Apple startet bessere Produktion und bunteren Verkauf

Datum: Autor: Sebastian Kategorie: AppleTAGS:  , , , ,

Mit dem neuen iPad, den beiden iPhones und der iWatch muss Apple alleine in diesem Jahr kräftig produzieren, um überhaupt die Nachfrage decken zu können. In der Vergangenheit fiel Apple dabei nicht nur durch schlechte Arbeitsbedingungen in China auf, sondern auch durch giftige Fertigung. Zumindest mit den gefährlichsten Chemikalien soll es nun im Produktionsprozess bei Apple zu Ende sein.

Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für all jene Apple Mitarbeiter, die an der Produktion der neuen iPhones un iPads beteiligt sind.

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Apple streicht N-Hexan und Benzol

Apple Managerin Lisa Jackson, die in Cupertino für das Umweltmanagement verantwortlich ist, meldete der Associated Press, dass man bei Apple in Zukunft auf die beiden Chemiestoffe N-Hexan und Benzol verzichten werde. Vor bereits vier Jahren gab es erste Berichte, wonach es während der Fertigung von iPads und iPhones in China zu mehreren Vergiftungen unter den Arbeitern gekommen sei.

Beide Chemikalien kommen beim Zusammensetzen der Displays zum Einsatz, der Stoff N-Hexan wird zum Reinigen der Bildschirme verwendet und erweist sich als äußerst nützlich, da er schneller als Alkohol verdunstet. N-Hexan kann Müdigkeit und Erschöpfung auslösen, aber auch zu einem Taubheitsgefühl in den Extremitäten führen. Der Stoff Benzol gilt sogar als Cancerogen und löst womöglich Leukämie aus.

Verständlich also, dass Apple schon seit längerer Zeit mit Protesten aus China (dort vor allem von China Labour Watch), aber auch aus dem Mutterland USA zu kämpfen hatte. Green America hatte gemeinsam mit China Labour Watch eine Petition gegen den Einsatz der Chemikalien eingereicht, die insgesamt rund 23.000 Unterzeichner fand.

Obwohl Apple mehrfach bestätigte, dass die verwendeten Mengen N-Hexan und Benzol den Sicherheitsvorgaben der jeweiligen Länder entsprachen und es keinerlei Hinweise gab, dass es für die ingsgesamt 500.000 Mitarbeiter in den 22 betroffenen Werken zu Gefährdungen kommen könne, ist man in Cupertino nun dazu übergegangen, sowohl Benzol als auch N-Hexan aus der Fertigung zu streichen.

Wie Lisa Jackson weiterhin bestätigte, nehme man die Sorgen der Kunden und die Proteste durchaus Ernst und tue alles, die Mitarbeiter zu entlasten. Nicht Fertigungsstätten in China sind betroffen, auch Werke in Brasilien, Irland und den USA verzichten fortan auf die beiden Giftstoffe.

Tim Cook fordert mehr Diversität bei Apple

Nicht nur eine umweltschonendere Produktion steht dieser Tage bei Apple im Fokus, sondern auch ein bunterer Aufbau der eigenen Mitarbeiter. Nach den Internetgiganten Google und Twitter, veröffentlichte Apple seinen eigenen Diversity Report und lieferte kein überraschendes, aber ein un schönes Ergebnis. Immer noch sind rund 70 Prozent aller weltweit angestellten Apple-Mitarbeiter männlich, auch in den Führungsebenen hat Apple einen Männeranteil von knapp über 70 Prozent. Bei den technisch orientierten Jobs sind sogar acht von zehn Mitarbeitern Männer – beim Kurznachrichtendienst Twitter fällt die Quote mit 90 Prozent sogar noch höher aus. Zudem sind in den USA 55 Prozent der Mitarbeiter weiß, 15 Prozent asiatischer Herkunft, 11 Prozent hispanischer Herkunft und nur 7 Prozent schwarz.

Tim Cook bestätigte, dass er sich intensiv mit der Diversität und Integration im Konzern auseinander setze und auch weiterhin dafür sorgen wolle, dass Apple für Vielfalt und Integration stehe. Mit Lisa Jackson und Apples neuer Verkaufschefin Angela Ahrendts hat Apple zudem erst jüngst weibliche Verstärkung erhalten.

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