iPhone Apps

Jailbreak für iOS 5 erschienen

Der Jailbreak für iOS 5 auf Eurem iPhone 4, iPhone 3GS oder iPad ist bereit zum Laden. Die Bleeding-Edge-Crew hat alle Bugs behoben, damit Ihr Euch von Apples totalitärem goldenen Käfig befreien könnt.
Wir teilen hier einige Fakten zum Thema des Jailbreak mit Euch, damit Ihr keinen Zombie aus Eurem iOS-Gerät macht:
Seit Euch über den Unterschied zwischen einem “Jailbreak” und einem “Unlock” bewusst. Ein Jailbreak ermöglicht es Apps aus anderen Quellen, als dem App Store zu installieren. Ein Unlock erlaubt die Verwendung eines anderen Mobilfunkanbieters, als dem, der Euch das Gerät verkauft hat. Letzteres erfordert meistens allerdings einen vorherigen Jailbreak. Der Vorwand Jailbreaking würde zur Software-Piraterie ermutigen, greift nicht – egal was Apples PR-Maschinerie versucht zu vermitteln.
Weiterhin ist es wichtig den Unterschied zwischen einem “tethered” Jailbreak und einem “untethered” Jailbreak zu kennen. Falls die Rede von einem tethered Jailbreak ist, heißt das, dass der Jailbreak rückgängig gemacht wird, sobald das Gerät einem System-Neustart unterzogen wird. Man muss das iPhone oder iPad also an einen PC oder einen Mac anschließen, um es ordnungsgemäß booten zu können. Ein untethered Jailbreak ist der Königsweg, da man sich dabei mit obigen Einschränkungen nicht herumschlagen muss. Der Jailbreak, der zur Zeit für iOS 5 zur Verfügung steht, ist tethered.
Wer sich an dem Abenteuer versuchen will, benötigt ein Jailbreaking-Tool, um seine Version von iOS zu verändern. Das könnte zum Beispiel Redsn0w sein. Einige Windows-Nutzer haben auch von guten Erfahrungen mit Sn0wbreeze berichtet. Außerdem braucht man iTunes in Version 10.5, sowie den lokal auf dem iTunes-Rechner verfügbaren Download von iOS 5 (eine ungefähr 500 MB große IPSW-Datei).
Es folgen noch ein paar gute Ratschläge, die Euch vor dem größten Übel bewahren sollen:

  • Bevor Ihr irgendetwas anderes tut, macht ein Back-Up von Eurem mobilen Betriebssystem.
  • Stellt sicher, dass iTunes so eingestellt ist, dass es sich nicht selbst updatet. Schließlich könnte Apple jederzeit eine Version herausbringen, die Jailbreaks unterbindet.
  • Steckt Euer iOS-Gerät direkt am USB-Anschluss des iTunes-Rechners ein. Benutzt also keinen USB-Hub!
  • Seit geduldig. Einige der Schritte eines Jailbreaks brauchen länger, als man glauben mag. Selbst wenn es so aussieht, als ob der Prozess hängengeblieben wäre, ist dem wahrscheinlich nicht so. Bringt reichlich Zeit mit, um alle Schritte komplett durchzuführen.

Und jetzt? Sobald der Jailbreak vollständig ist, sollte eine App mit dem Namen “Cydia” auftauchen. Öffnet sie und die weite Welt freier iOS-Apps gehört Euch.

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Jetpack Joyride: Die neue Droge aus dem Hause Halfbrick

Jetpack Joyride, das neue endlose Spiel von Halfbrick, ist das neuste in einer langen Reihe von günstigen iPhone-Spielen, die manchen erfolgreich von Konsolen- und Computer-Spielen fernhalten. Die Entwickler des App-Store-Hits “Fruit Ninja” haben eine ansprechende Welt in ein paar Megabytes gepackt.
Jetpack Joyride besteht aus dem folgenden Szenario: Der harte Kerl Barry Steakfries bricht durch eine Wand, schnallt sich ein experimentelles Jetpack um und fliegt durch ein Labor, das sich nach rechts auf immer verrücktere Art und Weise ausbreitet. Barry fliegt unausweichlich gegen ein Hindernis, stirbt und das Spiel beginnt von Neuem. Wie die besten endlosen Spiele auf dem iPhone – Canabalt, Bumpy Road, Hook Worlds, Doodle Jump, Mechanic Panic und Solipskier – ist es darauf ausgelegt mal eben zwischendurch zwischen zwei Aufgaben gespielt zu werden.
Barry versucht also den “Zappern”, die über den Bildschirm schweben, genauso auszuweichen wie den Lasern und Raketen. Der Spieler schickt ihn mit einer kurzen Berührung nach oben. Je weiter er kommt, desto schneller fliegt er und schließlich wird er einfach zu schnell, als dass man ihn noch retten kann. Eine leicht suboptimale Berührung und Barry ist Geschichte. Es geht also darum langsam genug zu bleiben, dass man schnell genug reagieren kann und schnell genug zu werden, dass die eigenen Reflexe herausgefordert werden.
Aber ein einfaches Ausweichspiel wäre nicht genug. Man kann riesige Gefährte bewegen, unter anderem ein Motorrad oder einen Teleporter, die einzigartige Eigenschaften haben. Zwischen den Zappern sammelt man Münzen, die man später dazu verwenden kann neue Klamotten, Jetpacks oder Upgrages für Barry zu kaufen.
Wie Fruit Ninja von Halfbrick, dieses bekloppte Spiel über das Zerstückeln von Früchten, ist dieshier gute Unterhaltung. Während die Minuten und Stunden des Spielens verstreichen, gaukelt Jetpack Joyride dem Spieler vor, viel größer zu sein, als es wirklich ist. Die Frage, wie unterhalte ich diejenigen, die eigentlich keine Zeit für Ablenkung haben, wurde hier exzellent beantwortet.

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Photovine veröffentlicht App zum Foto-Austausch

Anfang des Sommers erschien eine von Google finanzierte Webseite zum Austausch von Fotos namens Photovine online auf, aber nähere Details waren kaum zu erfahren. Ein Foto pflanzen und ihm beim Wachsen zusehen? Worum soll es dabei gehn?
Jetzt haben wir ein paar Antworten, da die Photovine-App heute im App Store erschienen ist. Die erlaubt einem quasi Konversationen mit einem Foto zu starten oder zu einer laufenden beizutragen. Man postet, zum Beispiel, ein Foto von dem, was man gerade isst, schreibt als Bildunterschrift “Frühstück für Gewinner” und wartet darauf, dass andere Nutzer Fotos ihrer eigenen bemerkenswerten Mahlzeiten hinzufügen.
Photovine wurde von Slide entwickelt, das 2010 von Google gekauft worden ist. Das Unternehmen beschreibt einen “vine” als “einen Satz von Fotos, der durch eine einzige Bildunterschrift miteinander verbunden ist und Sie, Ihre Freunde und Menschen von überall aus der ganzen Welt dazu beitragen.”
Die kostenlose App erfragt zur Anmeldung die Email-Adresse, einen Nutzernamen und ein Passwort. Außerdem gibt es die Möglichkeit den eigenen Aufenthaltsort und die eigene Telefonnummer für SMS-Einladungen mitzuteilen. Sobald man angemeldet ist, klickt man auf den “Vines”-Link am Fuß des Bildschirms und erkundet die hochgeladenen Fotos. Man kann neue, populäre oder Lieblings-Vines durchstöbern oder die Aktivität auf den eigenen Vines oder denen der Freunde über eine Art Newsfeed verfolgen.
Man kann die Fotos in einem einzelnen Vine durchblättern oder in eine gekachelte Ansicht springen. Eine Suchmaske hilft bei der Suche nach Vines zu einem bestimmten Thema. Wenn man es nicht findet, startet man es halt selbst.
Um mit Bekannten zu interagieren, lassen sich die Freunde auf Facebook, Twitter oder im Telefonbuch von der App durchchecken. Oder man lädt spezifische Leute per Email oder SMS ein. Im Moment wird man kaum jemanden auf Photovine kennen. Die Anonymität kann aber auch ganz angenehm sein. Nicht, dass man unbedingt etwas Skandalöses gepostet hätte, aber Bilder betrunkener Freunde und ihrer Babies (nicht notwendigerweise in einem Bild) kann man zu Genüge auf Facebook sehen. Die Fotos, die auf Photovine gepostet werden sind schon jetzt recht interessant. Und da es sich um ein Google-Unternehmen handelt, wird man nicht lange auf die Integration mit Google+, Gmail oder Google Search und die Schwärme von Bekannten, die diese Dienste anziehen, warten müssen.

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Von Apple frustrierte Developer weichen auf Web-Apps aus

Amazon und Vudu haben neue Web-Apps gestartet, die neue Applikationen auf das iPad bringen, ohne dass man eine App herunterladen und installlieren muss. Der Amazon Cloud Reader erlaubt das Lesen von Kindle eBooks über einen Webbrowser auf dem PC oder einem iPad. Mit der Vudu WebApp kann man Videos von dem kostenpflichtigen Dienst Vudu streamen.
Diese beiden Services haben gemeinsam, dass man sie nicht nur benutzen kann ohne eine App zu installieren, sondern die dahinterstehenden Unternehmen können neue Funktionen und andere Updates herausgeben ohne sich eine Erlaubnis von Apple holen zu müssen. Und außerdem können sie über die Dienste Inhalte verkaufen ohne die üblichen 30 Prozent des Umsatzes an Apple abzugeben.

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Die Nutzung privater Smartphones bei der Arbeit wirft neue Fragen auf

Mobile Spiele werden unter den Nutzern von Smartphones immer beliebter. Besonders auf iPhones werden Spiele doppelt so lange pro Tag gespielt wie auf anderen Smartphones. Das berichtet das Markforschungsunternehmen Nielsen.
Das wird Unternehmen, die ihren Mitarbeitern nur unwillig erlauben ihre iPhones oder Android-Geräte bei der Arbeit zu verwenden, nicht sonderlich erfreuen.
Spiele sind mit 64% die beliebteste Kategorie mobiler Applikationen, gefolgt von Wetter-Anwendungen (60%), Social Networking (56%) und Navigationsanwendungen (51%). Spiele waren schon bei Nielsens letzter Untersuchung im September 2010 die Nummer 1 gewesen, aber bei einem geringeren Prozenzsatz von 61%.
Nielsen fand außerdem heraus, dass iPhone-Nutzer fast doppelt so viel Zeit mit Spielen verbringen wie der durchschnittliche Smartphone-Spieler, nämlich insgesamt 14,7 Stunden pro Monat.
Smartphone-Spieler verbringen jetzt drei Stunden mehr pro Monat mit Spielen als vor einem Jahr. 93% der Spieler wären bereit für ein mobiles Spiel auf ihrem Smartphone zu zahlen. Die wachsende Popularität mobiler Spiele ist keine Überraschung und erinnert an den Erfolg der ersten Spiele auf Desktop-Computern. Damals wie heute reagierten Unternehmen mit Änderungen ihrer Richtlinien bezüglich des Spielens während der Arbeitszeit.
Seitdem Mitarbeiter private Smartphones mit zur Arbeit bringen, die bessere Spiele installiert haben, schärfere Displays bieten und schnelleren Netzwerkanschluss ermöglichen, fangen Unternehmen an die Nutzung von Smartphones bei der Arbeit zu regulieren.
Allerdings ist der freie Zugang zu App-Stores, der den Download beliebiger, potentiell für die Unternehmensdaten gefährlicher Anwendungen ermöglich, ein noch größeres Problem.
Einige Softwareschmieden und Hersteller von Smartphones und Tablet-Computern fangen damit an den Unternehmen zu helfen die Kontrolle über die App-Downloads zurückzuerlangen. Research in Motion, zum Beispiel, das Unternehmen hinter BlackBerry-Geräten bietet auf seinen Playbook-Tablets eine Software namens Balance an, die private Applikationen, wie zum Beispiel Spiele, von Unternehmensanwendungen trennt.
Unternehmen können also auch in einer Welt, in der die Mitarbeiter ihre privaten Smartphones zum Spielen und bei der Arbeit auf eine Art und Weise verwenden, die die Geschäftstätigkeit nicht negativ beeinflusst, effektiv funktionieren.

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