Die Zeit ist reif! – Immer mehr Details zu Apples iWatch

Datum: Autor: Sebastian Kategorie: AppleTAGS:  , , , ,

Die letzte wirkliche Innovation von Apple liegt schon einige Jahre zurück. Auch das iPad mini war nicht die von vielen erhoffte, technologische Revolution, dennoch aber ein solider Erfolg. Viele bezweifeln schon, dass nach Steve Jobs’ Ableben überhaupt noch der Gründergeist der vergangenen Jahre in Cupertino haust. Dass Apple doch noch zu technischen Sprüngen in der Lage ist, soll nun die iWatch beweisen. So zumindest wird Apples Handgelenk-Apparat im Netz genannt.

Konkret geleakte Beweise gibt es zwar noch nicht, doch die New York Times vermutet viel Wahres hinter den Gerüchten um Apples neuestes Gadget fürs Handgelenk.

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Die iWatch – Bluetooth, Siri und gebogenes Glas

Die Berichte, nach denen Apple an einem tragbaren Gerät arbeitet, das Kunden sich um die Handgelenke schnallen können, gibt es bereits relativ lange. Schon 2011 sollen auf dem Gelände in Cupertino erste Mitarbeiter beauftragt worden sein, tragbare Geräte zu konzeptualisieren und Prototypen zu entwickeln.

Lange Zeit geschah recht wenig, das weitere Gerüchte befeuerte, dann jedoch erwarb Apple einige Patente, um Glas und Metall biegsam und flexibel halten zu können. Da das iPhone 5 allerdings noch ebenso starr ist wie seine Vorgänger, bleibt die Frage, wofür Apple die Patente in erster Linie gekauft hatte? Und wo ließen sich biegsame Elemente besser einsetzen als bei einer Uhr, die um das Handgelenk geschnallt wird?

Bereits im letzten Jahr konnte Corning, der Hersteller des “Gorilla-Glass”, das im iPhone eingesetzt wird, vermelden, dass sie endlich biegsames Glas entwickeln konnten. Das Glas lässt sich mit den Händen einfach wie ein Blatt Papier biegen und passt sich Neigungen und Kurven perfekt an, ohne zu brechen oder seine Stabilität zu verlieren. Auch wenn Corning eine der führenden Firmen in der chemischen Aufarbeitung von Glas ist, bisher scheiterten sie noch an dem schwierigen Prozess, der nötig war, um Glas biegsam zu machen.

Mitarbeiter von Apple spricht von wichtigen Neuerungen – meint er die iWatch?

Neben Corning fällt auch ein weiterer Name im Zusammenhang mit der iWatch immer wieder. So soll Chip-Hersteller Intel maßgeblich an der Entwicklung von Apples Smartwatch beteiligt sein und auch Foxconn, einer der großen Zulieferer für iOS-Geräte arbeite wohl mit Hochdruck an neuen Technologien.

Bei Foxconn arbeitet man derzeit wohl daran, Displays batteriefreundlicher zu machen und die gleichen Funktionen, die Smartphones derzeit erfüllen, in kleinere Gehäuse zu bringen.

Zusammen mit dem flexiblen Glas von Corning könnte eine mögliche iWatch so bequem am Handgelenk getragen, über Sprachsteuerung bedient und via Bluetooth mit weiteren Geräten verbunden werden. Einige größere Herausforderungen liegen jedoch noch zwischen der Entwicklung und dem Verkauf einer Smartwatch von Apple.

Die Größe dürfte nicht ganz so problematisch sein, insbesondere der iPod nano der vorletzten Generation war auch klein, quadratisch und lief bereits flüssig (wenn auch nicht auf dem vollen iOS) – viel schwieriger ist die tatsächliche Anpassung von biegsamen Glas an den Körper. So räumte Corning ein, dass das flexible Glas sich auch zylindrischen Objekten anpassen könne, wie etwa Handgelenken, der tatsächliche menschliche Körper sei allerdings nur schwer zu berechnen. Die Bewegungen der Muskeln und deren plötzliche Regungen sind auch vom klügsten Glas nur schwer zu ermitteln und einen Supergau wie zerbrechende Uhren will keine Firma der Welt sich erlauben. Apple schon gar nicht.

Einen weiteren Vorteil hätte die iWatch gegenüber Googles Glasses übrigens: Statt einem starren HUD besitzt Apple Patente, um Bilder direkt auf die Retina zu streamen. Unheimlich? Sicherlich. Aber allemal auch faszinierend futuristisch.

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