Apple stellt endlich neue Apple Watch vor

Datum: Autor: Sebastian Kategorie: AppleTAGS:  , , , ,

Nachdem nun monatelang über die neue „iWatch“ spekuliert wurde, stellte Apple gestern auf seiner großen Pressekonferenz die lange erwartete Smartwatch vor. Apple Watch heißt das Modell, beziehungsweise die drei Modelle, und neben vielen erwarteten Features, konnte Apple mit einigen kleinen Neuerungen und einem revolutionären Interface dennoch für staunende Gesichter sorgen.

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Apple designt neue Zeitrechnung mit der Apple Watch

Die Apple Watch wird, wenn sie Anfang 2015 auf den Markt kommt, mit drei verschiedenen Modellen vertreten sein, von denen es jeweils zwei verschiedene Größen gibt. In der großen Variante beträgt der Displaylänge 42 Millimeter, die kleinere Variante kommt mit einer Bildschirmlänge von 38 Millimeter aus. Damit sind beide Varianten recht kompakt geraten und lassen sich stilistisch wirklich auch als Uhr verkaufen.

Die drei Modelle nennen sich Apple Watch, Apple Watch Sport und Apple Watch Edition. Während die ersten beiden Uhrenmodelle in silber und schwarz (bzw. space gray) auf den Markt kommen, erscheint die Edition in 18-karätigem Gold. Zusätzlich wurden alle Modelle gehärtet, um besonders robust zu sein. Bis auf die Oberfläche sind die Uhren im Aufbau und in ihren Chips absolut identisch.

Das Design ist, für Apple eher untypisch, modular aufgebaut. So lassen sich die verschiedenen Uhren mit verschiedenen Armbändern kombinieren. So gibt es Bänder wie das Sportband aus einem schweißresistenten Polymer, ein klassisches Uhrenband aus Leder, ein magnetisches Lederband, ein Kettenband aus Aluminium und noch weitere Bänder von Apple, die sich mühelos austauschen lassen. So wird ein und dieselbe Apple Watch je nach Armband zum praktischen Begleiter für jeden Anlass.

Neu im Display ist die Sensorik, die nicht nur auf Touch reagiert, sondern auch Druck spürt. So kann auf das Display getappt werden, um Funktionen aufzurufen, während ein Druck auf dieselbe Stelle etwa das Menü aufruft. Dafür benutzt Apple erstmals flexibles Glas im Display. So passt sich die Uhr nicht, wie vielfach vermutet, der Wölbung des Handgelenkes an, sondern dem Druck des Zeigefingers.

Die Ladung erfolgt in einer Mischung aus drahtloser Induktionsladung und MacSafe-Adapter. Der Magnetclip ist Mac Usern vom Ladekabel schon seit jeher ein Begriff, durch einen Aufsatz klickt sich das Ladekabel nun auch an die Apple Watch – sichtbare Kontakte gibt es selbstverständlich nicht, genutzt werden die gleichen Zellen, die auch den Puls messen.

Ebenfalls neu ist ein gyroskopischer Sensor, der die Uhrzeit nur dann anzeigt, wenn man die Uhr hebt und sie sonst im Ruhezustand belässt und ein haptisches Feedback, das die Uhr vibrieren lässt. Etwa soll es auch möglich sein, seinen Herzschlag zu teilen.

Apple erfindet iOS-Interface für iWatch neu

Während die Apple Watch zwar einen Touchscreen besitzt, ist das Hauptbedienelement das klassische Uhrenrad. Hiermit lässt sich nicht nur die Uhr stellen und das Datum eingeben, in Apps kann auch stufenlos gezoomt und gescrollt werden. Verglichen wurde das kleine Rädchen am Rande der Apple Watch mit dem Bedienrad der ersten iPods. Von Vorteil ist das Rad vor allem deswegen, weil die Finger bei der Bedienung nicht das kleine Display blockieren.

Außerdem reagieren gewisse Menüpunkte Kontextsensitiv, so dass die Apple Watch erahnt, was in der Nutzung gerade gewünscht ist.

Testen werden Nutzer das Gerät aber erst ab 2015 und auch nur im Zusammenspiel mit einem iPhone 5 oder neuer. Ab 349,- US-Dollar wird die Uhr, die so viel mehr sein will, dann kosten.

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