iPad

OnLive startet Videospiel-Fernsehen auf dem iPad

Wir haben schon von OnLive berichtet. OnLive ist ein Dienst zum streamen von Videospielen. Es ist also quasi in der Spielewelt das, was Netflix für Filme und Fernsehserien ist. OnLive lässt sich als lokaler Client auf dem Mac oder dem PC installieren oder man erwirbt die Set-Top-Box, die den Fernseher zum Spielgerät macht. Der Zugriff auf die einzelnen Spiele wird über Abonnements bezahlt, die für einen ganzen Monat oder auch nur einzelne Tage buchbar sind.

Zunächst mag das vielleicht nicht viel anders klingen als andere Dienste, wie zum Beispiel Valves Steam, aber der Trick bei OnLive ist, dass die Spiele während des Spielens gestreamt werden. Es müssen also keine Downloads komplettiert und aktuell gehalten werden bevor der Spielspaß beginnen kann. Für die Spieleentwickler fällt sämtliche Portierung ihrer Titel weg. Solange eine Breitbandverbindung vorhanden ist, kann also auch ein Mac-User sämtliche vorhandenen Titel spielen.

Jetzt ist der OnLive Viewer für das iPad verfügbar. Damit lassen sich Spiele passiv, ähnlicher einer Fernsehübertragung, verfolgen. Dabei kann zwischen den Spielen wie zwischen Fernsehkanälen hin- und hergesprungen werden. OnLive-Videospieler können Videos einstellen, die zum Beispiel ihre größten Erfolge oder absurdesten Fehler zeigen. Diese können dann wiederum vom Netzwerk der OnLive-Freunde bewertet werden.

Also, OnLive Viewer ist kein komplettes Videospiel-Streaming für das iPad, wie Gerüchte im Vorfeld der Veröffentlichung vermuten ließen. Eine solche App umzusetzen ist auch für OnLive noch eine große Herausforderung. Besonders schwierig ist es die User-Interfaces der großen Spielehits wie Assassin’s Creed oder Modern Warfare, die im OnLive-Angebot enthalten sind, auf dem iPad abzubilden. Sie sind für Konsolen-Controller und die Kombination aus Keyboard und Mouse optimiert. In seiner Pressemitteilung bekräftigt OnLive aber das Vorhaben echte Spielfunktionen in späteren Updates zu integrieren. Welche Spiele dann diese Unterstützung genießen werden bleibt offen.

Der wahre Ehrgeiz von OnLive zeigt sich allerdings in einer weiteren Funktion, die die iPad-App bereitstellt: OnLive erlaubt es Windows 7-Apps auf dem iPad zu verwenden. Unbesehen, ob man nun Windows 7-Software auf dem iPad verwenden will oder nicht, zeigt das die Ambitionen von OnLive auf, Server-Applikationen auf beliebigen Endsystemen laufen zu lassen.

Bis OnLive in Deutschland verfügbar ist, sind vielleicht schon echte Spielfunktionen integriert. Im Moment ist OnLive nur in den USA zugänglich. Die App ist kostenlos und die Abonnements fangen bei 5 Dollar für einen einzelnen Tag an.

zum Artikel

Branson schlägt Murdoch mit iPad-Magazin

Seit Wochen hören wir jetzt schon davon, dass Rupert Murdoch eine reine iPad-Zeitung plant. Richard Branson redet nicht lange, sondern tut’s einfach – getreu seinem Motto “Screw it, let’s do it”.

Bei einer Pressekonferenz in Ney York hat der Virgin Media-Chef seine rein digitale Veröffentlichung für das iPad namens “Project” präsentiert.

Branson nennt seine Publikation das “erste wirklich digitale Matazin von Kreativen für Kreative”. Die behandelten Themen werden sich um Design, Unternehmer, Unterhaltung und Technologie drehen. Zudem werden die einflussreichsten Personen innerhalb dieser Themengebiete porträtiert werden. Branson merkte an, dass das Magazin sich dabei auf die Persönlichkeiten konzentrieren will, die in ihren Spezialgebieten von Bedeutung sind, anstatt sich mit den üblichen Promis zu beschäftigen. Allerdings ist auf dem ersten Cover Jeff Bridges. Ganz so strikt scheint dieser Anspruch also nicht zu sein.

Der leitende Redakteur von Project, Anthony Noguera, sagte, dass er das iPad für “das Aufregendste seit Generationen” im Medienbereich halte. Außerdem gab er eine Live-Demonstration der iPad-App. Das “Cover” des Magazins ähnelt stark dem eines Print-Magazins, aber innen drin werden die Unterchiede schnell offensichtlich. Die App nutzt die gestenbasierte Steuerung des iPads voll aus und ist klar darauf ausgelegt, dass der Leser sehr viel interagiert. So kann man hochauflösende Photos des neuen Jaguar Konzept-Cars bewundern und sogar dem Grollen seines Motors lauschen. Eine Berührung des Bildes von Jeff Bridges erweckt ihn zum Leben. So sieht die Zukunft der Printmedien aus.

Project wird auch stark auf Crowdsourcing und Nutzer-generierte Inhalte setzen. Im Moment läuft schon ein Wettbewerb für den Entwurf des Cover-Designs für die nächste Ausgabe.

Dadurch, dass Project traditionelle Printmedien zugunsten digitaler Medien komplett außen vor lässt, entgeht es sämtlichen Einschränkungen typischer Magazine. Alle Inhalte können perfekt auf die interaktiven Möglichkeiten des iPads zugeschnitten werden.

Die Project-App ist kostenlos, aber jede monatliche Ausgabe des  Magazins wird knapp 3 Dollar kosten. Ganz im Gegensatz zu traditionellen Magazinen werden die Inhalte einer Ausgabe allerdings auch kontinuierlich aktualisiert. Die erste Ausgabe mit Jeff Bridges aus Tron: Legacy ist schon im App Store verfügbar.

zum Artikel

“Find My iPhone” findet Ihr iPhone

Seit letzter Woche gibt es das neuste Update zu Apples mobilem Betriebssystem iOS 4 . Und es ist ein ganzschön umfangreiches. Unter den neuen Features ist auch eine besonders nützliche Funktion namens “Find My iPhone”.
Nomen est omen: Find My iPhone erlaubt es ein unauffindbares iPhone 4, iPad oder einen iPod Touch der vierten Generation zu lokalisieren. Ja, leider funktioniert das nur mit den allerneusten Modellen der jeweiligen Produktreihen. Wenn Sie also Ihr iGerät im Taxi vergessen haben oder wenn jemand es gestohlen hat, können Sie sich an ihren Rechner begeben und den GPS-Signalen des guten Stücks auf einer Google-Map folgen.
Vielleicht haben Sie Ihr iPhone aber auch einfach nur verlegt. Dann können Sie über einen Computer mit Internet-Anschluss auslösen, dass Ihr iPhone sich durch einen kontinuierlichen Piepton bemerkbar macht. Dieser Ton ist laut genug, dass sie ihn auch noch durch ein Couch-Kissen hören sollten.
Falls Sie davon überzeugt sind, dass sich Ihr iPhone oder iPad in den Händen eines Diebes befindet, können Sie Find My iPhone dazu verwenden das Gerät aus der Ferne zu sperren oder sogar die gespeicherten Daten komplett zu löschen. Aber Vorsicht! Wenn Sie die Datenlöschung auslösen, können Sie das Gerät nicht mehr über GPS verfolgen. Ein informierter Dieb könnte außerdem einfach die SIM-Karte entfernen, um Ihnen jeglichen Zugriff zu entziehen.
Ursprünglich war diese potentiell geradezu lebenswichtige Funktion nur über ein Abo von MobileMe verfügbar – und das kostet ordentliche 79 Euro im Jahr. Danke, Apple, für die nette Geste die Option kostenlos zur Verfügung zu stellen. Ein iGerät zu verlieren kann einen sehr gefährlichen Verlust persönlicher Informationen bedeuten.
Also, bevor Sie Apples Smartphone verlieren können, wollen Sie Find My iPhone aktivieren – jetzt. Nicht zu schnell. Da die Schritte die Funktion anzuschalten nicht komplett offensichtlich sind, erklären wir hier wie es geht:

  1. Vergewissern Sie sich, dass die neuste Version von iOS (4.2.1) auf Ihrem zu konfigurierenden Gerät installiert ist. Verbinden Sie es mit iTunes und klicken “Check for updates”, um die Software gegebenenfalls herunterzuladen und zu installieren.
  2. Wenn iOS 4.2.1 installiert ist, rufen Sie die App “Einstellungen” auf Ihrem iPhone auf. Gehen Sie dann auf “Mail, Kontakte, Kalender” und “Account hinzufügen …”
  3. Geben Sie Ihre iTunes oder Apple ID und das entsprechende Passwort im Account-Menü ein.
  4. Jetzt sollte die “Find My iPhone”-Option erscheinen. Schieben Sie den Slider auf “ON”, um die Funktion zu aktivieren.

Schon fertig! Probieren Sie gleich über den Browser Ihres Computers aus, ob Sie auf www.me.com das gerade konfigurierte Gerät aufspüren können. Dazu geben Sie dieselben Login-Daten ein, die sie verwendet haben, um sich für Find My iPhone zu registrieren. Nach der Eingabe bekommen Sie direkt die GPS-Koordinaten des Apple-Gerätes. Die oben beschriebenen Fernbedienungsfunktionen können Sie über entsprechende selbsterklärende Buttons auslösen.
Aber wir wissen genau, dass Sie wissen, dass Ihnen Ihr Apple-Gerät so wichtig ist, dass Sie es immer sicher bei sich führen.

zum Artikel

Kann die Jambox an den Erfolg des Jawbone anschließen?

Aliph bringt nach dem großen Buzz um sein In-Ear-Headset Jawbone wieder ein kleines aber feines Stück Zubehör für Enthusiasten des mobilen Sounds heraus. Die Jambox ist ein einzelner Lautsprecher, der Audio-Daten kabellos wiedergibt. Aliphs neuster Sprössling verbindet sich per Bluetooth mit dem abspielenden Gerät.
Aliph war es beim Headset Jawbone gelungen, nicht nur Lob für exzellente Sprachqualität, sondern auch für herausragendes Design einzuheimsen. Auch bei der Jambox wird versucht wieder über das Design zu punkten. Die Box ist nur etwa handtellergroß und entspricht in ihren Abmessungen grob einem Brillen-Etui. Die Jambox ist also handlich und bei einem Gewicht von grob 340 Gramm leicht genug, um ohne Probleme in der Laptop-Tasche transportiert werden zu können.
Die Soundqualität kann auf jeden Fall mit üblichen Laptop-Lautsprechern mithalten oder übertrifft die meisten sogar. Trotzdem muss relativierend angemerkt werden, dass die Jambox keinen echten Stereo-Sound simulieren kann. Bei seiner Handlichkeit zielt das System aber auch eher darauf ab, die oft magere Lautsprecherqualität von mobilen Geräten, wie iPads, iPhones oder anderen Smartphones zu ersetzen.
Um ein weiteres Anwendungsfeld wird die Jambox durch das eingebaute Mikrofon bereichert. Damit könnte das System auch reisenden Mitarbeitern, die ihre Kollegen zuhause konsultieren wollen, einen konkreten Mehrwert liefern. Schließlich lässt sich dann nach der Konferenzschaltung das Hotel-Zimmer mit der Lieblingsmusik beschallen.
Noch eine weitere Besonderheit hat Aliph der Jambox beigepackt. Auf dem Lautsprecher lassen sich Apps installieren, die Aliph auf MyTalk [mytalk.jawbone.com] bereitstellt. Dadurch werden in Zukunft auch noch neue Funktionen hinzukommen. Die parallele Verbindung einer Jambox mit mehreren Bluetooth-Geräten wurde schon angekündigt. Dies erlaubt die Regulierung der Klangwiedergabe über verschiedene Quellen hinweg. Ein Anwendungsfall könnte die Stummschaltung des iPads und die Umschaltung in den Sprachmodus sein, wenn über das iPhone ein Anruf hereinkommt.
In den USA wird die Jambox noch zum Weihnachtsgeschäft für 199 Dollar zu haben sein. Für Europa ist im Moment kein Datum für den Start des Verkaufs bekannt.

zum Artikel

Top Spiele zur Einstimmung auf Halloween

Halloween steht vor der Tür und genauso wie andere mediale Kanäle stattet sich der App Store mit passenden Devotionalien für das Gruselfest aus. Allerdings ist das gruseligste an entsprechenden Spielen oft die grauenvolle Umsetzung. Wir präsentieren hier einige der besseren.

Akaneiro

Akaneiro ist eher eine düstere iPad-Erzählung als ein Spiel, aber kleine spielerische Elemente sind in die App mit integriert. Die Geschichte lehnt sich an Rotkäppchen an und es sieht erfreulicherweise so aus, als solle es auch Fortsetzungsfolgen geben.
Ein kleines Mädchen befindet sich auf einer düsteren Reise, um einen fiesen Gegner zu bezwingen. Die App profitiert von sehr passender Grafik und dem gruseligen Erzählstil.

Angry Birds Halloween

Mit dieser Halloween-Version des Megahits Angry Birds kann man natürlich überhaupt nichts falsch machen. Wie eh und jeh helfen wir den Flattermännern gerne dabei die fiesen Schweine tot zu vögeln. Mit 45 neuen Leveln auf Halloween-Hintergrund macht das noch viel mehr Spaß!

Plants vs. Zombies

Keinerlei Anpassung benötigt dieser Tower-Defense-Klassiker im Hinblick auf Halloween. Welches Spielprinzip könnte besser zu dieser Thematik passen, als das Ziel die angreifenden Zombies durch das geschickte setzen von wehrhaften Pflanzen davon abzuhalten in das eigene Haus einzudringen. Plants vs. Zombies ist einer der besten Vetreter des Tower-Defense-Genres und ist damit zu Halloween definitiv wieder einen Blick wert.

Puzzle Agent

Dieses Adventure stellt den Spieler vor einige knifflige Aufgaben, die es zu lösen gilt. Nelson Tethers ist FBI-Agent und wird in eine abgelegene Stadt geschickt, um dort einen mysteriösen Unfall in einer Radiergummifabrik aufzuklären. Dabei trifft er auf eine Menge schräger Gestalten – halloweenschräg. Welche hinterhältigen Umtriebe stecken wohl hinter der Explosion in der Fabrik?

Call of Duty: World at War: Zombies

Bei dieser Halloween-Version des bekannten Shooters haben wird es mit einer besonders perfiden Mischung grausiger Gestalten zutun – Nazis, die zu Zombies wurden! Das Ziel des Spiels dürfte klar sein: Baller die Nazi-Zombies ab, bevor sie es schaffen Dein Gehirn zu fressen.
Die Umsetzung entsprechend der Thematik ist gut gelungen. Unterstützt durch eine aufwändig gestaltete Sound-Kulisse kommen wirklich Gefühle gruseliger Beklemmung auf. Auch die Steuerung erfüllt den Zweck Zombiefleisch auf der gegenüberliegenden Wand zu verteilen optimal.

zum Artikel

Banner buchen

Wenn du einen Bannerplatz auf unserer Website buchen, einen Linktausch vorschlagen, oder Artikel schreiben möchtest, klicke hier.