Erweitert Apple das Profil der iWatch?

Datum: Autor: Sebastian Kategorie: AppleTAGS:  , , ,

Seit einigen Jahren wartet man bei Apple schon auf “The Next Big Thing”, also ein Produkt von der Güteklasse des iPhones, iPads oder iPods, die damals den ganzen Markt für Smartphones, Tablets und Musikplayer umgekrempelt haben. Welches Gerät das sein soll, das ist schon längst entschieden: Die iWatch.

Eine Smartwatch von Apple mit intelligentem Design und einigen eventuellen Bonusfeatures wie biegsamem Glas soll noch im Herbst dieses Jahres erscheinen. Im Moment ist Apple wieder einmal auf der Suche nach Mitarbeitern, im Fokus stehen dabei aber diesmal weniger Designer und Software-Ingeneure, sondern Mediziner.

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Mit der iWatch am Puls der Zeit

Apple sucht immer wieder einmal neue Mitarbeiter oder heuert Spitzenmanager von anderen Firmen an. Yves Saint-Laurent, Burberry und Nike mussten schon ihre Führungskräfte an Apple abgeben, Modelabels und Sportmarken scheinen ganz klar auf das Design der iWatch zu verweisen, nun sucht Apple aber Ingeneure aus den biomedizinischen Feldern. In der Entwicklung sollen Blutzuckermesser und genereller Fitnesssensorik sein.

Konkret arbeiten nun Nancy Dougherty von Sano Intelligence und Ravi Narasimhan von Vital Connect (zwei medizinischen Sensorikspezialisten) für Apple. Doughertys Entwicklungen für Sano beinhalteten dabei ein kleines, schmerzlos aufgetragenes Pflaster, das auch ohne Invasion Blutzucker- und Kaliumwerte messen kann. Damit könnte die iWatch im Bereich Sportanalytik für den Hobbybereich geradezu Bahnbrechendes leisten.

Zwar wird schon lange spekuliert, dass die iWatch auch als Pulsmesser fungiert, doch anscheinend soll die Smartwatch aus dem Hause Apple noch mehr können. Die sportliche Anwendung liegt auch deswegen nahe, da der M7-Coprozessor im iPhone 5S gezielt dafür entwickelt wurde, stromsparend Schritte zu zählen und das iPhone so noch leichter zum Fitnesscomputer zu machen. Für ein akkurat gemessenes Training mussten iPhone-Besitzer bisher auf eine externe Pulslösung zurück greifen – das soll sich natürlich ändern, wenn Apple den Usern ein Gerät für das Handgelenk anbietet.

Auch ein anderes Feature, an dem Apple schon länger arbeitet, könnte mit der iWatch stärker in den Fokus rutschen. Das Indoor-Mapping könnte bei akkuten Notfällen nicht nur einen Rettungsruf absetzen, sondern auch innerhalb eines Gebäudes eine genaue Positionierung für die Rettungsdienste anbieten.

Auch andere Details der iWatch scheinen sich zu präzisieren: So soll Apple bei der iWatch komplett auf OLED Displays von LG setzen. Bisher hatte Apple mit den LG-Produkten zwar mehr Probleme als mit den Displays von Samsung, aber anscheinend möchte man sich in Cupertino noch unabhängiger von den Konkurrenten aus Südkorea machen. Die Displaygröße soll bei 1,5 Zoll liegen, so wird gemunkelt, dennoch gibt es einige Anlaufschwierigkeiten. Vor allem die Akkulaufzeit und das Gehäuse gehören immer noch zu den zu bereinigenden Problemfeldern. Will Apple aber pünktlich zum Weihnachtsgeschäft die iWatch auf den Markt bringen, so muss bald ein Prototyp her, ansonsten könnte es zu argen Lieferschwierigkeiten zum Verkaufsstart kommen. Denn alles andere als ein Run auf die Apple-Uhren wäre eine Überraschung.

Von der iWatch zum EyePhone?

Nicht nur für die iWatch hat Apple Biomechaniker angeheuert, auch ein weiteres Projekt zum biometrischen Datenabgleich könnte in künftigen Generationen von Apple Produkten den Unlock Screen etwas komfortabler machen. Ein Retina Scan würde dann künftig zum Entsperren des Telefons genügen.

Das Aus für TouchID muss das aber noch lange nicht sein, denn gerade arbeitet man bei Apple an einer Technologie, die den Fingerabdruck durch das Display liest. Dann könnte auch der schon lange ungeliebte Home Button endlich verschwinden.

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