Apple reicht Bugfix für iOS 7 nach

Datum: Autor: Sebastian Kategorie: iPhoneTAGS:  , , ,

Seit dem 18. September ist iOS 7 für Apple mobile Geräte zum kostenlosen Download erhältlich. Das neue Betriebssystem bringt nicht nur einen vollständig neuen Look mit sich, sondern stopft auch einige Sicherheitslücken. Die Upgrade-Statistiken sehen besser aus als bei vorherigen OS-Updates und Apple bringt bereits eine Woche nach dem Release von iOS 7 das erste Update auf den Markt. Das löst vor allem einige kleinere Probleme mit dem Unlock-Screen.

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Update für alle Geräte: iOS 7.02 löst Probleme

So schick iOS 7 auch aussehen mag, eine kleine Sicherheitslücke präsentierte sich bereits ziemlich schnell. So war es möglich, auf die Photo Library eines gesperrten iPhones zuzugreifen, indem man über das Control Center erst den Wecker stellte und schließlich mit einigen weiteren Tastenkombinationen in der Photo Library landete (eine genaue Beschreibung des bizarren “Entsperrens” gibt es auf 9to5mac.com). Apple wusste bereits sehr früh von dieser Sicherheitslücke und gelobte, möglichst schnell eine Lösung nachzureichen.

Bereits iOS 7.0.2 löst das Problem vollständig und bringt nebenbei auch die griechische Tastatur als Option für Passwörter wieder. Das Update ist je nach Gerät zwischen 17 und 20 Megabyte groß und wird allen Nutzern von iOS 7 empfohlen. Im Gegensatz zu Version 7.0.1, die auschließlich für Nutzer des iPhone 5S und 5C zur Verfügung stand, läuft 7.0.2 auf allen iOS 7-fähigen Geräten.

Auch an einem größeren Update zu iOS 7.1 arbeitet man bei Apple derzeit bereits, dies zeigen einige Nutzerstatistiken in der Internet-Nutzung. Wie auch bei künftigen Betriebssystem-Updates soll der Fokus diesmal auf Siri liegen, die immer besser und menschlicher werden soll, und Apples oft kritisierter Kartendienst soll endlich konkurrenzfähig werden. Autofahrer, die auf Rollfelder geschickt werden, wie kürzlich im US-Bundesstaat Alaska geschehen, sollen zukünftig der Vergangenheit angehören.

Fast 60 Prozent iUser nutzen iOS 7

Dass iOS 7 inzwischen von mehr als jedem zweiten Nutzer der iDevices genutzt wird, daran haben iPhone 5S und iPhone 5C kaum einen Anteil. Zwar verkauften sich die neuen Modelle bereits in den ersten Tagen über neun Millionen mal, in der Nutzungsstatistik machen sie jedoch gerade einmal 1,3 Prozent aus (1 Prozent für das iPhone 5S und gerade einmal 0,3 Prozent für das Plastik-iPhone). Die Statistik trifft zumindest eine definitive Aussage über die Aufteilung der Verkaufszahlen: So scheint das iPhone 5S deutlich beliebter als das iPhone 5C zu sein.

Gerade aber bei Nutzern älterer Geräte erfreut sich iOS 7 aber einer großen Beliebtheit, viele wagten bereits in der ersten Woche den Umstieg. Derzeit liegt die Nutzungsrate bei 57,4 Prozent, iOS 6 kam im gleichen Zeitraum nicht einmal auf 50 Prozent Nutzung, iOS 5 sogar auf nicht einmal 30 Prozent. Offensichtlich locken das neue Design und die verbesserte Funktionalität viele User zum Download, auch die verbesserte IT-Sicherheit scheint ihren Anteil zu haben. In New York stellte die Polizei sogar Mitarbeiter ab, um Flyer zu verteilen, die Werbung für ein Upgrade machten. Immerhin gehören iPhones in New York zu den meistgestohlenen technischen Geräten.

Eine schräge Nebenwirkung hat iOS 7 aber allemal: Einige User wurden seekrank. Es häuften sich in den letzten Tagen Berichte über Schwindel und Übelkeit nach der Nutzung von iOS 7, da die neuen Menüs Nutzer an die Grenzen ihres Gleichgewichtssinnes brachten. Der Parallax-Effekt, bei dem die Icons dreidimensional über dem Hintergrund zu schweben scheinen, verursachen offensichtlich bei so manchem ein ungutes Gefühl. Die Beschwerden entstehen durch die passive Bewegung der Menüs, während das Gleichgewichtsorgan objektiv still steht. Unter Allgemein und Bedienungshilfen lässt sich die Bewegung auch Reduzieren oder Abschalten.

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