Apple investiert schon in iPhone 6

Datum: Autor: Sebastian Kategorie: iPhoneTAGS:  , , ,

Kaum ist das iPhone 5S einen Monat auf den Markt, schon brodelt die Gerüchteküche rund um den Nachfolger. So steht schon längere Zeit das Gerücht im Raum, dass Apple bei den Dimensionen des iPhone 6 neue Wege gehen könnte und auch ein Phablet (also ein iPhone um die 6 Zoll Bildschirmdiagonale) auf den Markt bringt, nun allerdings wird gemutmaßt, dass Apple 580 Millionen Dollar in eine völlig neue Glasfront investiert.

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iPhone 6 soll robust und elegant werden

Apple wird beim iPhone 6 wohl viel in die Entwicklung einer neuen Glasfront investieren. Nachdem es aus dem asiatischen Raum bereits in den letzten Monaten vermehrt Gerüchte gab, dass Apple die Auswahl an verbauten Bildschirmen erweitert, soll sich nun auch an der Qualität der Screens etwas ändern.

Im iPhone 6 soll nun ein kratzfestes, widerstandsfähiges Display verbaut werden. Dieses neue Display wird deutlich robuster und das Geheimnis hinter der verbesserten Front lautet Saphirglas. Das Saphirglas kommt beim iPhone 5S bereits beim Fingerabdrucksensor zum Einsatz und verdeckt den Homebutton, der dadurch gleichzeitig durchlässig und kratzfest wird. Das iPhone 6 soll nun komplett von dem edlen (und teuren) Saphirglas überzogen sein, das bedeutet jedoch auch, dass Apple sich von dem langjährigen Glashersteller Gorilla Glass trennt. Stattdessen kommt das neue Saphirglas von GT Advanded Technologies, die Glasproduktionen der Asiaten soll bis zu 2,5 mal so widerstandsfähig sein wie das vergleichbare Gorilla Glass von Corning.

Die Entwicklung des neuen Saphirglas und vor allem die Realisierung einer größeren Produktion lässt Apple sich aber einiges kosten. Derzeit ist von einer finanziellen Unterstützung von 580 Millionen Dollar (rund 400 Millionen Euro) die Rede.

Auch bei der Metallschale könnte Apple erstmals neue Wege gehen und auf ein Liquidmetall setzen. Hierbei handelt es sich (rein theoretisch) um eine biegsame Metalllegierung. Auch wenn der Name an den T-1000 aus “Terminator 2″ erinnert, wird niemand das iPhone 6 flüssig in einer Tasche transportieren können. Dafür besitzt das Liquidmetall aber dennoch einige positive Eigenschaften, denn die Legierung, die im iPhone 6 und im Nachfolger des iPad Air zum Einsatz kommen soll, ist deutlich biegsamer und flexibler als das bisher verbaute Aluminium – damit würde das iPhone 6 auch stoßfester werden.

Gemeinsam mit einer Glasfront aus Saphirglas würde man nicht nur ein weiterhin edles Gehäuse bieten, sondern hätte auch die Wertigkeit deutlich verbessert.

Spendiert Apple dem iPhone 6 auch bessere Kamera?

Während Nokia Werbung mit leicht quantifizierbaren Werten wie der Megapixel-Zahl macht, setzen Apple und auch Android-Hersteller wie HTC vor allem auf bessere Sensoren.

Im iPhone 6 könnte es für die Kamera eine wichtige Neuerung geben: Die Lichtfeldkamera. Konkret bezieht sich dieses Gerücht auf ein kürzlich von Apple eingereichtes Patent, in dem der Konzern aus Cupertino eine Kamera beschreibt, in der Mikrolinsen zwischen Linse und Sensor bewegt werden können. Konkret bedeutet dies, das der Fokus von Bildern verändert werden kann – im Nachhinein. Sind die Schnappschüsse mit dem iPhone 6 nämlich unscharf, kann das bereits aufgenommene Bild noch refokussiert werden, bereits bekannt ist die Technik von der Lytro Lichtfeldkamera.

Auch eine 3D-Kamera ist längst nicht mehr ausgeschlossen, da Apple mit der israelischen Firma Primesense einen der Entwickler der Kamera aus Microsofts Kinect erworben hat. Allerdings sollte das iPhone 6 hierfür schon über einen dreidimensionalen Bildschirm verfügen. Danach sieht es derzeit allerdings nicht aus.

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