones zu funktionieren, die Android 2.1 oder neuere Versionen installiert haben. Das Geräte sollte ausßerdem mit einem Bildschirm ausgestattet sein, der mindestens eine Auflösung von 320 x 480 Pixeln hat. Android-Tablets werden im Moment nicht offiziell unterstützt.
Im Vergleich zur iOS-Version ist die App für Android praktisch identisch. Nur die Suche per Spracheingabe wurde als eine willkommene Dreingabe hinzugefügt.
Ohne Zweifel werden sich Sonos-Besitzer mit Android-Geräten über die zusätzliche Steuerungsmöglichkeit neben iOS-, Mac- und Windows-Software, die vorher schon verfügbar waren, freuen. Apple-Fans, die Sonos verwenden, haben aber auch etwas zum Feiern:
Sonos kann einen Stream direkt von iTunes, das auf einem Mac oder PC läuft, empfangen. Allerdings konnte es bisher noch keine Musik direkt von einem iOS-Gerät, das man gerade in der Hand hält, streamen. Diesen Vorteil hatte bisher allein Apples AirPlay.
Auch wenn Sonos zu diesem Zweck keine neue Hardware enthüllt, die dieselbe Funktionalität wie AirPlay bietet, dann wird in Zukunft zumindest die nächstbeste Lösung geboten.
Nun kann ein Apple AirPort Express in ein Sondos-Produkt gesteckt werden. Das eröffnet die Möglichkeit einfach zwischen den beiden beiden Streams, direkt vom iOS-Gerät oder nicht, hin und her zu schalten.

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