Die Stellschrauben – an welchen Techniken Apple feilt

Datum: Autor: Sebastian Kategorie: AppleTAGS:  , , , ,

Die großen, technischen Sprünge sind immer auch mit kleineren Updates verbunden. Technologien wie die Google Wallet oder Apples drahtloses Bezahlsystem Passbook sind unsichtbare, kleine Helferlein, die sich perfekt in den Alltag der Nutzer integrieren. Und davon hat Apple in Form von Patenten eine ganze Reihe in der Hinterhand.

Traditionell wird nicht jede Technologie auch tatsächlich das Licht der Welt erblicken, aber einige interessante Ausblicke in die Zukunft sind schon dabei.

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Drahloses Leben mit Apple

Die Suche nach den Autoschlüsseln soll schon so manchen in den Wahnsinn getrieben haben. Auch hier möchte Apple Abhilfe schaffen, denn Apple sicherte sich eine Reihe von Patenten, die via Bluetooth die Türen des Autos ver- und entriegeln. Autobauer Ford verfügt bereits über ein ähnliches System (MyKey), mit dem sich das Fahrzeug auch erweitert sperren lässt, auch über solche Funktionen soll Apples System verfügen. Außerdem könnte ein kleiner Assistent dabei behilflich sein, das Fahrzeug erst einmal zu lokalisieren. Und das ganz ohne GPS: So kann man sein Auto auch in einer Tiefgarage finden, da auch das Innenraum-System WiFiSLAM dabei zum Einsatz kommen könnte.

Neben dem Benutzen von Sprachassistentin Siri zur Navigation könnten Apple-Geräte so auch rund um das Automobil zu einem organischen Teil des Lebens werden – und eben dieses ganzheitliche Konzept verfolgen ja alle Geräte bei Apple.

Neben der Spracheingabe wird aber auch die klassische Arbeit per Tastatur auf dem Touchpad noch einmal ein Update erfahren. So bestätigte Swype VP (eine Firma, die Eingabemethoden für Touchpads entwickelt), dass man mit Apple über eine neue Eingabe verhandle. Auf Android-Geräten ist die Swype-App bereits über den Play Store verfügbar und ermöglicht das Tippen durch geschicktes Gleiten der Finger auf der Tastatur.

Dass Swype ohnehin eine Apple-nahe Firma ist, liegt bereits im Eigentümer der Corporation. Swype gehört zum größten Teil der Firma Nuance und die sind hauptverantwortlich für die Spracherkennung in Siri. Apple jedenfalls ist sehr interessiert an der eleganten Technologie und erste Gespräche habe es auch bereits gegeben. Nicht ausgeschlossen also, dass Apple sich aus dem Festgeldvermögen bedient, um noch ein wenig auf Shoppingtour zu gehen.

Was Apple sonst noch so in der Patentkiste hat…

Wer an Apple und Patente denkt, der wird unweigerlich an Gerichtsprozesse mit Samsung und Google denken, dabei gehört Apple vorrangig zu den Konzernen, die sich einfach ein großes Portfolio an Patenten anlegen.

Ganz neu unter den Patenten ist ein schlanker und flacher Controller. Wozu der dienen könnte, wird derzeit noch spekuliert: Möchte Apple etwa wie nun auch Nvidia und Steam in den Konsolenmarkt einsteigen? Wird es vielleicht eine Gaming-Variante des iTV geben oder ist der Controller nur ein Add-On für das iPad?

Auch das biegsame Glas liegt derzeit (wohl) noch unbenutzt in Apples Patentmappe, wobei die Zwecke hier relativ klar umrissen sind: Das Glas käme vermutlich bei einer iWatch zum Einsatz, immerhin kann das Glas je nach Neigungswinkel sogar seine Funktionsweise ändern. Das bräuchte kein Mensch, unkten bereits einige Analysten, aber auch Smartphones und Tablets waren vor Apples Einstieg kein Erfolgsmodell.

Für MacBooks hat man sich bei Apple Technologien registrieren lassen, die eine noch dünnere Oberfläche für die Hintergrundbeleuchtung der Tastaturen erlauben und auch ein abnehmbarer Bildschirm, der als Tablet fungiert und über Funk die Daten vom eigentlichen Rechenzentrum unter der Tastatur erhält, ist in Zukunft denkbar, da als Patent gesichert.

Das alles sind nur kleine Innovationen, aber sie alle sprechen für Eleganz und nahtlose Integration in den Alltag.

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