Apple testet neue Chips für das iPhone 5S

Datum: Autor: Sebastian Kategorie: iPhoneTAGS:  , , ,

Am 10. September ist es endlich soweit, dann präsentiert Apple der Weltöffentlichkeit sein neues iPhone 5S. Mit einer Revolution rechnet keiner für das nächste Modell, aber mit einigen feinen Veränderungen möchte Apple einfach das Plus an Komfort und Luxus bieten, mit dem die stärker werdende Konkurrenz aus HTC One und Xperia Z nicht aufwarten kann.

Dazu gehören neben einem wohl mit Saphirglas überzogenen Fingerabdrucksensor auch 128 GB eingebauter Speicher und auch ein neuer Prozessor. Und der A7 wartet mit fast einem Drittel mehr Leistung auf.

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A7 als Herz des iPhone 5S

Während das Samsung Galaxy S4 von einem Vierkernprozessor angetrieben wird, so wird wohl auch im iPhone 5S “lediglich” ein Zweikernprozessor verbaut. Der A7, so der wahrscheinliche Name des Nachfolgers vom A6, hat jedoch einen entscheidenden Vorteil: Er basiert auf einer 64-Bit-Architektur und das bringt einen Leistungssprung um bis zu 31 Prozent zur bisherigen Prozessorgeneration ein – die steckt als A6-Chip im iPhone 5 und in einer leistungsstärkeren Variante A6X auch im iPad.

Zwar ist noch nicht ganz klar, ob der A7 mit 64-Bit-Architektur schon im iPhone 5S steckt oder ob erst der A8 ausschließlich auf 64 Bit laufen wird, doch Insidern zufolge steht ein Umstieg auf 64 Bit unmittelbar bevor. Dieser technische Sprung ist bei mobilen Geräten vor allem deswegen nützlich, weil so animierte Hintergründe (wie auch die Parallax Darstellung des Menüs in iOS 7), Transparenzen und Grafikeffekte flüssiger dargestellt werden können. Passend zum schicken, hellen iOS-Stil wäre ein Umstieg für das iPhone 5S durchaus denkbar. Außerdem eignen sich die 64-Bit-Chips für komplexe Programme besonders gut, da sie einen höheren Speicher zur Verfügung haben. Zusammen mit 128 GB schnellem und zuverlässigem Flash-Speicher wäre das iPhone 5S so vor allem für Power User hervorragend geeignet. Außerdem würde der schnellere Chip es möglich machen, Siri auch ohne Internetverbindung nutzen zu können, so wurde zumindest seit einiger Zeit spekuliert.

Getestet wird diese Variante derzeit in jedem Fall, fraglich wäre wohl eher, ob Apple rechtzeitig zum Release Prozessoren in der gewünschten Stückzahl bekommt.

Mehr Rechenleistung und besserer Kamerasensor im iPhone 5S

Eine weitere Meldung dürfte vor allem Filmfreunde erfreuen: Ein neuer Kamerasensor könnte nämlich das mobile Filmen revolutionieren. Dass der neue Sony-Sensor mit wohl 13 Megapixel bessere Bilder liefert und wohl auch eine lichtstärkere Optik verbaut wird, ist schön, die größte Veränderung könnte aber eine Aufzeichnung in Zeitlupe sein.

Hamza Sood entdeckte in den iOS 7 Betas einige versteckte Features, die auf ein Apple-Programm namens “Mogul” verweisen. Hiermit könnte die iPhone-Kamera 120 Frames pro Sekunde aufzeichnen (in Normalgeschwindigkeit wird mit 25 Bildern pro Sekunde gefilmt, bzw. 30 in den USA), es handelt sich also um eine vier- bis fünffache Zeitlupe. Über eine derartige Verlangsamung verfügen nicht viele Kameras und eine mobile Variante des Slow-Motion-Filmens wäre ein wirklich tolles Feature – zumal für ein Mobiltelefon.

Dass Apple tatsächlich mit einer brauchbare Zeitlupen-Option für das iPhone 5S aufwarten kann, wäre zumindest das erwartete, neue Feature im Software-iPhone 5S. Denn optische Veränderungen wird es trotz Fingerabdruckscanner wohl nicht geben und bisher konnten beide S-Updates mit neuen Features aufwarten. Das iPhone 3GS brachte damals Face Recognition und mit dem iPhone 4S wurde Siri vorgestellt. Und da Apple auch Besitzer des iPhone 5 zu einem Update verführen möchte, kann man wohl noch auf einige Soft Skills beim iPhone 5S gefasst sein.

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