iPad

Wird Apple den Home-Button schon dieses Jahr abschaffen?

Apples neustes mobiles Betriebssystem iOS 4.3 wurde mit neuartigen Vier- und Fünf-Finger-Gesten für das iPad ausgestattet, die das großartige Potential haben den einen oder anderen Zweck des Home-Buttons zu übernehmen.
In der Gerüchteküche wurde nun die Behauptung gebacken, dass diese neuen Gesten extra dafür gemacht wären den Home-Button gleich komplett vom Setup des iPad zu eliminieren – und das das iPhone und der iPod touch vielleicht sogar dasgleiche Schicksal ereilen soll.
Doch es ist unwahrscheinlich, dass Apple diesen Weg wählen wird – zumindest in der näheren Zukunft.
Boy Genius Report hatte den Stein ins Rollen gebracht, indem eine Quelle zitiert wurde, die behauptet habe soll, Apple würde schon iPads und iPhones ohne Home-Button testen.
Allerdings gibt es einige Gründe warum Apple den Home-Button zumindest dieses Jahr noch nicht abschaffen wird. Ein Grund ist, dass die neuen Mehrfinger-Gesten, die mit der Beta von iOS 4.3 eingeführt wurden, noch auf Kompatibilität mit bestehenden Apps getestet werden und als eine Art Vorschau auf neue Funktionselemente für Entwickler gesehen werden.
Eine Notiz, die der Veröffentlichung der Beta beilag, weist darauf hin, dass die Beta eine Vorschau auf neue Multi-Touch-Gesten für das iPad enthielte. Der Text fährt damit fort zu erklären, dass man vier oder fünf Finger so einsetzen könne, dass man direkt auf dem Home-Screen landete, man könne die Finger nach oben ziehen, um die Multitaskingleiste anzuzeigen und nach links oder rechts wischen, um zwischen Apps hin und her zu wechseln. Die Entwicklerinformationen schließen mit der expliziten Aussage, dass Apple durch die Veröffentlichung der Vorschau sich die Möglichkeit eröffnen will zu erfahren, wie die neuen Gesten mit den existierenden Apps der Entwickler funktionieren.
Das legt den Schluss nahe, dass die neuen Gesten für die Veröffentlichung von iOS 4.3 nicht einmal fertig sein werden.

Ein weiterer Grund dafür, dass die Gesten dieses Jahr nicht herauskommen werden, ist, dass die neuen Produkte wahrscheinlich schon in ein paar Monaten in die Läden kommen und die Produktion daher in wenigen Wochen beginnen wird, was voraussetzt, dass der Designprozess schon seit einer Weile abgeschlossen ist. Es darf bezweifelt werden, dass Apple das iPad mit einer derart radikalen Veränderung bezüglich der Bedienung ausliefern würde, ohne gründlich zu testen ob die Multi-Touch-Gesten genauso gut oder besser funktionieren als der gewohnte Druck auf den Home-Button.

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Mit AR.Drone macht Augmented Reality Spaß!

Wer zwischen 300 Euro übrig hat, die einfach weg müssen, weil sonst das Finanzamt sie holt oder sie sich eh nur wieder als Fett auf die Rippen setzen, der wird sich eine AR.Drone von Parrot holen wollen.
Das ist ein iPhone-gesteuerter Mini-Hubschrauber, der aus vier Propellern besteht, die von einem Stoßfänger aus Styropor umgeben sind. Bei der Verwendung stellt sich schnell heraus, dass letzteres enorm wichtig ist. Zustätzliches Gewicht wird lediglich von einer CPU und den Batterien in der Mitte des Aufbaus verursacht.
Die fast einen viertel Quadratmeter große Drone sieht so aus als könnte es kompliziert werden sie in die Luft zu bekommen. Aber sobald die Batterien geladen sind, muss man nur die kostenlose Steuerungs-App auf sein iPhone, iPad oder seinen iPod touch laden und sich in das WiFi-Netzwerk einwählen, das die Drone aufbaut.
Das Fluggerät ist mit zwei Kameras ausgestattet. Eine zeigt nach vorne in die Hauptflugrichtung und eine zum Boden. Das Frontkamera-Bild erscheint dann zusammen mit 5 Steuerungselementen auf dem iPhone.
Sobald der “launch”-Knopf abgefeuert wurde, starten die Propeller und die Drone schießt etwa 90 centimeter in die Höhe um dort schwebend auf weitere Eingaben zu warten.
Die Rotoren machen schon ein bisschen Lärm, aber ein Staubsauger ist schlimmer.
Das Steuern der Drone ist viel einfacher als erwartet. Dazu werden die Neigungssensoren des iPhones verwendet: Während man das “Motion Activation”-Element auf dem Display hält, neigt man das Steuerungsgerät einfach in die Richtung, in die die Drohne fliegen soll. Mit einer weiteren Bedienfläche kann die Höhe verändert und die Drohne rotiert werden.
Neben diesen Steuerungselementen gibt es noch einen Schalter, um zwischen den beiden Kameras hin und her zu schalten und einen “Notfallknopf”, der die Propeller sofort stoppt, worauf die Drohne wie ein nasser Sack zu Boden stürzt.
Die Steuerung ist erstaunlich direkt. Daher ist bei Flügen im Haus auch dringend zur Verwendung der Stoßfänger zu raten. Die Drohne hängt am Anfang schneller an der Wand, als man “Stopp” überhaupt nur denken kann. Ungeschützte Rotoren würden das sicher nicht überleben.
Parrot verkauft über den App Store auch ein Spiel, das zwei Drohnen in einen Luftkampf verwickelt. Die Schüsse werden auf dem iPhone-Display visualisiert und die Drohne, deren Schutzenergie durch die Schüsse zuerst zuneige geht, wird flugunfähig. Das muss der absolute Hammer sein!

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Schafft es die Tablet-Konkurrenz dieses Jahr zum iPad aufzuschließen?

Letztes Jahr zu dieser Zeit wussten wir nicht einmal wie ein iPad aussieht, geschweige denn wer eins kaufen würde. Apple hat bewiesen, dass Technologie im Tablet-Format sich verkauft wie geschnitten Brot und dieses Jahr wollen alle anderen mit dabei sein.

Diese Woche startet die Consumer Electronics Show (CES) 2011 in Las Vegas. Ohne uns sehr weit aus dem Fenster zu lehnen können wir jetzt schon sagen, dass es das Jahr der Tablet-Computer sein wird. Diesen Monat werden Tablets von Asus, HP, RIM und vielen anderen erwartet. Einen ähnlichen Goldrausch haben wir auf der CES 2010 schon mit den eReadern gesehen. Die meisten sind nie auf den Markt gekommen. Aber die Tablets könnten es schaffen.
AOC, die von sich behaupten der weltweit größte Hersteller von LCD-Bildschirmen und HD-Fernsehern zu sein, kündigte gerade den Verkaufsstart des Breeze an. Das ist ein durch seine kleinen Ausmaße sehr portables Tablet mit einem 8-Zoll, 800 x 600 pixel Touchscreen. Natürlich wird das Gerät von Android betrieben.
Außerdem sieht es so aus als würde Toshiba auch ein Tablet veröffentlichen, das, so munkelt man, auf den einfallsreichen Namen “Toshiba Tablet” getauft sein soll. Darauf soll eine zukünftige Version von Android namens Honeycomb laufen.
Das Rudel von Tablets all dieser Hersteller wird alles daran setzen Boden gegenüber dem iPad gut zu machen. Um eine Chance zu haben, müssen sie am besten dem iPad und wenigstens den Konkurrenten einige Schritte voraus sein. Und manche schaffen das eine oder das andere vielleicht sogar. Hier sind die aussichtsreichen Kandidaten.

Die meisten Experten freuen sich darauf das Playbook von RIM aus der Nähe sehen zu dürfen. Dieses Gerät läuft auf einem speziellen Betriebssystem, das von QNX ersonnen wurde, einer Firma, die RIM kürzlich aufgekauft hat.
Außerdem sehen wir zum ersten Mal eine echte Tablet-Version von Android. Wir haben zwar schon ältere Versionen auf dem Samsung Galaxy Tab gesehen, aber die waren nicht für die Benutzung auf Tablets optimiert. Der neuste Spross aus Googles Mobile-Computing-Abteilung, Honeycomb, hat dieses Defizit aufgeholt und wird auf der CES auf Geräten von Herstellern wie Motorola und Dell zu sehen sein.

In Anbetracht ihrer Bemühungen werden die Hersteller gespannt erwarten, ob sich die Gerüchte als wahr erweisen und Apple zum ersten Geburtstag seines iPad mit dem zweiten Streich nachlegt. Doch auf der CES wird davon nichts zu hören oder zu sehen sein. Apple hält sich traditionell von Massenveranstaltungen fern, um seine eigenen exklusiven Veranstaltungen abzuhalten.

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Apples “App of the Year” Flipboard bekommt ein Update

Flipboard ist eine iPad-App, die sämtliche Social Media-Dienste zu einer Art digitalen Tageszeitung zusammenführt. Die Hauptseite zeigt neun quadratische Icons an, die mit den gewünschten Diensten verknüpft werden können. Die ersten beiden sind für Facebook und Twitter vorgesehen. Sonst gibt es noch Standard-Kategorien namens FlipTech, FlipPhotos, Inside Flipboard und FlipStyle. Damit können also noch drei zusätzliche Kategorien frei festgelegt werden.

Die Icons können analog zu üblichen App-Icons durch halten in einen Zustand versetzt werden, in dem sie sich verschieben lassen. Außer den Schaltflächen für Facebook und Twitter können alle auch gelöscht werden. Die Icons, die die Dienste repräsentieren sind nicht statisch, sondern werden kontinuierlich mit Updates versorgt, die auch direkt angezeigt werden.

Flipboard fängt aber erst richtig an seine Stärken auszuspielen, wenn man eine der Kategorien aufruft. Angenommen man will die neusten Technologie-Nachrichten sehen, reicht ein Klick auf “FlipTech” um eine Seite zu öffnen, die der eines Magazins oder einer Zeitung ähnelt. Am Kopf der Seite befindet sich eine Story und drei weitere sind am Fuß der Seite zu finden. Eine dieser Nachrichten kann nun durch eine Berührung zum Lesen aufgerufen werden oder man wischt die aktuelle Ansicht beiseite, um weitere präsentiert zu bekommen.
Abhängig von der Art der Information, die geliefert wird, ist die Seite unterschiedlich aufgebaut. So wird vielleicht eine ganze Seite mit Fotos präsentiert oder die Inhalte beschränken sich auf einen Teil der Seite oder sogar nur einen kleinen Kasten mit Informationen.
Doch Flipboard erlaubt nicht nur das Anzeigen von Informationen, wie das Web der 90er. Sämtliche modernen sozialen Interaktionsmöglichkeiten sind integriert. Der Facebook Like-Button ist genauso vorhanden wie das Teilen einer Story per email oder Twitter. Sollen ähnliche Inhalte in Zukunft nicht mehr angezeigt werden, kann das auch mit einem Touch erreicht werden.

Dadurch dass Flipboard die verschiedensten Inhalte in puncto Design auf nahezu perfekte Art und Weise zusammenführt, ensteht der Eindruck, dass ein exklusives Magazin persönlich für den Leser zusammengestellt wurde.

Im neusten Update wurde mit der Unterstützung für Google Reader eines der am meisten angefragten Features hinzugefügt. Flipboard hat den Titel “App of the Year” wirklich verdient und ist sicherlich für jeden, der die genannten Informationsquellen auf elegante Weise zusammenführen will einen Blick wert.

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Mobile Gaming wird erwachsen

Die Technologie hinter Videospielen, die bezüglich der Grafik und der Physikengine sehr anspruchsvoll sind, kommt diese Woche auf iOS-Geräten an. Dies ist ein weiterer Beweis dafür, dass Mobile Gaming auf Apple-Plattformen sehr erfolgreich ist.

Epic Games plant am Donnerstag eine weiterentwickelte Version seines Unreal Development Kits zu veröffentlichen, das Werkzeuge zur Spieleentwicklung an die Hand gibt. Das Softwarepaket, das kostenlos zum Download zur Verfügung steht, enhält neue Werkzeuge, um qualitativ hochwertige Grafik und Animationen zu generieren. So wird der Entwicklungsprozess von Spielen vereinfacht und beschleunigt.
Solange Entwickler das Toolkit nur ausprobieren oder kostenlose Spiele programmieren, bleibt die Nutzung gebührenfrei. Erst wenn die App verkauft werden soll werden 99 Dollar, sowie ein Viertel der Verkäufe über 5.000 Dollar als Lizenzgebühren fällig.
In den letzten Jahren hat Apple seine mobilen Endgeräte sukzessive bezüglich der grafischen Fähigkeiten aufgerüstet. Außerdem wurden Spiele über Anzeigen und eine prominente Positionierung in den Apple Stores stark beworben. Weiterhin wurde letztes Jahr der bekannte Spielemacher Graeme Devine angeheuert, um die Beziehungen zu den großen Spielefirmen, wie zum Beispiel Epic, zu intensivieren.
Auch im Vergleich zu reinen Mobile-Gaming-Konsolen sprechen Apples Verkaufszahlen eine deutliche Sprache. Bei 125 Millionen fehlen nur noch 10 Millionen verkaufte Geräte, um zu Nintendos DS aufzuschließen und die Playstation Portable von Sony wird mit mehr als der doppelten Verkaufszahl sogar weit in den Schatten gestellt.
Ein Beispiel für ein graphisch anspruchsvolles Spiel für iOS ist “Infinity Blade” von Epic und das kann auf einen sehr erfolgreichen Verkaufsstart zurückblicken. Bei einem Verkaufspreis von unter 5 Euro wurden in den ersten Tagen schon mehr als 1 Million Euro umgesetzt.

Bei diesem Erfolg von technisch aufwändigen Spielen in der Apple-Welt drängt sich die Frage auf, wie es damit im Moment bei Android aussieht. Und leider hat Googles Plattform hier wieder mit seiner heterogenen Gerätebasis zu kämpfen. Je komplizierter das Spiel, desto mehr fällt dieser Umstand ins Gewicht, weil sich auch der Aufwand der separaten Anpassungen erhöht. Spielbegeisterte Android-Nutzer dürfen sich aber damit trösten, dass Google bisher immernoch jede Herausforderung gemeistert hat und auch hier bald wieder eine Lösung aus dem Hut zaubern wird.

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