iPad Air und iPad mini mit Retina Display im Blick

Datum: Autor: Sebastian Kategorie: iPadTAGS:  , , ,

Bereits am ersten November kommt das neue iPad Air auf den Markt, später im November wird auch das neue iPad mini mit Retina Display folgen. Apple hat bei beiden Tablets ordentlich nachgebessert und bringt die Geräte nun pünktlich zum Weihnachtsgeschäft auf den Markt. Doch was steckt wirklich in den flachen Gehäusen?

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iPad Air – schlankes Gehäuse, volle Technik

Der neue Slogan, mit dem das iPad Air beworben wird, ist Programm. Mit “The Power of Lightness” trifft Apples Marketingabteilung die Ambitionen des neuen iPads, das nun noch einmal schlanker und leichter geworden ist, aber dafür die neueste Technik mitbringt.

Mit gerade einmal 7,5 Millimeter Höhe ist das neue iPad Air tatsächlich hauchdünn, das Gewicht variiert je nach Modell und beginnt bei bereits 454 Gramm. Damit ist das iPad Air rund 20 Prozent leichter als das iPad 4, auch optisch wurde das neue Tablet verschlankt. So sind die Seitenbügel nun dünner geworden, die Rundungen hat das iPad Air gar vom iPad mini übernommen. Sowohl die neuen Rundungen als auch der schmalere Rahmen liegen gut in der Hand, das geringe Gewicht fällt nun in der Tasche kaum mehr auf, was das iPad sehr transportabel macht. Allzu große Stürze sollte man dem iPad Air trotz dazu gewonnener Stabilität allerdings nicht zumuten: Zwar wirbt Apple damit, wie das Gerät fällt, allerdings landen iPads in der Praxis eher selten auf dem Rücken und ein Kantensturz splittert den Touchscreen nur allzu leicht.

Durch den neuen A7-Chip und die damit einher gehende 64-Bit Architektur besitzt das iPad Air eine 2-fach beschleunigte CPU- und GPU-Performance im Vergleich zum direkten Vorgänger, auf den Akku hat das keine negativen Auswirkungen. Mit 10 Stunden gibt Apple die Akkulaufzeit an, wie üblich sinkt die Laufzeit bei aufwendigeren Anwendungen. Wie beim iPhone 5S sorgt auch beim iPad Air der M7 Coprozessor für Entlastung.

Deutlich nachgebessert hat Apple an der Wi-Fi-Geschwindigkeit und der Kompatibilität in LTE-Frequenzen. Die zwei eingebauten Antennen machen des Gerät sehr schnell beim mobilen Surfen, auch wenn Apple längst nicht alle deutschen Netze so unterstützt wie viele Android-Phones.

Ab dem 1. November ist das iPad Air auch in Deutschland erhältlich, der Einstiegspreis (nur WLAN/16GB) liegt bei 479,- Euro, in der höchsten Konfiguration (Mobilfunk/128GB Speicher) kostet das iPad Air 869,- Euro. Das einzige sonst noch direkt bei Apple erhältliche große iPad ist das iPad 2 mit 16GB, das für 379,- Euro noch recht teuer ist, selbst für Apple-Verhältnisse.

Auf iPad Air folgt iPad mini

Das iPad mini hat sich auf den ersten Blick nicht verändert, dafür hat sich technisch Einiges getan. Das Retina Display mit seiner Auflösung von 2.048 x 1.5336 Pixeln sorgt für gestochen scharfe Kanten und satte Kontraste, das fällt im Vergleich zum ersten iPad mini deutlich auf. Auch der A7-Prozessor macht sich deutlich bemerkbar, da das iPad mini mit Retina Display nun auch über ordentlich Rechenpower verfügt. Der Rechenkern ist bis zu 4x so schnell wie der im Vorgänger, die Grafikbeschleunigung sogar bis zu 8x so schnell. Mit zehn Stunden Akkulaufzeit hat das iPad mini mit seinem kompakten 7,9-Zoll Display zudem nichts von seiner Mobilität verloren.

Die Preise für das später im November erhältliche Gerät liegen zwischen 379,- Euro (16GB, nur WLAN) und 779,- Euro (128GB, Mobilfunk). Wer sich also in diesem Jahr noch selbst ein iPad kaufen wollte oder mit dem Gedanken spielt, zu Weinachten eines zu verschenken, steht also vor einer schwierigen Wahl, denn das iPad mini mit Retina Display hat technisch zum großen Bruder aufgeschlossen.

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