Bis der Arzt kommt – Apple stellt neues Personal ein

Datum: Autor: Sebastian Kategorie: AppleTAGS:  , , ,

Noch in diesem Jahr möchte Apple mit der iWatch ihr Next Big Thing vorstellen. Die Smartwatch soll dabei deutlich mehr können als die Konkurrenz von Galaxy Gear und Pebble. Vor allem steht dabei eine neue App im Vordergrund, die mit iOS 8 auf allen tragbaren Apple-Geräten zum Einsatz kommen wird: Healthbook.

Mit dieser neuen App lassen sich nämlich diverse Körperfunktionen wie Puls und theoretisch sogar Blutwerte überwachen. Apple arbeitet derweil hart daran, dass die iWatch mit minimal invasiver Sensortechnologie die Werte nehmen kann. Und dazu heuert Apple auch kräftig neues Personal aus ansonsten eher unüblichen Fachrichtungen an: Neuester Neuzugang ist der Shooting Star Divya Nag.

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Apples Neuzugänge sollen die iWatch herrichten

Divya Nag heißt Apples Neue, die junge Forscherin arbeitete bereits vor dem Job für Apple an diversen medizinischen Geräten und gilt als eine der führenden Expertinnen im Bereich medizinischer Technologien. Den Einstieg in den Markt der Medizintechnik schaffte sie allerdings mit einer Stammzellenfirma, wo ihr Hauptaufgabenfeld in der Erforschung neuer Techniken lag und die Zulassung der amerikanischen Gesundheitsbehörde zu ihren Aufgaben gehörte. Vor allem letzterer Punkt könnte auch mit der iWatch noch Wichtigkeit erlangen. Will Apple schließlich mehr als nur ein aufgehübschtes Accessoire bieten, führt kein Weg an einer staatlichen Zulassung vorbei.

Insgesamt konnte Divya Nag bereits 35 anderen Firmen helfen, den strategischen Weg von der Produktentwicklung bis zur staatlichen Zulassung zu begleiten. Ihr Ansehen in der medizinischen Wirtschaft könnte Apple außerdem helfen, mit den alteingesessenen Pharmakonzernen Bündnisse zu schließen und so noch effektiver zu einem erfolgreichen Launch der iWatch zu kommen. Mit Divya Nag in den eigenen Reihen verkürzt sich der Weg von Apple zur FDA (der Food and Drug Administration) für Apple jedenfalls deutlich.

Vor allem in der Phase der Produkttests kann Nag Apple noch richtungsweisende Änderungen diktieren, solange nicht mehr zu viel an der Hardware verändert werden muss. Will Apple nämlich das volle Produktpotential bereits zum Launch der ersten Generation ausschöpfen, kann sich bis zur Massenfertigung nicht mehr viel bewegen.

Ein unbeschriebenes Blatt ist Nag dabei keineswegs, denn erst in diesem Jahr schaffte sie es auf die Liste 30 bemerkenswerter Menschen unter 30, die jährlich vom Forbes-Magazin aufgestellt wird.

Macht Nike Platz für Apples iWatch?

Das Nike FuelBand steht offensichtlich kurz vor dem Aus, der Schrittzähler von Nike, der gemeinsam mit der passenden Smartphone App die Schritte und Aktivität der Träger trackt, wird anscheinend nicht mehr hergestellt. Die Begründung von Nike lässt durchaus darauf schließen, dass man Apple und der iWatch (und dem vermutlich folgenden Erfolg tragbarer Devices) eine neue Marktnische einräumt. So heißt es, dass das FuelBand in Zukunft nicht mehr hergestellt wird, da Nike die Zukunft des Sporttrackings in der Software sieht. Die Lücke für die Hardware müssten dementsprechend andere Hersteller füllen.

Erst in der letzten Woche startete Nike eine Initiative, um neue Partnerschaften und Produkte in Kooperation mit Nike Fuel zu gewinnen – Sitz der Gespräche war San Francisco. Nike führte die Verhandlungen also deutlich dichter an Cupertino als am eigenen Firmensitz in Portland.

Zudem sind Apple und Nike ohnehin dicht verbandelt, Apples CEO Tim Cook sitzt auch in Nikes Aufsichtsrat und könnte geholfen haben, Nike davon zu überzeugen, Healthbook schon vor der Vorstellung der App auf der WWDC etwas Rückenwind zu verschaffen.

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