Apples neue Patente – Besser fotografieren mit dem iPhone

Datum: Autor: Sebastian Kategorie: Apple, iPad, iPhone, iPhone TricksTAGS:  , , ,

Der Markt der Kompaktkameras kämpft in den letzten Jahren unter der Konkurrenz durch Smartphones. Das iPhone und Co. haben in deutlich aufgeschlossen, was die Qualität der Bilder angeht und Apple arbeitet daran, die Fotos mit den iOS-Geräten noch weiter zu optimieren. Schließlich ist es einfach praktisch, in seinem Telefon eine vollwertige Kamera zu haben.

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Fotopatente für das iPhone – Bessere Bilder und einfaches Handling

Bereits für das iPhone 5S arbeitet Apple mutmaßlich an einem gewaltigen Update für seine Kamera. Die bisherige 8-Megapixel-Kamera soll wohl durch ein 13-Megapixel-Modell aus dem Hause Sony ersetzt werden. Diese neue Sony-Kamera soll im iPhone nicht nur für bessere Bildergebnisse sorgen, sondern könnte das Telefon auch noch einmal um wenige Millimeter schlanker machen – beziehungsweise für ein gerüchteweise erscheinendes 4,8″-Modell die Dimensionen des aktuellen iPhones beibehalten.

Doch wie alle ambitionierten Fotografen wissen, liegt die Bildqualität nicht alleine im Bereich der Megapixel. Wichtiger sind da etwa Sensor und Rechenleistung, um die aufgenommenen Bilder auch adäquat speichern zu können. Ein neuer grafischer Prozessor soll Bilder in hoher Qualität möglich machen, während Apple sich gleichzeitig einige Patente an einem neuen LED-Blitzsystem sicherte.

Dieser LED-Blitz galt vielen bereits als Bestätigung, dass man in Cupertino tatsächlich an einem günstigeren iPhone arbeitet, denn im Kern beschreibt das Patent einen Blitz, der von Oberflächen aus Plastik nicht reflektiert wird. Da das iPhone 5 allerdings eine Aluminiumhülle besitzt, wurde das Patent als Bestätigung eines neuen iOS-Gerätes gelesen, das eine Rückseite aus Plastik besitzen wird.

Neue Fotopatente für das iPhone schließen die Lücke zur Kamera

Bereits im Jahr 2012 meldete Apple ein Patent an, das erst jetzt veröffentlicht wurde. Ziel des Patentes ist es, die größten Übel der iPhone-Fotos auszumerzen. Insbesondere verwackelte und unscharfe Bilder stehen im Fokus.

Die Kernelemente des Patentes sind dabei Serienbildaufnahmen und Bildanalysen, statt also nur ein Bild aufzunehmen, werden in Serie Fotos aufgenommen, solange der Nutzer den Finger auf dem Auslöser hat. Dort hört die Entwicklung aber noch nicht auf, denn aus dieser Serie von Bildern werden automatisch die Besten ausgewählt, aus diesen kann der Nutzer dann seine Wunschfotos zusammenstellen. Als Parameter für die automatische Bildanalyse werden Kontrast und Belichtungszeit herangezogen, auch eine automatische Kantenerkennung gehört zum Paket, das Apple unter “Image Capturing Device Having Continuous Image Capture” beim US-Patentamt angemeldet hat.

Neu ist die Technologie nicht, Kamerahersteller Nikon benutzt bei seinen Digicams bereits seit geraumer Zeit ein ähnliches Verfahren, um Einzeltotos durch Serienaufnahmen zu optimieren, gerade beim iPhone könnte dieses Patent jedoch noch einmal einen deutlichen Qualitätssprung bei Fotos bringen. Denn gerade durch die Verzögerung zwischen Betätigen des Auslösers und der Aufnahme des Fotos vergehen oft wertvolle Sekunden.

Um den internen Speicherplatz muss sich übrigens kein iPhone-Fotograf sorgen, denn die Fotos füllen ausschließlich den Buffer und werden von folgenden Serienaufnahmen automatisch überschrieben. Einzig die Auswahl der Fotos wird gespeichert.

Eine Revolution in der Fotografie mit dem Smartphone ist dieses Patent sicherlich nicht, allerdings ist die Funktion durchaus sinnvoll, um die Schwächen der internen Kamera des iPhones zu optimieren. Durch den kleinen Sensor und die Wartezeit entstehen fotografische Nachteile, die durch diese Technologie ausgemerzt werden können und so wird das iPhone immer mehr zur Alternative für Digitalkameras.

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