Apple stellt iPhone 5S und iPhone 5C vor

Datum: Autor: Sebastian Kategorie: iPhoneTAGS:  , , ,

Auf der heutigen Pressekonferenz stellte Apple mit dem iPhone 5S und dem iPhone 5C gleich zwei neue Smartphones vor. Die Gerüchteküche brodelte schon seit Monaten, nun endlich steht definitiv fest, was die beiden Geräte ausmacht: Hier gibt es eine kurze Zusammenfassung der Fakten und Daten zu iPhone 5S und 5C.

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Mehr als nur Plastik – das iPhone 5C

Das iPhone 5C ist keine Überraschung mehr. Schon länger nicht, nun aber ist es endlich konkret. Das kostengünstigere iPhone 5C wird in den USA bereits ab 99,- US Dollar (16GB inkl. Vertrag bzw. 199,- Dollar für 32 GB inkl. Vertrag) erhältlich sein und ist damit ein kostengünstiges Einsteigergerät, das – so konnte Apples Phil Schiller sich nicht verkneifen, zu betonen – Android-frei ist.

Das bunte Plastik-iPhone wird in fünf Farben erhältlich sein: Weiß, Grün, Blau, Gelb und Pink. Alle Farbtöne sind knallig, jugendlich und passen zu den iPods. Das Innenleben ähnelt dabei dem iPhone 5, konkret bedeutet dies den A6-Prozessor und das 4-Zoll-Retina-Display. Qualitativ müssen also im Vergleich zum Vorgänger keine Abstriche gemacht werden, einen Sprung vorwärts gibt es aber auch nicht. Vom iPhone 5 stammt auch die 8-Megapixel-Kamera. Einzig der Akku verspricht mehr Laufzeit.

Und natürlich besteht das iPhone 5C nicht aus gewöhnlichem Plastik, Apples Designchef Jonathan Ive betonte, dass es sich um ein völlig neuartiges Plastik handelt; genauer ein Polycarbonat. Völlig neuartig (und durchaus gewöhnungsbedürftig) sind außerdem die Bumper für das 5C, die sehen nämlich aus wie ein Schweizer Käse. Ein letztes Design-Schmankerl: Die Wallpaper der 5Cs passen standardmäßig zur Farbe der Hülle.

Apples technischer Sprung: Das iPhone 5S im Check

Zunächst einmal hat sich beim iPhone 5S im Vergleich zum iPhone 5 in der Formgebung nichts verändert: Klare Linien, eine glatte Rückseite und geschliffenes Aluminium. Den größten Unterschied machen die neuen Farben: Neben Schwarz nun auch Gold (ein eher dezentes Champagner) und das Weiß erhielt einen silbrigen Ton. Außerdem fällt der duale LED Blitz auf, der nun auch in Innenräumen natürliche Ergebnisse liefert.

Die Kamera hat sich ebenfalls deutlich verbessert. Ein größerer Sensor liefert auch bei schlechten Lichtverhältnissen bessere Bilder und das Highlight der Fotos vom iPhone 5S ist der Burst Mode. Hier werden zehn Fotos in schneller Folge aufgezeichnet und das beste ausgewählt. Gefilmt wird nun mit bis zu 120 Frames pro Sekunde (in 720p), das entspricht immerhin 4-facher Zeitlupe in Amerikas NTSC-Norm, in Europa fast 5-fache Zeitlupe. Ein Bildstabilisator gehört ebenfalls zum Paket.

Angetrieben wird das iPhone 5S vom A7-Prozessor, der erstmals auf 64-Bit-Architektur basiert. Wie also auch die Prozessoren von Desktop Computern. Auf 102 Quadratmillimetern hat der A7 eine Milliarde Transistoren untergebracht, der Geschwindigkeitsboost entspricht dem bis zu 40-fachen des ersten iPhone, im Vergleich zum A6 gibt es immerhin einen zweifachen Speedboost. Eine Demonstration des 3D-Adventures “Infinity Blade 3″ sah spektakulär aus. Außerdem gibt es mit dem M7 erstmals einen kleinen Co-Prozessor: Der sammelt ständig Bewegungsdaten, Rotation und dient als Kompass. Dies soll vor allem für Gesundheits- und Fitnessapps Daten sammeln. Eine neue App von Nike+ unterstützt den M7 bereits, zusammen mit einer Pulsuhr (wie der iWatch) wäre das iPhone 5S ein komplettes Fitnesssystem.

Auch Fingerabdrücke kann das iPhone 5S nun lesen. Touch ID heißt das System, ein neuer Metallring um den Home Button sorgt für die richtige Auflage des Fingers, der Abdruck wird durch Saphirglas mit 550 dpi gelesen.

In Deutschland sind beide Modelle ab dem 20. September verfügbar. Ohne Vertrag kostet das iPhone 5S 699,- Euro (16GB), 799,- (32GB) und 899,- (64GB). Das günstigere iPhone 5C gibt es ohne Vertrag schon für 599,- Eur0 (16GB) bzw. 699,- Euro. Auch ältere Modelle bis zum 4S werden im Sortiment behalten.

Das iPhone 5C und das iPhone 5S können ab dem 13. September vorbestellt werden.

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