Das iPad wird groß – Apple entwickelt 12 Zoll Tablet

Datum: Autor: Sebastian Kategorie: AppleTAGS:  , , ,

Bei der Displaygröße kann Apple bereits seit längerem nicht mehr mit der Konkurrenz mithalten. Zwar bietet Apple mit dem iPad und dem iPad mini derzeit immer noch extrem beliebte Tablets, aber längst schon hat sich der Markt verändert. Tablets sind inzwischen eben nicht mehr nur entspannte Mobilgeräte, um unterwegs Medien zu konsumieren oder auf dem Sofa zu surfen – auch professionellere Anwendungen sollen unterwegs auf dem iPad abgespielt werden können. Im Idealfall soll das iPad auch als Hybrid zwischen Tablet und MacBook fungieren.

Mit einem 12-Zoll-iPad möchte Apple noch in diesem Jahr nachziehen.

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Kommt neben iPad Air und iPad mini nun das iPad Pro?

Beim iPhone scheint es sich nun schon seit längerem abzuzeichnen: Der Trend zu Smartphones mit größerem Display geht auch an Apple nicht spurlos vorbei. Das iPhone 6 soll demnach nicht mehr nur mit dem klassischen 4,7 Zoll Display erscheinen, sondern auch in einer 5,5 Zoll Bildschirmvariante.

Gleiches gilt für das iPad, denn neben dem iPad mini (7,9 Zoll) und dem iPad Air (9,7 Zoll) soll in diesem Jahr noch eine Variante des iPad mit 12 bis 12,9 Zoll Bildschirmdiagonale erscheinen. Das iPad mit dem größten Screen könnte dann (den Mac-Line Ups entsprechend) als iPad Pro in die Geschäfte kommen. Neben dem größeren Display mit Retina Auflösung wäre in dem Tablet außerdem Platz für noch schnellere Hardware. Vor allem für grafische Präsentationen und Spiele gäbe es damit reichlich Hardwareleistung.

Da sich das iPad Pro dann auch für Business- und Office Anwendungen eignet, wird bereits heftig spekuliert, ob Apple nicht von der derzeitigen Vermarktung ihrer Tablets absieht. Galt unter Jobs noch die Maxime, dass das iPad kein Ersatz zum Notebook ist und nicht mit einer eigenen Tastatur ausgeliefert werden soll, könnte sich das für ein 12-Zoll-Modell ändern. Ähnlich wie das Surface Tablet vom Konkurrenten Microsoft könnte Apple iPad Pro mit einer Tastaturhülle erscheinen. Derzeit gibt es zwar für alle iPads die Möglichkeit, via Bluetooth mit einer Apple Tastatur verbunden zu werden oder aber mit einer Hülle der Konkurrenz (wie etwa Logitech) ausgestattet zu werden, aber bei einem Gerät, das dediziert für mehr Leistung entwickelt wird, wird Apple sich die Ausstattung sicherlich nicht aus der Hand nehmen lassen.

So könnte ein iPad Pro aussehen

Bezüglich der Spezifikationen gibt es noch keine konkreten Informationen, es darf aber schon munter spekuliert werden. Von einem internen Speicher von mindestens 128 GB ist auszugehen, die größte Unsicherheit herrscht derzeit aber beim Display. Hier testet Apple angeblich zwei Varianten. Neben einem Full HD-Display – was deutlich unter dem iPad mini mit Retina Display (2.048 x 1.536) liegt – befindet sich auch eine 4k-Version im Test. Skurrilerweise wäre das iPad Pro damit das erste Apple Gerät mit einer nativen Auflösung von 3.840 x 2.160 Bildpunkten. Während Pro User immer noch auf ein Thunderbolt Display warten müssen, dass die für den Mac Pro beworbene Fähigkeit, mehrere 4k-Bildschirme gleichzeitig zu betreiben, auch ausreizt.

Das größere iPad hat für Apple bereits vor dem Verkaufsstart einige praktische Nebeneffekte. So kann sich der High Tech-Konzern aus Cupertino sicher sein, eine große Stückzahl an US-Bildungseinrichtungen abzusetzen. Dort gibt es nämlich eine Mindestgröße für Tablets, auch im Business Bereich will Apple mit einem 12-Zoll-iPad (noch) stärker Fuß fassen.

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