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Extrem windiger Hack soll Siri aufs iPhone 4 bringen

Wir wissen, dass Ihr iPhones am liebsten mit Jailbreak habt. Es ist auch ein gewisser Nervenkitzel, Apps und Features, die offiziell nicht unterstützt werden, auf ältere Hardware zu packen und sie richtig gut zum Laufen zu bringen. Allerdings kann auch genau dieser Reiz zu einer Menge Problemen führen.
Das neuste Beispiel dafür ist unter dem Namen “H1Siri” bekannt. Das ist eine veränderte Version von Siri, die Nutzern ermöglichen soll, den begehrten persönlichen virtuellen Assistenten auch auf das iPhone 4 zu bringen. Hinter dem Hack steckt eine Gruppe, die sich “CD-DEV Team” nennt und die anscheinend von China aus operiert. Sie haben gerade neue Updates für den Hack über das chinesische Twitter-Pendant, Weibo, veröffentlicht. Sie selbst behaupten, dass sie ursprünglich eigentlich nur einen kleinen Test starten wollten, der Code dann allerdings ungewollt an die Öffentlichkeit geriet und ihre Server nun dem Ansturm nicht standhalten können.
Der Hack funktioniert anscheinend so, dass ein Proxy verwendet wird, der es Siri erlaubt Apples Server zu ignorieren und stattdessen solche zu verwenden, die von den Hackern aufgesetzt wurden. Sollte das noch nicht genug Skepsis bezüglich der Vertrauenswürdigkeit dieser Server hervorrufen, so kommt noch dazu, dass viele, die den Hack sofort ausprobiert haben, berichten, dass sie eine ganze Batallion von Problemen mit der Software haben, die sich von Kameraausfällen, plötzlichem Neustarten, Fehlern in den Einstellungen, über eingefrorene Startbildschirme bis hin zum irreversiblen Ausfall des Smartphones erstrecken. Außerdem wollen wir darauf hinweisen, dass die Nutzung eines wenig vertrauenswürdigen Servers bedeutet, dass sämtliche persönlichen Daten von den Betreibern abgefangen werden können.
Und als ob das noch nicht genug wäre, könnte der Hack dem Nutzer sogar rechtliche Schwierigkeiten bescheren, da offensichtlich gestohlener Code verwendet wurde, wie der bekannte iPhone-Hacker @chpwn berichtet. Er meint, dass in der Software urheberrechtlich geschütze Binärdateien aus dem iPhone 4S verwendet wurden. Dieser Vorgang ist illegal und könnte Nutzer in Schwierigkeiten bringen, falls Apple sich entschließen sollte etwas dagegen zu unternehmen. Schließlich ist Apple den Nutzern von Jailbreaks nicht gerade freundlich gesinnt.
Auch wenn Euch das alles nicht abschreckt und Ihr dazu tendiert Euer iPhone 4 mit diesem wilden Hack zu versehen, dann raten wir Euch wenigstens noch etwas zu warten bis eindeutig bestätigt ist, dass keine Schäden zu befürchten sind.

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Android bringt Marktanteile und iOS bringt Geld

Wenn man ein Entwickler ist, der mit seinen Smartphone- und Tablet-Apps einen möglichst großen Markt erreichen will, sollte man Software für Android-Geräte schreiben. Und wenn man Geld damit verdienen will, sollte man für das iPhone und das iPad entwickeln.
Das ist das Ergebnis von zwei kürzlich veröffentlichten Berichten. Die Studie “Mobile Mix” von Millennial Media bestätigt, was schon seit mehreren Monaten bekannt ist: Android betreibt weit mehr Smartphones und andere mobile Geräte, wie zum Beispiel Tablets, als iOS. Die Marktanteile belaufen sich auf 54 beziehungsweise 28 Prozent.
Allerdings bedeutet ein großer Anteil am Markt noch nicht unbedingt, dass große Profite für die Entwickler winken.
Eine andere Studie, die von Gene Munster, einem Chef-Analysten von Piper Jaffray, veröffentlicht wurde, behauptet, dass iOS-Entwickler bis September 2011 mehr als 3,4 Milliarden US-Dollar eingenommen haben, während sich die Einkünfte der Android-Entwickler nur auf 240 Millionen US-Dollar belaufen.
Wie die meisten Studien, ist auch diese mit Vorsicht zu genießen. Zum Einen stammen die Ergebnisse von Millennial Media aus einer Analyse des eigenen, wenn auch riesigen, Werbenetzwerks und die Statistiken von Munster haben eine noch dünnere Grundlage: Apples Veröffentlichungen zu dem Thema sowie Schätzungen seines eigenen Hauses und anderer externer Marktforscher.
Weiterhin muss man der Fairness wegen erwähnen, dass Apples iOS App Store schon seit Juli 2008 existiert und Googles Android Market erst seit Ende Februar 2009 kostenpflichtige Apps anbietet.
Noch ein Aspekt der Studie von Munster, der dazu beitragen soll das Ergebnis der Studie ins rechte Licht zu rücken, ist, dass nur 1,3 Prozent der Android-Apps im Vergleich zu 13,5 Prozent der iOS-Apps überhaupt etwas kosten.
Lässt man diese Anmerkungen bei Seite und nimmt an, dass die Zahlen auch nur annähernd stimmen, dann ist das Verhältnis der Umsätze von 14:1 ein riesiger Anreiz anstatt für Android lieber für iOS zu entwickeln. Zumindest, wenn man es schafft eine App zu ersinnen, die sich gegen die unglaubliche Konkurrenz von einer halben Million anderer Apps, die den Store verstopfen, durchsetzt.

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Apples Server verursachen Ausfall von Siri

Siri ist vielleicht das Feature auf dem iPhone 4S, das am meisten heraussticht. Aber tatsächlich befindet es sich nur teilweise “auf” dem iPhone, wie Störungen im Zusammenhang mit der Vernetzung letzte Woche gezeigt haben. Nutzer des iPhone 4S waren von ihrem virtuellen Assistenten abgeschnitten und Siri beantwortete Fragen nur mit der Nachricht, dass keine Netzwerkverbindung hergestellt werden konnte.
Der Ausfall, über den zuerst von VentureBeat berichtet worden war, dauerte fast einen ganzen Tag. Auch auf Anfrage äußerte Apple sich nicht dazu.
Es ist zwar nicht überraschend, dass ein Netzwerk-Problem Siri davon abhalten kann Websuchen durchzuführen, aber viele Nutzer wissen gar nicht, dass auch die Spracherkennung komplett von einer Netzwerkverbindung abhängig ist. Ein Ausfall hat zur Folge, dass Siri nicht einmal Aufgaben wie Einträge in den Terminkalender oder das Stellen des Timers übernehmen kann.
Theoretisch führt diese Abhängigkeit von einer Netzwerkverbindung dazu, dass Siris Antworten schnell geliefert werden: Anstatt die Spracheingabe auf dem Smartphone selbst zu verarbeiten, schickt iOS die Aufnahme an Apples Rechenzentrum, wo Computer, die bezüglich der Rechenleistung weitaus stärker sind als ein iPhone, die Daten bearbeiten.
Wenn auf jener Seite des Systems allerdings Ausfälle auftreten, ist Siri ganz schnell kein sympathischer Klugscheißer mehr, sondern ein schweigsamer Idiot.
Dasselbe gilt für Apples Software für Diktate, die Spracheingaben auf ganz ähnliche Art und Weise verarbeitet.
Als Apple das iPhone 4S ankündigte, wurde Siri als Beta-Software bezeichnet, wobei der Anschein erweckt wurde, dass sich das eher auf die spätere Unterstützung weiterer Sprachen und zusätzlicher Dienste bezog.
Die Abhängigkeit von einer Netzwerkverbindung ist zwar Teil dessen, was Siri überhaupt möglich macht, aber es ist offensichtlich, dass dieser Ansatz auch seine Nachteile hat – nicht nur im Fall unerwarteter Ausfälle, sondern auch in Situationen, wo üblicherweise keine Verbindung zu einem Netzwerk hergestellt werden kann: in der U-Bahn oder zum Beispiel im Flugzeug. Es ist sehr wahrscheinlich, dass mit der steigenden Rechenleistung von Smartphones, die Technologie, die Siri ermöglicht, schließlich komplett auf dem Gerät arbeiten wird, aber das dauert wahrscheinlich noch eine ganze Weile.
Im Moment kann der Nutzer nichts gegen einen solchen Ausfall tun.

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Native Gmail-App für iOS

Es hat schon länger Gerüchte gegeben, dass es eine offizielle Gmail-App direkt aus dem Hause Google geben sollte. Heute hat Apple diese Gmail-App also für das iPhone und das iPad durchgewunken. Die App bietet dem iOS-Nutzer ein ähnliches Bedienungsgefühl wie Android-Nutzer es schon seit einer ganzen Weile haben.
Laut des offiziellen Gmail-Blog ist die Gmail-App ein Wunschkind der mobilen Gmail-Seite und des werksseitig vorinstallierten Email-Client auf iOS-Geräten. Die Gmail-App sieht der mobilen Seite daher auch sehr ähnlich, bietet aber ein flüssigeres Bediengefühl. So wie das native Apps so an sich haben.
Ich habe die App heruntergeladen und sie ausprobiert. Die App ist ziemlich schnell. Man kann die Hauptansicht zur Seite “swipen”, um Zugriff auf die Lables, Ordner und andere Gmail-Inhalte wie die Priority Inbox zu bekommen. Das Durchstöbern der eigenen Inbox läuft flüssig. Man kann Nachrichten sehr schnell mit Labels ausstatten, archivieren oder löschen, indem man die Checkboxen neben der jeweiligen Email markiert. Es ist leicht auf eine Email zu antworten, egal ob man noch zusätzliche Dateien anhängen will oder den Entwurf erst einmal zwischenspeichert.
Ein Wermutstropfen ist das Fehlen der Möglichkeit mehrere Gmail-Accounts über die App verwalten zu können.
Insgesamt werden diejenigen, die schon die Chance hatten, sich Gmail auf einem Android-Gerät anzuschauen, bestätigen, dass die Gmail-App für iOS sich in der Bedienung doch recht ähnlich anfühlt.
So, und normalerweise würde ich nun empfehlen die App doch einmal selbst auszuprobieren und darum bitten doch den einen oder anderen Kommentar dazu zu hinterlassen. Nun hat Google, während ich diese kleine Übersicht verfasste, die App allerdings wieder aus dem App Store zurückgezogen, da sie einen Bug enthielt. Ich hatte die Fehlernachricht ignoriert und war direkt dazu übergegangen die App auszuprobieren.
Es wird Euch also nicht anderes übrig bleiben als regelmäßig im App Store nachzuschauen, ob die Gmail-App inzwischen wieder aufgetaucht ist. Sobald es soweit ist, ladet sie doch herunter und gebt Eure Meinung dazu in den Kommentaren kund.

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GarageBand jetzt auch auf dem iPhone

Apple hat am Dienstag eine Version von “GarageBand” für das iPhone und den iPod touch veröffentlicht. Das Programm gibt es für EUR 3,99 im App Store. Nutzer, die die App schon für das iPad erstanden hatten, können sie über ein kostenloses Upgrade auch auf dem iPhone oder iPod touch aufrufen.
Die Software ist mit beiden iPads, den iPhones 3GS, 4 und 4S sowie mit den iPod touch der dritten und vierten Generation kompatibel.
Philip Schiller, Apples Senior Vice President of Worldwide Product Marketing, sagte in einer Pressemitteilung, “GarageBand war auf dem iPad ein großer Erfolg und wir glauben die Kunden werden es sehr gerne auf dem iPhone oder iPod touch verwenden. Das innovative Multi-Touch-Interface macht es zusammen mit Smart Instruments leicht Musik, die toll klingt, zu komponieren – sogar, wenn man sich nie näher mit Musik befasst hat oder vorher kein Instrument gespielt hat.”
Die App macht praktisch ein mobiles Aufnahme-Studio aus dem Smartphone. Man benutzt den Touch-Screen, um Keyboards, Gitarren, Schlagzeuge und Bassgitarren zu “spielen”. Das Feature “Smart Instruments” erlaubt die Wahl vorgefertigter Akkorde aus einer Bibliothek, um Lieblingslieder zu spielen oder auch nur zu begleiten. Der fortgeschrittene Musiker kann E-Gitarren mit dem iPad, iPhone oder iPod touch verbinden, um mit GarageBand Musik aufzunehmen und verschiedene Effekte darüber zu legen. Es gibt auch eine Funktion zur Aufnahme der eigenen Stimme oder anderer akustischer Signale über das eingebaute Mikrofon. Der Nutzer kann bis zu acht Spuren aufnehmen und kombinieren, die dann mit Freunden ausgetauscht oder an einen Rechner geschickt werden können.
GarageBand wurde im März zu einer mobilen Anwendung, als Apple die Version für das iPad enthüllte.
Für EUR 3,99 ist die App wirklich günstig und überraschend reich an Features. Damit ist GarageBand ein Muss für Musiker oder solche, die es noch werden wollen. Und genauso wird jeder Musik-Fan seine Freude daran haben eigene Kompositionen zu kreieren.

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