Android

Google enthüllt Bezahl- und Schnäppchen-Service

Genau wie erwartet hat Google am Donnerstag während einer Pressekonferenz in New York sein drahtloses Bezahlsystem und einen Groupon-ähnlichen Schnäppchen-Dienst enthüllt. Die beiden Neuheiten nennen sich Google Wallet und Google Offers und lassen sich sowohl gemeinsam als auch getrennt voneinander einsetzen, um Bezahlvorgänge zu vereinfachen und beim Einkaufen Schnäppchen zu ergattern.
Und so funktioniert die ganze Geschichte: Google Offers bietet genau wie Groupon und die Unmenge ähnlicher Wettbewerber täglich ein neues Angebot. Außerdem macht es auf Angebote aufmerksam, die es in einem Laden gibt, in den man gerade eingecheckt hat.
Und da greift dann auch Google Wallet. Dieser Dienst speichert die eigenen Kreditkarteninformationen und erworbene Vergünstigungen wie zum Beispiel Treueboni und alle möglichen anderen Google Offers, die man inzwischen angesammelt hat. Nun muss das eigene Smartphone die Fähigkeit zur Near Field Communication (NFC) haben, sodass man es einfach vor dem elektronischen Zahlungssystem im Laden wedelt, um sich die heißesten Deals unter den Nagel zu reißen oder einfach für seinen Einkauf zu zahlen. Zusätzlich muss das Geschäft mit der entsprechenden Elektronik ausgestattet sein. In den USA ist diese Technologie schon recht weit verbreitet. In Europa wird sie sich erst noch durchsetzen müssen.
Damit das passiert müssen auch sämtliche Fragen bezüglich der Sicherheit einses solchen Zahlungssystems geklärt sein. Google versichert, dass NFC sich bei seinen Geräten zusammen mit dem Bildschirm abschaltet und Datendiebe die sensiblen Informationen so nicht heimlich abgreifen können. NFC-fähige Android-Smartphones werden die entsprechenden Daten außerdem auf einem separaten Chip speichern, der gegen alle möglichen Manipulationen gefeit sein soll. Selbst wenn man also sein Handy verliert, soll ein Dieb keine Chance haben auf die Informationen zuzugreifen.
Google kündigte an, dass die ersten Zielmärkte für sein Wallet San Francisco und New York seien. Daraufhin sollen dann bald weitere Regionen folgen.
Im Moment ist das Nexus S das einzige Android-Handy, das NFC beherrscht. Einige US-Mobilfunkanbieter arbeiten aber schon mit Samsung, Motorola und HTC zusammen, um weitere NFC-fähige Smartphones auf den Markt zu bringen.
Zu Google Offers und Google Wallet hatte es nun schon seit einer Weile Gerüchte gegeben. Es war also nur eine Frage der Zeit, dass die öffentliche Ankündigung kam. Es wird erwartet, dass auch Apple demnächst ein iPhone mit NFC enthüllt. Ob es schon das nächste sein wird weiß wie immer niemand.
Selbst wenn Apple wirklich direkt mit seinem eigenen NFC-Dienst nachzieht, wird das Google und seine Partner kaum beeindrucken. Der Glaube an diese Technologie ist groß.

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Minecraft kommt exklusiv für Sonys Xperia Play

Falls es bisher keinen Grund gab sich ein Xperia Play zu kaufen, dann gibt es spätestens jetzt einen: Minecraft kommt nicht einfach nur endlich für Android heraus, sondern es wird exklusiv für Sonys “PlayStation-Handy” erscheinen.
Das heißt das Spiel wird für eine gewisse Zeit exklusiv bleiben und schlussendlich wie erwartet auch auf anderen Plattformen wie zum Beispiel dem iPhone landen. Aber trotzdem ist das ein Erfolg für Sony. Minecraft ist eins der besten Denkspiele, die seit Jahren auf dem PC erschienen sind, auch wenn die Schöpfer auf Drogen gewesen sein müssen.
Ein paar kurze Erklärungen zum dem Spiel für diejenigen, die es noch nicht kennen. In dem Java-Spiel geht es darum alles Mögliche zu bauen. Die Welt besteht aus gigantischen dreidimensionalen Würfeln, die aus der Zeit des Atari 2600 zu stammen scheinen. Man baut entweder einfach nur des Bauens wegen oder um sich gegen Wölfe, “Spider Jockeys” und andere komische Viecher zu verteidigen, die nichts anderes im Sinn haben als das eigene hart erarbeitete Bauwerk nachts dem Erdboden gleich zu machen. Man kann dabei Frank Lloyd Wrights Fallingwater zusammschrauben oder einen mehr oder weniger funktionsfähig wirkenden 16-bit-Prozessor zusammenfriemeln. Falls man bei dieser Beschreibung nicht ohnehin schon schnell versucht hat dieses verrückte Spiel irgendwo mal auszuprobieren, sollte man das schleunigst tun. Zum Beispiel geht das über die offizielle Webseite, wo eine kostenlose Version verfügbar ist. Wenn man etwas damit herumspielt, bleiben die ‘Ahhs’ und ‘Ohhs’ nicht lange aus. Das Spiel erfüllt sämtliche Erwartungen voll und ganz.
Die Version für das Xperia Play soll die speziellen Eingabemöglichkeiten des Spielphones nutzen. Die PlayStation-ähnlichen Knöpfe und das Touch-Pad sollen also voll zur Geltung kommen. Mojang, die Entwickler von Minecraft, arbeiten auch daran das Spiel an den kleineren Bildschirm anzupassen und es klarer auf den typischen mobilen Spieler auszulegen, der sich üblicherweise nur auf kurze Phasen der Konzentration einlässt.

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Android-Apps laufen bald auf dem PC

Bluestack plant bald Technologie anzubieten, die es erlaubt Android-Apps auf Laptops und Desktop-PCs laufen zu lassen.
Das Unternehmen hat eine eigene Virtualisierungs-Software entwickelt, die innerhalb eines Windows, das auf einem x86-Prozessor läuft, ein komplettes Android-Betriebssystem emuliert.
Bisher hat das Unternehmen es noch abgelehnt Details darüber zu enthüllen wie die Technologie genau funktioniert. Sie sagen nur so viel, dass die Software erlaubt Android, das eigentlich für weniger leistungsstarke Smartphones entwickelt wurde, auch auf PCs effizient zu betreiben.
Der Nutzer muss also nicht zwischen den verschiedenen Betriebssystemen hin- und herschalten, sondern kann einfach auf das Icon einer Android-Applikation klicken, um sie zu starten.
Während die meisten Android-Apps für Touch-Screens entwickelt wurden, werden Nutzer von Bluestack eine Mouse oder ein Mousepad verwenden können, um die Andwendungen zu bedienen. In Zukunft will das Unternehmen auch Apps für andere mobile Betriebssysteme wie WebOS und Meego auf Windows-Rechner bringen.
Manche Unternehmen wollten Android-Apps auf PCs laufen lassen, weil sie die Apps intern schon verwenden wollten, bevor alle Mitarbeiter mobile Android-Geräte haben, sagte der CEO von Bluestacks, Rosen Sharma.
Außerdem glaubt Bluestacks, dass Endverbraucher, besonders junge Leute, bei denen Smartphones schon zum integralen Bestandteil ihres Lebens geworden sind und PCs in den Hintergrund getreten sind, ein Interesse daran haben werden ihre Lieblings-Apps auch auf einem Laptop zur Verfügung zu haben.
Bluestacks hofft jedem Interessierten den Download der Software auf den eigenen PC ab Juni oder Juli anbieten zu können.
Andere Unternehmen haben auch schon angefangen Virtualisierung und Android dazu zu verwenden verschiedenste Szenarien umzusetzen. Allerdings zielen diese Projekte meistens weiterhin auf den Betrieb auf Smartphones ab.
VMware hat zum Beispiel eine Technologie vorgeführt, die es ermöglicht zwei verschiedene Android-Versionen auf einem Smartphone laufen zu lassen. Das erlaubt die komplette Trennung von privaten und geschäftlichen Profilen und erhöht damit die Sicherheit. Open Kernel Labs bietet eine Software, die einzelne Anwendungen in virtualisierter Umgebung betreiben. Dadurch werden sie von möglichen Sicherheitslücken, die sonst irgendwo auf dem System existieren, abgekapselt und besser vor Angriffen geschützt.

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Google stopft gravierende Sicherheitslücken in Android

Google hat am Mittwoch verkündet, dass es Sicherheitslöcher gestopft hat, die Berichten zu Folge 99 Prozent der sich im Umlauf befindlichen Android-Geräte betreffen könnten.
Die Sicherheitslücke konnte nach Aussage des Unternehmens “unter gewissen Umständen Dritten Zugang zu Kalender- und Kontaktdaten” geben. Der Fix wird sich über die nächsten Tage hinweg automatisch aufspielen und verlangt keinerlei Aktivität seitens des Nutzers.
Google wollte nicht preisgeben welcher Prozentsatz der Geräte wirklich betroffen ist. Am Dienstag hatte ein Bericht verlauten lassen, dass 99 Prozent der Android-Geräte potentiellen Attacken ausgeliefert wären, sobald sie für den Login auf einer Seite in einem unsicheren Netzwerk verwendet würden. Der Bericht war von Forschern der Universität Ulm verfasst worden und hatte behauptet, dass Smartphones oder Tablet-Computer, die mit Android 2.3.3 oder älter laufen, wegen eines ungenügend implementierten Authentifikations-Protokolls zum ClientLogin gefährdet wären. ClientLogin wird verwendet um die Identität eines Nutzers zu verifizieren. Das Protokoll speichert die Daten zur Authentifikation bis zu zwei Wochen. Dabei werden der Nutzername und das Passwort über https versendet.
Die Wissenschaftler wiesen darauf hin, dass Angreifer im Fall der Nutzung von Facebook oder Twitter dort gespeicherte Informationen verwenden könnten, um sich Zugang zu Konten sensibler Dienste wie Google zu verschaffen.
Die beteiligten Wissenschaftler Bastian Könings, Jens Nickels und Florian Schaub simulierten einen Angriff, um zu erproben, ob ihre Annahmen wirklich korrekt waren.
“Wir wollten wissen, ob es wirklich möglich ist, sich gegenüber Google-Diensten als jemand anderes auszugeben und so haben wir unsere eigene Analyse gestartet.” sagten sie. “Die Antwort ist: Ja, es ist möglich und es ist ziemlich leicht es zu tun. Weiterhin ist ein solcher Angriff nicht auf Google Calendar und Contacts beschränkt, sondern lässt sich theoretisch auf alle Google-Dienste ausweiten, indem das ClientLogin authentication protocol verwendet wird.”
Es gab auch eine Auffälligkeit bei der Art und Weise wie die Daten behandelt wurden, sobald ein Gerät mit Picasa synchronisiert wird, aber Google teilte mit, dass diese Lücke auch geschlossen wurde.
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10 Gründe warum Android besser ist als das iPhone

Android gegen iOS ist zweifellost der härteste Kampf zwischen zwei Betriebssystemen für Smartphones, der im Moment auf diesem Planeten stattfindet. Einen Vergleich anzustellen gießt also nur Benzin in diese Flamme. Doch genau das hat Lifehacker in einer Auflistung der 10 Gründe warum Android besser ist als das iPhone-Betriebssystem getan. Während wir glauben schon, dass iOS seine Qualitäten hat, haben einige der Gründe doch ihren wahren Kern. Hier sind einige Punkte, die besonders herausstechen:

Wahlmöglichkeit zwischen verschiedenen Tastaturen
Die virtuelle iPhone-Tastatur ist sehr funktional und die Auto-Vervollständigung sorgt immer wieder für Lacher. Allerdings ist die Möglichkeit zwischen verschiedenen Varianten zu wählen ein schlagendes Argument und das wird von Android geboten. Da gibt es zum Beispiel die Varianten Swype, Swiftkey und das gewöhnungsbedürftige 8Pen. Es gibt zwar iPhone-Apps, die ähnliches erlauben, aber sie erfordern den expliziten Aufruf, anstatt des kompletten Austauschs der Standard-Tastatur über alle Programme hinweg.

Widgets
Manche mögen sie als unhandlich bezeichnen, aber die Vorteile die “To Do”-Liste, das Wetter und die Anzeige des aktuellen Songs direkt auf dem Homescreen zu haben, anstatt jedes Mal eine entsprechende App zu starten, liegen auf der Hand. Um ansatzweise ähnliche Eigenschaften auf dem iPhone freizuschalten, muss dieses mit einem Jailbreak von Apples Fesseln befreit werden. Aber selbst dann ist die Anzeige auf einen einzelnen Screen beschränkt. Bei Android-Phones kann man die Widgets, je nachdem sie aufgrund ihrer Größe am besten hinpassen, an eine beliebige Stelle auf den 5 bis 7 Screens setzen.

Austauschbare Speicherkarten und Batterien
Wenn bei einem iPhone der Speicherplatz zur Neige geht, hat man einfach Pech gehabt. Bei einem Android-Gerät kann man eine neue Speicherkarte einstecken und schon hat man viele Gigabytes, die auf ihre Belegung warten. Ähnlich verhält es sich mit der Batterie. Für eine längere Reise nimmt man einfach eine zweite mit und tauscht sie bei Bedarf aus.

Lifehacker findet noch sieben weitere Vorteile der Android-Welt gegenüber Apple-Produkten.

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