Apple macht mobil – Projekt CarPlay

Datum: Autor: Sebastian Kategorie: AppleTAGS:  , , , ,

Der Genfer Auto-Salon ist in der Szene der Mobilfreunde einschlägig bekannt. Hier stellen die größten Automobilhersteller ihre Neuheiten der Öffentlichkeit vor, doch in diesem Jahr findet sich auch eine eher autoferne Firma unter den prominenten Ausstellern: Apple wird beim Auto-Salon in Genf ebenfalls anwesend sein und ihr CarPlay genanntes Projekt vorstellen.

Ziel von CarPlay ist es, eine engere Verbindung zwischen dem Auto und dem iPhone zu schaffen. Künftig können Siri und andere ausgewählte Apps dann direkt im Auto via iOS gestartet werden. Drei Autohersteller sind zum Start mit an Bord.

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Apple gewinnt führende Automobilhersteller

Steve Jobs prägte einmal den Satz, dass Apple überhaupt nicht nach dem führenden Marktanteil strebe, sondern sich stattdessen damit zufrieden gebe, um die zehn Prozent am Markt zu behalten. Damit bewege man sich schließlich auf dem Level von Mercedes und was schließlich solle so falsch daran sein, Mercedes sein zu wollen?

Passend zur Aussage des Firmengründers befindet sich mit dem Stuttgarter Autohersteller Mercedes auch gleich einer der namhafteren Autohersteller mit an Bord für den Beginn des CarPlay Projektes. Mit Ferrari ist zudem der italienische Hersteller der Luxussportwagen im Startensemble mit dabei und auch Volvo wird CarPlay in künftigen Modellen unterstützen.

Apple ist bei seinem Einstieg in den Automobilsektor aber keineswegs alleine, auch Google strebt schon seit längerem eine Allianz mit der Automobilindustrie an und kündigte bereits auf der CES in Las Vegas, die zu Beginn dieses Jahres stattfand, an, dass Android künftig auch im Auto zum Einsatz kommen wird. Apples Konkurrenz durch Google wird von Honda, Hyundai, General Motors und Audi auf die Straße gebracht.

Projekt CarPlay bring Apples iOS dichter ins Auto

Bereits bisher lässt sich das iPhone mühelos (mit Adaptern) im Auto anbringen, um während der Fahrt Musik zu hören oder die eingebaute Navigationsfunktion zu nutzen. CarPlay soll allerdings noch einen Schritt weiter gehen und die iOS Oberfläche auf Bildschirme in der Mittelkonsole integrieren. Das iPhone würde dann gewissermaßen während der Fahrt nur noch als Rechenzentrum dienen, der Zugriff erfolgt dann entweder über Touch-Eingabe oder aber über Sprachassistentin Siri, die dann auch während der Fahrt Kommandos entgegen nimmt.

Ähnliche Ansätze gibt es zwar bereits mittels Mercedes Command, auch so ist der Zugriff auf einige Apps möglich, CarPlay soll das Ganze aber deutlich erleichtern. Auch wenn auch CarPlay keinen vollwertigen Zugriff auf alle Funktionen des iPhones erlauben wird. Vor allem das Streamen von Videos und Gaming werden während der Fahrt nicht funktionieren – stehen aber auch nicht im Dienste einer sicheren Ankunft am Bestimmungsort.

Auch bei der Bedienung von CarPlay könnte es zunächst aber noch kleinere Einschränkungen geben. Mercedes etwa unterstützt derzeit auf seinen Displays keine Touch- oder Wischbewegungen. Auch ansonsten gibt es einige Limitierungen, denn unter einem iPhone 5 wird CarPlay gar nicht erst starten.

Wie genau CarPlay funktionieren soll, davon können sich Apple- und Auto-Fans in Genf selber überzeugen. Dort wird nämlich ein von Apple ausgestatteter Prototyp der C-Klasse stehen, der erstmals iOS an Bord hat. Wie viel das Software-Paket fürs Auto kostet, ist derzeit auch noch unklar, zumindest Volvo äußerte sich aber vorsichtig und sprach von mehreren hundert Euro.

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