Das plant Apple für das iPhone 6

Datum: Autor: Sebastian Kategorie: AppleTAGS:  , , , ,

Auch wenn das iPhone 5S im Detail viele Weiterentwicklungen und Verbesserungen im Vergleich zu seinem Vorgänger aufweist, so stellt es doch keinen echten Sprung nach vorne dar. Das wusste man auch bei Apple, schließlich ist man sehr vorsichtig, welche Update man mit einem S versieht und wann die Zeit für eine neue Nummer oder sogar eine neue Bezeichnung gekommen ist – das nämlich ist den größeren Sprüngen vorbehalten.

Einen solchen großen Sprung soll nun das iPhone 6 darstellen, ein größeres Display, ein schnellerer Prozessor und vor allem die nahtlose Integration der iWatch sollen das neue iPhone Ende des Jahres zum unverzichtbarsten Technikkauf des Jahres machen.

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Verschiedene Displaygrößen  für das iPhone 6?

Eines der größeren Mankos und seit jeher ein Bereich, in dem vor allem die Android-Phones punkten, ist die Bildschirmdiagonale des iPhones. Mit dem iPhone 6 soll der Größennachteil endlich ausgemerzt werden und Apple verabschiedet sich von der einheitlichen 4″-Bildschirmdiagonale. Stattdessen ist von 5 bis 6 Zoll die Rede und einer Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten, also Full HD. Zumindest bei der 5-Zoll-Variante müsste nicht einmal ausgiebig am Formfaktor gearbeitet werden, denn alleine ein Weglassen des Home Buttons würde die frontale Fläche auf nahezu 5 Zoll vergrößern. Selbst Touch ID könnte weiterhin Bestandteil des iPhones bleiben, denn die komplette Oberfläche des neuen iPhone 6 soll aus Saphirglas bestehen. Und wäre damit kratzfest genug, um auch nach längeren Diensten noch problemlos Fingerabdrücke lesen zu können.

Zumindest für das iPhone 6 dürfte es allerdings noch kein gebogenes Display geben. Zwar bieten gebogene Displays einige Vorteile wie eine anschmiegsamere Oberfläche oder eine verbesserte Privatsphäre, da nicht mehr jeder mitlesen kann, doch scheint Apple derzeit eher an Stabilität statt Flexibilität interessiert zu sein.

Definitiv verbessert wird wohl wieder einmal die Kamera im iPhone 6, allerdings nicht zugunsten der Megapixel. Statt die Pixelzahl künstlich in die Höhe zu treiben, vergrößert Apple angeblich abermals den Sensor und sorgt so für klarere Bilder, die die Optik besser ausnutzen. Dennoch wird das iPhone 6 wohl in zehn bis zwölf Megapixeln Bilder aufnehmen können und ein Lichtbildsensor könnte für nachträgliches Schärfeziehen sorgen.

Farblich dürfte es dagegen bei der derzeitigen Palette aus silbrig weiß, goldig weiß und grau bis schwarz bleiben. Der tiefere Griff in den Farbkreis würde dann wohl wieder der C-Serie vorbehalten bleiben, so Apple diese denn fortführt. Dass eine günstigere Variante des iPhone 6 gleich auf den ersten Blick zu unterscheiden ist, ist aber in jedem Fall in Apples Interesse.

iPhone 6 in verschiedenen Größen

Zwar gilt es fast schon als sicher, dass Apple sein Spektrum an iPhone-Modellen weiter erhöhen wird, doch wie genau die Produktpalette zum Ende des Jahres aussieht, bietet noch viel Raum für Spekulationen. Ebenfalls noch komplett offen ist der Name des iPhone 6. Ob Apple also ein iPhone 6 und ein günstigeres 6C auf den Markt bringt oder ähnlich wie in anderen Produktlinien auf Pro, Air und mini umsteigt, dürfte auch eine kleine Vorschau auf die künftigen Modelle bieten. Am wahrscheinlichsten dürfte ein iPhone 6 in zwei Größen sein, sowie ein zusätzliches Einsteigermodell, das auf der Technik der Vorgänger basieren dürfte.

Sicherer ist, dass der A8-Chip wohl rund vier mal so schnell sein wird wie sein Vorgänger. Wohl immer noch als Dual-Core und mit 2GB RAM ausgestattet schneidet das iPhone zwar auf dem Papier in puncto Taktzahl schlechter ab als die Android-Konkurrenz, dafür sind Apples Prozessoren auf Mobilität optimiert.

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