Im Herbst soll die iWatch kommen

Datum: Autor: Sebastian Kategorie: AppleTAGS:  , , ,

Nicht erst seit Steve Jobs’ Tod wartet man bei Apple gespannt auf The Next Big Thing, also den einen großen Durchbruch, mit dem Apple wieder weltweit für Aufmerksamkeit sorgt. Was dieses Next Big Thing ist, ist ebenfalls klar: Die iWatch.

Mit einer eigenen Smartwatch erwartet man von Apple nicht weniger, als einen ganzen Markt zu kreieren. Zwar war die Konkurrenz dieses Mal schneller, aber dennoch sind Smartwatches wie Pebble, Galaxy Gear oder die Sony Smartwatch derzeit eher ein exzentrisches Accessoire. Wenn Apple in den Markt einsteigt, kann sich das aber rapide ändern: Gerüchte aus China, wo die iWatch gefertigt wird, besagen, dass es schon diesen Herbst so weit sein soll.

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65 Millionen iWatches für den Herbst geplant

Im dritten Quartal wird Apple wohl, pünktlich zum Weihnachtsgeschäft, die erste eigene Smartwatch auf den Markt bringen. Auch über die Technik, die in der iWatch stecken soll, herrscht im Internet bereits heftige Spekulation.

Angetrieben wird die iWatch wohl von einer CPU von Samsung, entwickelt wird der Prozessorkern aber von Apple selbst. Die Chips, die in der iWatch zum Einsatz kommen, soll Richtek Technology herstellen. Das Display der iWatch wird vermutlich komplett aus Saphirglas gefertigt werden und soll von TPK stammen. Die Taiwanesische Firma gehört auch zu den größten Zulieferern für iPhone und iPad und fokussiert sich auf die flexible AMOLED Technologie. Diese ermöglicht es, LED Displays gebogen zu fertigen oder gar biegsame Touchscreens herzustellen. Würde es Apple gelingen, als erster Smartwatch Hersteller tatsächlich ein flexibles Display an die Handgelenke der Kunden zu bekommen, wäre bereits ein großer Schritt in Richtung Verkaufserfolg getan.

Den Zusammenbau der verschiedenen Komponenten soll Quanta Computer übernehmen, mit denen Apple angeblich auch gerade an der Fertigung eines größeren iPads mit 12,9 Zoll Display arbeitet.

Apple will bei iWatch keine Lieferschwierigkeiten riskieren

Mit einer Stückzahl von 65 Millionen Exemplaren möchte Apple den Verkauf der iWatch beginnen, um nicht gleich zum Verkaufsstart die firmentypischen Lieferengpässe zu riskieren.

Um dem Start der iWatch ein wenig auf die Sprünge zu helfen, dürfte die Smartwatch (relativ) parallel zum iPhone 6 und iOS 8 erscheinen. Als Ergänzung zum iPhone und vor allem zum in iOS enthaltenen Healthbook wird die iWatch ihr volles Potential entfalten und so deutlich nützlicher sein als ein erweitertes Display. Wenn Apple diese Features mit dem typisch schlanken Design und einer simplen Bedienbarkeit (vor allem einer Erweiterung von Siri) verbinden kann, dürfte es trotz 65 Millionen Exemplaren zum Verkaufsstart im Weihnachtsgeschäft zu Lieferschwierigkeiten kommen.

Wie Apple aber ein typisches Problem der Smartwatches in den Griff bekommen möchte, steht dagegen noch aus: Die Akkulaufzeit ist bei den meisten Modellen stark begrenzt. Während die Galaxy Gear oft nur einen Tag durchhält, schafft die Pebble Watch es zumindest auf eine Woche. Apple hat angeblich mehrere Modelle zur Aufladung der Uhr getestet, von der drahtlosen Induktionsladung über die Aufladung via Solarzellen. Am wahrscheinlichsten wird wohl das drahtlose Aufladen via Induktion zum Einsatz kommen, aufgrund des großen, gebogenen Displays dürfte für Stromgewinnung durch Sonnenenergie eher weniger Platz sein.

Wenn die Berichte aus der Zuliefererkette aber verlässlich sind (und Apple bei seiner Release-Logik bleibt), ist ein Erscheinen der iWatch im dritten Quartal 2014 durchaus wahrscheinlich.

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