Neues iPad zum Weihnachtsgeschäft – dünner, schöner, schneller

Datum: Autor: Sebastian Kategorie: iPad

Das iPad ist immer noch Apples Vorzeigegerät. Kaum ein anderes Gerät wurde von der Konkurrenz derartig verlacht: Zu teuer und kein USB-Anschluss, die iPads würden sich nie durchsetzen können. Dabei dominiert Apple den Tabletmarkt, selbst in blanken Prozenten. Rund ein Drittel aller verkauften Tablets kommen von Apple,  betrachtet man die Anteile des Online-Traffics von Tablets, liegt iOS gar jenseits der 80 Prozent.

Dennoch gibt es einige Features, die die Apple-Gemeinde sich wünscht und die möchte Apple traditionell zum Weihnachtsgeschäft erfüllen.

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Schlankes iPad – Retina Mini

Noch im Herbst wird Apple, so lautet die Ansicht der Finanzanalysten beim US-Unternehmen Bloomberg, die neue Generation ihrer beiden iPads vorstellen. Womöglich sogar schon am 10. September, wenn Tim Cook das neue iPhone vorstellen wird, denkbar ist aber auch eine spätere Vorstellung, um dem iPhone 5S und dem billigeren iPhone 5C nicht das Rampenlicht zu stehlen.

Sowohl iPad als auch iPad mini dürften in diesem Jahr aber einige Änderungen in petto haben, vornehmlich ein Retina Display für Apples kleinstes Tablet. Schon beim Release wirkte das iPad mini mit seinem Bildschirm schon nicht mehr wirklich zeitgemäß, den Verkaufszahlen freilich schadete dies nicht, doch in diesem Jahr soll wohl ein Retina Display folgen. Dann endlich würden alle mobilen iDevices über das ultrahochauflösende Display verfügen. Zum Retina Display würde das iPad mini allerdings auch einen schnelleren Prozessor benötigen, die zusätzlichen Pixel verlangen eben ihren Tribut an Rechenleistung. Zum Retina Display passen würde auch, dass Apple nun wieder mehr Bildschirme von Samsung bezieht.

Auch eine neue Hintergrundbeleuchtung des Displays und ein besserer Akku, der genug Power hat, um die zusätzliche Leistung auch über mehrere Stunden anzutreiben, wären wohl vonnöten.

Das 9,7 Zoll große iPad wird dagegen wohl einen kompletten Facelift erhalten und künftig aussehen wie eine große Version des iPad mini. Zwei zusätzliche Änderungen würden das iPad noch einmal schlanker machen. Zum einen soll die Hintergrundbeleuchtung künftig nur noch von einer LED-Leiste geliefert werden, zusätzlich munkelt man, dass die Tage der Glasoberfläche des Bildschirms gezählt sind. Das Deckglas, das noch die oberste Schicht des Touchscreens darstellt, nimmt einen gehörigen Teil der Höhe des iPad ein. Ersetzt werden könnte das Deckglas künftig durch eine deutlich dünnere Kunststofffolie.

Eben diese Folie würde sich gleich in mehreren Bereichen positiv auswirken: Neben dem Vorteil einer dünneren und leichteren Schicht, bräuchte die Folie auch weniger Hintergrundlicht als Glas und würde gleichzeitig die Reflexionsanfälligkeit mindern.

Nach dem Retina Display wäre dies das größte Paket an Änderungen für ein neues iPad bisher.

Apple braucht starkes iPad

Die mobilen Produkte und deren Erfolg ist immer noch einer der stärksten Faktoren, mit denen Apple den Aktienkurs pushen kann. Über zwei Drittel der Umsätze zieht Apple aus den Verkäufen von iPad und iPhone, besonders das iPad ist zum metonymischen Begriff für Tablets geworden. Der Erfolg der Aktie hängt damit maßgeblich am Erfolg von Apples Tabletsparte.

Denn bis zum Release wirklich neuer Geräte wie dem iTV oder der iWatch, die beide nicht vor 2014 erwartet werden, muss Apple zumindest kleinere Revolutionen bieten. Und neue iPads im Weihnachtsgeschäft erwiesen sich zumindest in den letzten Jahren als echte Renner, ohne dass Apple großartig Neues aufbieten musste.

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