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Praktische Reise-Apps

Reise-Apps haben das Potential jeden Urlaub zu erleichtern und auf Möglichkeiten zum Sparen bezüglich der Buchung des Flugs, des Hotels oder des Reservierens eines Tisches hinzuweisen. Allerdings gibt es tausende von Kandidaten, sodass es schwer ist die essentiellen Downloads vom Ramsch zu unterscheidne. Wir haben uns die Mühe gemacht und Teile des riesigen Marktes durchforstet, um einen Einstieg in die Welt der Reise-Apps zu ermöglichen.

Flugreisen

Die Reise planen
Die Zeit, wo man durch Berge von Ausdrucken gewühlt hat, um Bestätigungs-Codes und den Standort des Terminals zu finden, sind vorbei. Die Reise-App von TripIt sammelt sämtliche Flugnummern, Gates und sogar Meilen-Programmnummern von den Email-Bestätigungen, die man weitergeleitet hat. Daraus stellt es einen Reiseplan zusammen, der von überall her eingesehen werden kann. Die App gibt es komplett kostenlos für Android, BlackBerry und iOS-Geräte.

Zeit totschlagen
Die App von GateGuru enthält Verzeichnisse für 98 US-Flughäfen und 25 internationale Drehscheiben des Flugverkehrs. Darin sind Informationen zu den Standorten von Geldautomaten, gutem Kaffee oder dem nächsten Massage-Studio gesammelt. Zu manchen Anlaufpunkten gibt es sogar Rezensionen, Bewertungen und Fotos von Nutzern. Auch diese App ist kostenlos und für Apple-Geräte erhältlich.

Von der Flugangst ablenken
Flight Control HD für das iPad gibt Flugpassagieren während eines Langstreckenflugs etwas zu tun: Es ist ein Strategiespiel um die Aufgaben eines Fluglotsen. Man steuert die Strecken der Flugzeuge, indem man sie auf dem Touch-Screen an die gewünschte Stelle zieht. Abgespeckte Versionen gibt es auch für das iPhone, Android und BlackBerry.

Zimmer

Vergleichen
TripAdvisor hat tausende Rezensionen von Hotels, Restaurants und Attraktionen, die Nutzer auf der ganzen Welt erstellt haben. Die App erleichtert es etwas sich in diesem Dschungel zurecht zu finden, indem man nach Preis oder unmittelbarer Umgebung filtern kann. Die App gibt es kostenlos für Android, iPhone und iPad.

Die Lage checken
Jeder hat schon Google Earth ausprobiert und über die Satelliten-Bilder das eigene Elternhaus ausgekundschaftet oder beim Nachbarn in den Garten geschaut. Die App lässt sich auch dazu nutzen, um das potentielle Feriendomizil näher unter die Lupe zu nehmen. So lässt sich zum Beispiel die Frage beantworten, ob das Hotel wirklich so nah am Meer ist wie behauptet. Auch diese App ist kostenlos für Android und iOS erhältlich.

Das war ein erster Einblick in die Welt der Reise-Apps. Nützliche Apps gibt es auch zu Kreuzfahrten, Familienreisen und zur Hilfe bei der Kommunikation mit den Einheimischen vor Ort.

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Intel portiert Android auf die eigenen Prozessoren

Der Präsident und CEO von Intel Paul Otellini hat am Dienstag während einer Pressekonferenz mitgeteilt, dass das Unternehmen gerade unter Hochdruck dabei ist Googles Betriebssystem mit Tablet-Fokus Android 3.0 Honeycomb auf die x86-Architektur zu portieren.
Den Berichten nach wird Intel seine Android-basierte Plattform für x86 irgendwann im dritten Quartal 2011 als “PRC Plus” enthüllten. Acer, Asus und Lenovo haben anscheinend schon unterschrieben auf die Plattform zugeschnittene Geräte herzustellen. Die Produktion soll dann auch schon in der zweiten Jahreshälfte 2011 losgehen.
Diese Neuigkeiten treffen ein, nachdem Microsoft während der CES 2011 im Januar enthüllt hat, dass Windows 8 mit der ARM-Architektur kompatibel sein wird, die von Nvidia, Qualcomm und Texas Instruments verbaut wird.
Neben Microsoft und seiner Kooperation mit ARM-Partnern gibt es, zumindest in den USA, noch das Acer Iconia Tab W500, das von AMDs Plattform Fusion betrieben wird. AMD, der größte Konkurrent von Intel im Prozessor-Markt, hat erst kürzlich durchblicken lassen, dass das Unternehmen nach Treiber-Entwicklern sucht, um Googles Betriebssystem Android mit Fusion kompatibel zu machen. Es ist keine Frage, dass Intel noch einen weiten Weg vor sich hat, wenn es in einen Markt eindringen will, der von der ARM-Architektur schon hinreichend bedient wird. Bezüglich der reinen Rechenkapazität können aktuelle ARM-Prozessoren sicher nicht mit x86-Vertretern mithalten. Allerdings hat die x86-Architektur auch Nachteile. Technologisch ist sie geradezu aus der Steinzeit.
Nichtsdestotrotz plant Intel auch noch dieses Jahr in den Smartphone-Markt ein zu dringen. Das soll mithilfe des kurz vor der Veröffentlichung stehenden Prozessor mit dem Codenamen Medfield gelingen.
Intel hat im Februar angefangen den Medfield zu produzieren. Der Prozessor soll ein Paket aus einer Atom-CPU und mehreren Kernen sein, die sich auf verschiedene Andwendungen, wie zum Beispiel HD-Grafik, spezialisieren. Voraussichtlich wird er der energie-effizienteste Chip im mobilen Sektor sein und dadurch die längste Nutzungsdauer ermöglichen.
Intel wird Android jetzt also so anpassen, dass das Betriebssystem die x86-Architektur möglichst vorteilhaft nutzt. Außerdem soll die Bedienoberfläche “verbessert” werden – was auch immer das heißt. Genaues werden wir dann wohl frühstens in der zweiten Jahreshälfte erfahren.

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Den Sonos Controller gibt es nun auch für Android

Eine weitere ehemals exklusiv für das iPhone verfügbare App hat sich nun der Android-Familie angeschlossen. Sonos, der Marktführer für kabellose Musik-Systeme, die über mehrere Zimmer hinweg kommunizieren, hat am Dienstag angekündigt, dass der Sonos Controller nun zum Download über den Android Market als kostenlos App zur Verfügung steht. Der Sonos Controller verwandelt die meisten Android-Smartphones in eine Fernbedienung für das preisgekrönte Sonos Multi-Room Music System.
Mit einer Sonos S5 in jedem Zimmer und einem Android-Smartphone in der Hand können Musikfans jetzt ein unerreichtes Musikerlebnis zuhause kabellos steuern. Zum Beispiel kann dasselbe Lied in jedem Raum gleichzeitig und perfekt synchronisiert abgespielt werden oder in den verschiedenen Räumen wird, möglichst bei geschlossenen Türen, überall unterschiedliche Musik gespielt.
Die App ist darauf ausgelegt mit allen Smartphones zu funktionieren, die Android 2.1 oder neuere Versionen installiert haben. Das Geräte sollte ausßerdem mit einem Bildschirm ausgestattet sein, der mindestens eine Auflösung von 320 x 480 Pixeln hat. Android-Tablets werden im Moment nicht offiziell unterstützt.
Im Vergleich zur iOS-Version ist die App für Android praktisch identisch. Nur die Suche per Spracheingabe wurde als eine willkommene Dreingabe hinzugefügt.
Ohne Zweifel werden sich Sonos-Besitzer mit Android-Geräten über die zusätzliche Steuerungsmöglichkeit neben iOS-, Mac- und Windows-Software, die vorher schon verfügbar waren, freuen. Apple-Fans, die Sonos verwenden, haben aber auch etwas zum Feiern:
Sonos kann einen Stream direkt von iTunes, das auf einem Mac oder PC läuft, empfangen. Allerdings konnte es bisher noch keine Musik direkt von einem iOS-Gerät, das man gerade in der Hand hält, streamen. Diesen Vorteil hatte bisher allein Apples AirPlay.
Auch wenn Sonos zu diesem Zweck keine neue Hardware enthüllt, die dieselbe Funktionalität wie AirPlay bietet, dann wird in Zukunft zumindest die nächstbeste Lösung geboten.
Nun kann ein Apple AirPort Express in ein Sondos-Produkt gesteckt werden. Das eröffnet die Möglichkeit einfach zwischen den beiden beiden Streams, direkt vom iOS-Gerät oder nicht, hin und her zu schalten.

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Google scheint mit Musik-Streaming gegen Amazon anzutreten

Ein fehlgeschlagenes Android-Update hat Details zu Googles “Android Music 3.0”-App enthüllt. Anscheinend wird die neue Software das Streamen von Musik erlauben.
Die Entdeckung des vor der Veröffentlichung stehenden cloud-basierten Dienstes wurde von der Technologie-Informationsseite TechFrom10 gemacht.
Tim Schiesser von TechFrom10 beschreibt wie das “Malheur” passierte: “Wir wollten heute ein Routine-Update der Apps aus dem Android Market unseres Galaxy S Vibrant vornehmen und entdeckten, dass unser Android Market aus völlig unerfindlichem, und offen gesagt bizarrem Grund, nun plötzlich die Testversion ist, von der wir annehmen, dass Android-Entwickler bekommen.”
Durch diese unerklärliche Fehlfunktion bekam Schiesser Zugang zur Entwickler-Version des Android Market, die ihm erlaubte eine Testversion von Android Music 3.0 herunterzuladen. Diese App scheint der Android Music App, die auf Honeycomb läuft, ähnlich zu sein, enthält aber zusätzliche Funktionen, die nur in Verbindung mit der Cloud funktionieren.
Allerdings ist die App noch nicht komplett funktionsfähig. Also das heißt, es gibt einfach noch keine Musik, die gestreamt werden könnte, da Google immer noch mit der Musikindustrie über die Bedingungen verhandelt, zu denen das Streaming stattfinden kann.
Von der Testversion lässt sich aber schon ableiten, dass Android Music 3.0 Nutzern ermöglicht Stücke entweder herunterzuladen oder sie direkt aus Googles Cloud zu streamen. Außerdem bietet die App einen Modus, der nur das Streaming über Wlan erlaubt, damit Benutzer von ihrem Mobilfunkanbieter nicht mit einer riesigen Rechnung konfrontiert werden.
Das Update von Android Music wirkt wie die postwendende Antwort auf den cloud-basierten Streaming- und Speicherplatz-Dienst, den Amazon kürzlich gestartet hat. Jegliche Musik, die über Amazon heruntergeladen wird, wird in der Cloud des Unternehmens kostenlos vorgehalten und kann sofort entweder über das Web oder Amazons Android-App gestreamt werden. Zusätzlich kann Musik auch in die Cloud hochgeladen und zum Streaming bereitgestellt werden. Dafür berechnet Amazon allerdings Gebühren.
Amazons Service ist ein Meilenstein und kann zu einem Massenerfolg werden, sobald die Kinderkrankheiten, die ihn noch plagen, ausgemerzt sind. Diese Startschwierigkeiten stellen die Chance für Google dar den Konkurrenten noch zu überflügeln.

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Der Kampf der Giganten um den Smartphone-Markt

Die meisten sind sich einig, dass Googles Betriebssystem Android das Microsoft Windows der mobilen Welt wird.
Experten der Marktforschungsinstitute IDC und ABI Research schätzen, dass Android, das jetzt schon auf mehr als 100 verschiedenen Smartphones läuft und zumindest in den USA gerade 33 Prozent Marktanteil ergattert hat, innerhalb der nächsten fünf Jahre sogar 45 Prozent erreichen wird. Demnach bleibt also nur noch die Frage wer die Nummer zwei und drei im Rennen der mobilen Betriebssysteme werden.
ABI glaubt, dass Apples iOS mit 19 Prozent im Jahr 2016 der zweite Sieger hinter Android sein wird. RIMs BlackBerry wäre mit 14 Prozent dritter.
IDC, hingegen, macht die mutige Aussage, dass Windows Phone 7 ab 2015 den 2. Platz einnehmen wird. iOS käme demnach mit 15 Prozent Marktanteil an dritter Stelle.
Letztere Einschätzung bleibt jedoch mehr als fraglich, wenn man sich die Nachrichten der letzten Tage und Wochen über Windows Phone 7 anschaut. US-Mobilfunkanbieter haben nur ein paar Millionen WP7-Smartphones verkauft, während Microsoft immernoch Schwierigkeiten damit hat die Geräte ordnungsgemäß mit Software-Upgrades zu versorgen.
Für die IDC-Experten gibt es einige Faktoren, die Windows Phone 7 den weltweiten Erfolg bescheren sollen.
Zum einen soll das Microsofts Zusammenarbeit mit Nokia sein. Dabei soll die Starke Bekanntheit von Nokia und seinen Handies außerhalb der USA, zum Beispiel in Westeuropa und Asien, das Sprungbrett für die WP7-Smartphones von Nokia bilden.
Wie gesagt sind die Experten sich diesbezüglich nicht einig. Für viele ist es keine abgemachte Sache, dass Nutzer von Symbian-Smartphones auf jeden Fall auf das neue Nokia-Betriebssystem WP7 umsteigen würden. Schließlich sind mit Android, iOS und BlackBerry solide Alternativen ebenfalls weltweit verfügbar.
Ein weiteres Szenario sieht vor, dass die Wettbewerber sich den Markt friedlich aufteilen. Demnach würde Apple den Premium-Markt ansprechen, während Android und WP7 sich im Niedrigpreis-Segment die Marktanteile streitig machen würden. Es ist schon jetzt so, dass Apple durch den hohen Preis seiner Geräte eher in entwickelten Ländern erfolgreich ist. Für Android und WP7 blieben die Massenmärkte in den aufstrebenden Regionen der Welt.

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