iPhone Apps

Von Apple frustrierte Developer weichen auf Web-Apps aus

Amazon und Vudu haben neue Web-Apps gestartet, die neue Applikationen auf das iPad bringen, ohne dass man eine App herunterladen und installlieren muss. Der Amazon Cloud Reader erlaubt das Lesen von Kindle eBooks über einen Webbrowser auf dem PC oder einem iPad. Mit der Vudu WebApp kann man Videos von dem kostenpflichtigen Dienst Vudu streamen.
Diese beiden Services haben gemeinsam, dass man sie nicht nur benutzen kann ohne eine App zu installieren, sondern die dahinterstehenden Unternehmen können neue Funktionen und andere Updates herausgeben ohne sich eine Erlaubnis von Apple holen zu müssen. Und außerdem können sie über die Dienste Inhalte verkaufen ohne die üblichen 30 Prozent des Umsatzes an Apple abzugeben.

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Die Nutzung privater Smartphones bei der Arbeit wirft neue Fragen auf

Mobile Spiele werden unter den Nutzern von Smartphones immer beliebter. Besonders auf iPhones werden Spiele doppelt so lange pro Tag gespielt wie auf anderen Smartphones. Das berichtet das Markforschungsunternehmen Nielsen.
Das wird Unternehmen, die ihren Mitarbeitern nur unwillig erlauben ihre iPhones oder Android-Geräte bei der Arbeit zu verwenden, nicht sonderlich erfreuen.
Spiele sind mit 64% die beliebteste Kategorie mobiler Applikationen, gefolgt von Wetter-Anwendungen (60%), Social Networking (56%) und Navigationsanwendungen (51%). Spiele waren schon bei Nielsens letzter Untersuchung im September 2010 die Nummer 1 gewesen, aber bei einem geringeren Prozenzsatz von 61%.
Nielsen fand außerdem heraus, dass iPhone-Nutzer fast doppelt so viel Zeit mit Spielen verbringen wie der durchschnittliche Smartphone-Spieler, nämlich insgesamt 14,7 Stunden pro Monat.
Smartphone-Spieler verbringen jetzt drei Stunden mehr pro Monat mit Spielen als vor einem Jahr. 93% der Spieler wären bereit für ein mobiles Spiel auf ihrem Smartphone zu zahlen. Die wachsende Popularität mobiler Spiele ist keine Überraschung und erinnert an den Erfolg der ersten Spiele auf Desktop-Computern. Damals wie heute reagierten Unternehmen mit Änderungen ihrer Richtlinien bezüglich des Spielens während der Arbeitszeit.
Seitdem Mitarbeiter private Smartphones mit zur Arbeit bringen, die bessere Spiele installiert haben, schärfere Displays bieten und schnelleren Netzwerkanschluss ermöglichen, fangen Unternehmen an die Nutzung von Smartphones bei der Arbeit zu regulieren.
Allerdings ist der freie Zugang zu App-Stores, der den Download beliebiger, potentiell für die Unternehmensdaten gefährlicher Anwendungen ermöglich, ein noch größeres Problem.
Einige Softwareschmieden und Hersteller von Smartphones und Tablet-Computern fangen damit an den Unternehmen zu helfen die Kontrolle über die App-Downloads zurückzuerlangen. Research in Motion, zum Beispiel, das Unternehmen hinter BlackBerry-Geräten bietet auf seinen Playbook-Tablets eine Software namens Balance an, die private Applikationen, wie zum Beispiel Spiele, von Unternehmensanwendungen trennt.
Unternehmen können also auch in einer Welt, in der die Mitarbeiter ihre privaten Smartphones zum Spielen und bei der Arbeit auf eine Art und Weise verwenden, die die Geschäftstätigkeit nicht negativ beeinflusst, effektiv funktionieren.

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Adobe gewinnt Oberhand über Apple im Kampf um Flash auf iOS

Trotz Apples langer Zermürbungstaktik gegenüber Flash schafft Adobe es Flash- und Flex-Entwicklern das Untefangen für das mobile Betriebssystem iOS zu programmieren zu erleichtern. Das Unternehmen verkündete am Montag, dass die neusten Versionen von Flash Builder und Flex zusätzlich zu Android und dem BlackBerry Playbook die Entwicklung von Apps für das iPhone und das iPad unterstützen werden.
Flash Builder 4.5 und Flex 4.5 enthalten nun Werkzeuge, die speziell darauf ausgelegt sind auf Software zu produzieren, die auf Apples Plattform iOS läuft. Dieser Umstand basiert auf der Fähigkeit von Flash CS5 ein Flash-Projekt automatisch als eine iPhone-Applikation auszuspucken. Adobe unterstreicht besonders, dass Flex und Flash Builder dafür verwendet werden können, Apps für alle Vertriebsplattformen mobiler Applikationen, den Verkauf über den Android Market, die BlackBerry App World und den Apple App Store zu entwickeln, während nur ein und derselbe Werkzeugkasten und eine Programmiersprache angewandt werden müssen.
Diese Strategie wäre nicht aufgegangen, wenn Apple bei seinem Plan geblieben wäre, Code, der nicht explizit für iOS entwickelt wurde, aus seiner mobilen Plattform zu verbannen. Vor dem Start von iOS 4 hatte das Unternehmen den Rahmenvertrag für Entwickler abgeändert, um zu verbieten, dass irgendwelche APIs, die nicht in Objective-C, C or C++ geschrieben sind, außer die von Apple selbst, in Apps verwendet werden, die für den App Store bestimmt sind. Aufgrund scharfer Proteste gab Apple schließlich nach und lockerte die Bestimmungen, um praktisch alle Werkzeuge zu erlauben, die Code generierten, der auf dem Betriebssystem ausführbar ist.
“Insbesondere lockern wir alle Beschränkungen bezüglich der Entwicklung von Werkzeugen, die dazu verwendet werden iOS-Apps zu erstellen, solange die resultierenden Apps keinen Code zusätzlich herunterladen.”, sagte Apple in einer Presseerklärung letzten September.
Obwohl Apple strikt geblieben ist und Flash nicht auf iOS-Geräten sehen will, angeblich wegen Leistungsproblemen und verkürzter Akkulaufzeit, hat Adobe nicht aufgegeben und weiterhin Wege gesucht, um seinen Produkten zu ermöglichen die Nutzer von iOS zu erreichen. Vornehmlich zu diesem Zwecke arbeitet das Unternehmen an einem Werkzeug zur Übersetzung von Flash nach HTML5, das sich “Wallaby” nennt. Außerdem hat Adobe kürzlich Updates seines Flash Media Server angekündigt, die der Technologie erlauben sollen iOS-kompatible Live-Streams auszugeben.

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WWDC: Kommt das automatische Update von Apps?

Dieses Wochenende war wieder fröhliches brauen von Apple-Gerüchten angesagt. Das ist ja immer so am Wochenende for der Worldwide Developers Conference und wird auch von den farbenfrohen Produkt-Logos befeuert, die jetzt schon auf Werbetafeln am Veranstaltungsort in San Francisco prangen.
Aber das ist nicht der einzige Ort, an dem man Hinweise auf Apples bevorstehende Produktneuheiten finden kann: Wie wär’s direkt mit iTunes?
Erst am Freitag hat Apple innerhalb von iTunes ein kleines Detail durchblicken lassen, das auf automatische Updates von Apps und damit auf die Enthüllung dieses Features schon heute auf der WWDC hinweist.
Die Quelle dieser Information ist die kleine Beschreibung, die man auf der App-Update-Seite von iTunes findet. Jahrelang hat der Text den Prozess über den man seine Apps updaten kann so beschrieben, dass man auf den “Update”-Button einer App klicken soll, um nur die neuste Versionen einer spezifischen App herunterzuladen oder dass man auf “Alle aktualisieren” klicken kann, um eben alle auf den neusten Stand zu bringen. Sobald man sein iPhone oder sein iPad mit dem Computer verbindet und die Synchronisation einleitet, werden die Updates, die auf das System heruntergeladen wurden, auf das Smartphone oder das Tablet übertragen.
Eine neue Zeile, die zwischenzeitlich an diese Beschreibung angehängt worden war, wurde inzwischen wieder entfernt. Sie besagte sinngemäß, dass zusätzlich die Möglichkeit bestünde, die Updates ohne Synchronisation auf das Gerät zu laden, falls man “Automatic Download” angeschaltet hätte.
Was soll wohl Automatic Download sein? Falls dieses Feature wirklich käme, wäre das eine ausgesprochene Weiterentwicklung für die Nutzer von iPads und iPhones, weil bezüglich der Fähigkeiten Apps auf dem neusten Stand zu halten mit Googles Android-Betriebssystem gleichgezogen werden würde.
Im Moment ist der Prozess des drahtlosen Updates von Apps nur komplett manuell zu bedienen: Man muss von Zeit zu Zeit selbst auf die Idee kommen nach Updates zu schauen, man muss den App Store starten, um dann entweder spezifische Updates auszuwählen oder eben alle auf einmal herunterzuladen.
Wir dürfen gespannt sein, ob und in welcher Form dieses Feature schon heute angekündigt werden wird. So wären weitgehende Einstellungsmöglichkeiten zur Art und Weise der Updates sehr wichtig, damit durch unkontrollierte Updates im Hintergrund keine ungewollten Kosten für den Datentransfer oder arg verkürzte Batterie-Laufzeiten entstehen.

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Wie man die Anordnung der Apps beim Wiederherstellen eines iOS-Geräts rettet

Falls man jemals ein iOS-Gerät mit iTunes wiederherstellen musste – zum Beispiel, wenn man sich die neuste iPhone-Version gekauft hat – ist es gut möglich, dass man über einen der frustrierendsten Bugs im Zusammenspiel von iTunes und iOS 4 gestolpert ist: Der Großteil der akkurat vorgenommenen Organisation des Home-Screens ist dahin. Die meisten der Apps von Drittanbietern sind nicht mehr in den Ordnern und auf den Screens, wo sie einmal planvoll abgelegt wurden.
Doch es gibt Abhilfe! Hier ist eine Anleitung, wie die ursprüngliche Anordnung Schritt-für-Schritt wiederhergestellt werden kann:

  1. Das iPhone, iPad oder der iPod touch müssen wiederhergestellt werden, indem sie an den Computer angeschlossen werden und das Gerät in der Sektion ‘Geräte’ in iTunes ausgewählt wird und in der Übersicht ‘Wiederherstellen’ angeklickt wird. (Falls es sich um ein nagelneues iOS-Gerät handelt, das basierend auf dem letzten Backup eingerichtet werden soll, kann dieser Schritt übersprungen werden.)
  2. Auf die Aufforderung des Dialogs zur Wiederherstellung vom Backup hin wird das letzte Backup gewählt und “Wiederherstellen” angeklickt (Außer bei einem nagelneuen Gerät kann das bis zu 15 Minuten dauern).
  3. Nun muss die Beendigung des Wiederherstellungsprozess abgewartet werden. Daraufhin beginnt der normale Vorgang der Synchronisation. (Wenn man während der Synchronisation auf die Apps-Ansicht in iTunes klickt, sieht man womöglich sämtliche ausgewählten Apps über viele verschiedene Screens verteilt und nicht mehr in der vorherigen Ordnung.)
  4. Sobald iTunes die Synchronisation der Apps beendet hat, kann man entweder den Stop-Button (das kleine ‘X’) in iTunes klicken oder man lässt iTunes mit der Musik, den Filmen, TV Shows und so weiter fortfahren. Die Hauptsache ist, dass die Apps alle synchronisiert sind.
  5. Nun folgt ein Rechtsklick (oder ‘Control’-Klick) auf das Gerät im iTunes-Sidebar und die Auswahl ‘Wiederherstellen vom Backup’ aus dem erscheinenden Menü.
  6. Im folgenden Dialog, muss dasselbe Backup gewählt werden, das in Schritt 2 gewählt wurde. Dann wird auf ‘Wiederherstellen’ geklickt.
  7. Erneut darf auf die Beendigung der Synchronisation gewartet werden.

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Dieser Ablauf ist mehrfach getestet. Es ist wichtig sicherzustellen, dass über iTunes regelmäßig ein Backup des iOS-Geräts erfolgt. Natürlich ist es unangenehm zweimal hinereinander wiederherzustellen, aber bis Apple diesen Bug behoben hat, ist es viel weniger Arbeit, als alle Apps einzeln zu ordnen. Besonders, wenn man sehr viele installiert hat.

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