Apple Patent: Liquidmetal in iPhone und iWatch?

Datum: Autor: Gesa Kategorie: AppleTAGS:  , , , , , ,

Das amerikanische Patentamt hat einem Gemeinschaftsunternehmen von Apple und Liquid Technologies am 16. Juli ein Patent zugesprochen, das die Herstellung eines innovativen Materials erleichtert. Bald könnten iPhone und iPad also aus dem Werkstoff Liquidmetal bestehen. Auch die iWatch wird in dem Antrag erwähnt.

Liquidmetal

So könnte das iPhone mit Liquidmetal aussehen. Gefunden auf Techjost.com

Bisher nur für die SIM-Nadel verwendet

Die neuartige Metall-Legierung weist eine ganze Reihe wünschenswerter Eigenschaften für die Industrie auf. Das Material zeichnet sich durch eine hohe Zerreißfestigkeit und Korrosionsresistenz aus. Von einem der Erfinder, Dr. Ataka Peker, wird es als glasähnlich Struktur beschrieben, die gleichzeitig elastische Eigenschaften besitzt. Wie Kunststoff kann es zudem in komplexe Bauteile geformt werden. Leider war der Fertigungsprozess bisher sehr aufwendig, weshalb es nur für die iPhone-Nadel genutzt wird, die zum Öffnen des SIM-Karten-Slots benötigt wird.

--Werbung--

Serienproduktion durch verbesserte Methode

Das neue Patent beschreibt nun eine verbesserte Methode für den “Umformungsprozess einer amorphen Legierung”. Für diese Produktionstechnik wird geschmolzenes BMG (metallisches Massivglas) in ein Zinn-Bad gegossen. Die Dicke der entstehenden Platte ist von der Geschwindigkeit abhängig, in der das abkühlende BMG wieder aus dem Bad genommen wird. Eine derartige Produktionsmaschine soll theoretisch in der Lage sein eine 6000 km Liquidmetall in 10-15 Jahren zu fertigen. Das Material hat dabei eine Stäke von 0,4 bis 25 mm und kann in einer Breite von bis zu 3 Metern hergestellt werden.

Neuer Stoff für iWatch-Gerüchte

Neben dem iPhone und dem iPad ist auch eine nicht näher beschriebene Armbanduhr als Einsatzzweck in dem Patentantrag erwähnt. Damit werden die Gerüchte um die iWatch wieder neu angefacht. Bisher wurden neben 100 unternehmensinternen Entwicklern noch weitere aus aufgekauften Firmen für die Arbeit an dem neuen Produkt abgestellt. Für den Marketing-Bereich ist sogar der ehemalige Yves Saint Laurent Chef Paul Deneve engagiert worden. Neben diesem neuen Patent, hat sich Apple nicht nur den Markennamen “iWatch” in vielen Ländern sichern lassen, sondern auch Patente für andere Erfindungen, wie einen biegsamen Akku und ein flexibles Touch-Display eingereicht.

Seit 2010 besitzt Apple eine Lizenzvereinbarung, die ihnen die exklusive Entwicklung und den Verkauf des Materials zuspricht. Dieser Exklusivvertrag wurde 2012 verlängert und läuft noch bis Februar 2014. Wann diese neue Technologie in der Serienproduktion einsatzfähig sein wird ist noch nicht bekannt.

Kommentar schreiben

Banner buchen

Wenn du einen Bannerplatz auf unserer Website buchen, einen Linktausch vorschlagen, oder Artikel schreiben möchtest, klicke hier.