Die Zeit ist gekommen! Die iWatch geht wohl in Produktion

Datum: Autor: Sebastian Kategorie: AppleTAGS:  , , , ,

Lange Zeit hat Apple sich damit schwer getan, ein neues Produkt auf den Markt zu bringen. Nach dem Ableben von Steve Jobs warf man dem Konzern aus Cupertino immer wieder mangelnde Innovationskraft vor. Dabei war eigentlich klar, was Apple hinter den Kulissen vorbereitet: Eine Smartwatch und einen Smart-TV. Während der Fernseher von Apple aber noch einige Zeit auf sich warten lässt – oder womöglich ganz eingestellt wurde -, konkretisiert sich das Projekt iWatch immer mehr.

In China soll sogar schon die Produktion der iWatch begonnen haben.

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Die iWatch soll im Herbst kommen

Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft, so weit keine Überraschung, wird Apple ihr “Next Big Thing” in die Regale bringen. Die iWatch soll den Smartwatch-Markt dabei ähnlich revolutionieren wie es das iPad damals mit dem Tablet-Segment gemacht hat. Zwar gab es auch vor dem iPad Tablets, wirklich interessant für andere Hersteller wurde die Nische allerdings erst nach Apples Einstieg.

Um pünktlich zum Weihnachtsgeschäft auch genügend Smartwatches in den Regalen zu haben, hat Apple nun angeblich in China damit begonnen, die ersten iWatches vom Band zu rollen. Die China Times jedenfalls berichtet, dass zunächst einmal in geringer Stückzahl produziert werde, die Massenproduktion solle dann im Juni beginnen.

Und Apple werde dabei keineswegs schüchtern vorgehen, sondern gleich in vollem Selbstbewusstsein mehrere Millionen Exemplare der ersten Generation iWatch vorproduzieren. Durchaus eine Kampfansage an die Konkurrenz, denn die Galaxy Gear, Sonys Smartwatches oder das über Kickstarter finanzierte Projekt Pebble verkaufen sich keineswegs in den Dimensionen eines Smartphones. Mit mehr Funktionen wie Gesundheitsüberwachung und dem für Apple typischen Design möchte der iPhone-Hersteller aber dafür sorgen, dass die eigene Smartwatch am Markt deutlich mehr Erfolg hat.

Wie die iWatch genau aussehen wird, ist noch unklar, vermutlich aber wird das Display viereckig sein und abgerundete Ecken aufweisen. In der iWatch wäre nicht nur Platz für einen Touchscreen, sondern auch für einen Umgebungslichtsensor, eine Kamera und eine Antenne – von Facetime über Gesichtserkennung böte das viele Einsatzmöglichkeiten. Wenn Patently Apple denn richtig liegt, denn daher stammen die Gerüchte.

Außerdem sind erste Screenshots von iOS 8 aufgetaucht, auf denen auch eine App namens Watch Utility auftaucht. Wie wahrheitsgetreu diese Screenshots denn tatsächlich sind, lässt sich im Vorfeld nur schwer beurteilen. Klarheit könnte die WWDC schaffen, auf der womöglich die iWatch, ziemlich sicher aber iOS 8 vorgestellt wird. Und eine Präsentation von neuen Apps wie Healthbook wird kaum ohne Hinweise auf einen Pulsmesser auskommen können.

Schon Streit vor dem Start – Swatch geht gegen iWatch vor

Überschattet wird der Beginn der iWatch-Produktion derzeit aber von einem Streit mit dem Schweizer Uhrenhersteller Swatch. Die Eidgenossen wollen gegen Apple und die Patentierung des Namens iWatch vorgehen, denn im Sortiment von Swatch befindet sich ebenfalls eine Uhr im Sortiment befinde, die mit dem Titel ISwatch denkbar dicht an der iWatch ist.

Noch ist aber nicht klar, was die Schweizer konkret gegen Apple unternehmen wollen; in einigen Ländern hat der iPhone-Hersteller sich bereits den Namen iWatch sichern können.

Prekär wird die Situation, da Apple und Swatch eigentlich zusammenarbeiten. Auch bei der Kooperation stehen Uhren im Vordergrund. So soll es zwischen den Schweizern und den Amerikanern ein Projekt geben, bei dem es um die Umwandlung kinetischer Energie in nutzbare Energie für die Uhr geht. Ob Swatch also den Schritt vor Gericht gegen Apple wagt, wird die Zeit zeigen.

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